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Hier findest Du die letzten Brauereien, die ihren Weg in unsere Datenbank gefunden haben und natürlich auch ihre Biere.

Amundsen Bryggeri

Stortingsgata 20, 0161 Oslo, Norwegen

Schouskjelleren Mikrobryggeri

Trondheimsveien 2, 0560 Oslo, Norwegen

E.C. Dahls Bryggeri

Strandveien 71, 7067 Trondheim, Norwegen

Berentsens Brygghus

Jernbaneveien 28, 4370 Egersund, Norwegen

Sundbytunet Bryggerikjelleren & Destilleri

Gardemovn 6, 2050 Jessheim, Norge

Staggeringly Good Brewery

Unit 10, St Georges Industrial Estate, Rodney Rd, Southsea, Portsmouth, Southsea PO4 8SS, Vereinigte

Salikatt Bryggeri

Flintegata 2D, 4016 Stavanger, Norwegen

RYGR Brygghús

Plogfabrikkveien 15, 4353 Klepp Stasjon, Norge

Oslo Brewing Co.

Vulkan 5, 0178 Oslo, Norwegen

Nua Brygghus

Keiser Nicolaus gate 8 4515 Mandal, Norwegen

Statistik

Es sind 38487 Biere von mehr als 4533 Brauereien und 56820 Biertests in unserer Datenbank enthalten.

Zuletzt bewertete Biere

Folgende Biere wurden zuletzt bewertet, sei es mit einem Text oder mit ausgewählten Bewertungskriterien:

  • Radegast Ratar
  • 81% — B„Radegast Ratar - die extrem bittere Erfrischung von Radegast! Dreifach gehopfter Polaris-Hopfen treffen auf nur 4,3 % vol. Alkohol und 10,5 °Plato Stammwürze - Ratar stellt mit 50 IBU das bitterste Bier von Radegast dar. Der Name wurde vom Stamm der Ratar inspiriert, dessen höchster Gott Radegast war. Vor mir steht die 0,5-Liter-Flaschenabfüllung. Probiert werden kann es jedoch auch aus der 0,5-Liter-Dose.

    Flasche entkorkt und man wird direkt von einer strengen Hopfigkeit eingenebelt. Auch im Glas bleiben die harzig-kräuterigen Hopfennoten präsent, jedoch erweitert um eine Honigsüße. Kräftig golden und lebhaft sprudelnd präsentiert sich das hopfige Schankbier unter einer feinporigen, flüchtigen Schaumkrone im Glas. Frisch eingeschenkt kann sich das Bier mit seiner Schaumpracht aber wirklich sehen lassen.

    Der erste Schluck empfängt mich erstaunlich süß und floral. Es wird jedoch zügig herber und kräuteriger - eine leichte Assoziation von Metall kann aufkommen. Die blumig-karamellige Süße, die ich als gut platziert empfinde, lenkt aber wirklich stark davon ab. Nach dem bissigen Hopfenduft bin ich erstaunt, wie harmonisch sich das extrem herbe Ratar dann doch im Antrunk zeigt. Der hopfenintensive Körper ist wohl nur etwas für Freunde der grünen Knospe, aber diese überdeckt den geringen Stammwürzegehalt eben auch tadellos. Radegast meint es wirklich ernst. Den Polaris-Hopfen würde ich nicht erkennen, denn die typische Aromatik nach Eisbonbons fehlt gänzlich. Stattdessen lauert eine tiefe Harzigkeit. Ratar schwingt die Bitterkeule! Und so bleibt sich das Bier natürlich auch im Abgang treu: Schön hopfig, intensiv und kräuterig-herb. Man meint, die Hopfendolde direkt im Mund zu haben.

    Ist Radegast hier vielleicht nicht sogar eine gute und günstigere Alternative zum beliebten Pilsner Urquell gelungen? Süße und Hopfigkeit erscheinen mir überraschend ähnlich. Qualitative Einbußen sind nicht feststellbar. Der metallische Eindruck hat nur zu Beginn Bestand.“
  • Schönbuch Horst hell
  • Bewertet mit 67%. D
  • Adnams Ghost Ship
  • 86% — B„"Adnams. Southwold Ghost Ship" steht es da auf der auffällig mit einem Geistershiff gestalteten und mit Reliefs "Beer from the coast" versehenen 500 ml-Braunglasflasche geschrieben. Das englische Citrus Pale Ale mit 4,5 % vol. Alkohol wird folgendermaßen beschrieben: "Inspired by the tales of old smuggling ships along the Suffolk coast, this hauntingly good pale ale is full of citrus and biscuit aromas with a spookily hoppy bite." Vorrangig der Citra steht da auf der Seite des Hopfens neben einer undefinierten Auswahl an anderen amerikanischen Hopfensorten. Nicht zu unterschätzende 44 IBU sind das Resultat. Malzseitig leisten Pale Ale Malz, Roggenmalz und Caramalz ihren Dienst. Als Essensbegleiter werden indisches Essen sowie scharfe Thai-Küche empfohlen.

    Eine zarte, altweiße Schaumkrone bedeckt das karamellbraune Ale. Hefe steht zwar in der Zutatenliste, das Ghost Ship präsentiert sich jedoch auch bei genauer Betrachtung klar und glanzfein im Glas. Im Gegenlicht leuchtet es in einem Orange-Bernstein. Die Nase erlebt eine Breitseite Citrusfrucht in Form von Grapefruit, Pomelo und überreifer Zitrone. Dahinter entdeckt man - harmonisch integriert - das rustikale Roggenmalz und eine feine Honig-Karamell-Biskuit-Note. Diese Eleganz schätze ich einfach bei britischen Ale. Wie versprochen, geizt das Ghost Ship nicht mit "Bold Citrus Flavours" - also kühnen Citrus-Aromen.

    Der Antrunk wirkt indes deutlich gesetzter als der Duft. In erster Linie tritt das biskuitartige, leicht brotige Malz hervor, begleitet von einer recht filigranen Fruchtigkeit nach süßen Beeren, herber Zitrone und Grapefruit. Danach kommt leicht estrige Hefe zum Vorschein, welche den Ale-Charakter unterstreicht. Die Körperfülle und die Intensität sind für ein Bier mit lediglich 4,5 % vol. Alkohol wirklich bemerkenswert. Durch die vorantreibende Süße fehlt es dem angenehm dezent prickelnden Ale dennoch nicht an Leichtigkeit und Süffigkeit. Und dadurch erscheint die Hopfenbittere wirklich sehr elegant und bestens integriert. Kratzigkeit muss man nicht befürchten. Im Abgang kommt insbesondere das brotig anmutende Roggenmalz zum Vorschein und so schließt das Ghost Ship auch gespenstisch gut ab. Die Citrus-Noten werden nicht mit der Dampfwalze präsentiert, aber sie erscheinen zumindest recht frisch und lebendig. Am Malzkörper gibt es von meiner Seite nichts auszusetzen und auch die Hefe macht einen guten Job - sie ergänzt das Geschmacksprofil wie eben auch das weiche Brauwasser. So steht letztlich ein ausgezeichnetes Pub-Bier vor mir, dem der amerikanische Einfluss gut zu Gesicht steht. Der englische Einfluss ist jedoch hoch. Vergleichbar ist das Ghost Ship daher mit Pale Ales von der amerikanischen Ostküste, die in der Regel eher dem englischen Stil folgen.“
  • Früh Kölsch
  • 41% — F„Heute mal ein Früh Kölsch. Was mch da geritten hat, das zu kaufen...naja.

    Im Glase sehr hell, leicht trüb, eine Schaumkrone existiert leider nicht wirklich.

    Geruchlich eher süß. Vlt etwas Getreidegeruch, aber nicht sehr intensiv.

    Im Antrunk gehts auch gleich sehr süß und wenig intensiv weiter, ist aber durchaus erfrischend. Die Kohlensäure ist schön prickelnd, ohne dass es zu viel wird.

    Den Körper des Bieres beschreibe ich am besten so: süß, leicht malzig, getreideartiger Geschmack, sehr schlank, wenig aufregend.

    Zum Abschluss der Abgang, der ist pappsüß, bietet kaum Geschmack von Hopfen oder Malz und ist weder wohlschmeckend, noch angenehm. Er ist einfach da.

    Für mich absolut kein Trinkgenuss, da es (jaja...Pilstrinker beschwert sich über Kölsch), nicht mal als Sommerbier und gut gekühlt. Da kommt einfach kein Bierfeeling auf, wenns so "lasch" schmeckt.“
  • Tsingtao Beer
  • 42% — F„Servas!Ein Bierchen vom Asiamann um die Ecke.Die Brauerei Tsingtao eurde 1903 von deutschen Einwanderern als Germania  Brauerei in Kiautschou, damals eben Tsingtao genannt, gegründet. Nun ist das Tsingtao die zweitgrößte Brauerei der Volksrepublik China.Leichtbier, Schank/Reisbier, <11p, 4.7%Optik: recht hell Geruch: tatsächlich etwas reisfruchtigMundgefühl:  leicht prickelnd und schmal Geschmack:Antrunk: leichte Süße, Reis/MalzMittelteil: Steigerung, Reiseindruck leicht Abgang: leichter HopfeneinschlagSüffigkeit:  mittelhochFazit: Das Reisbier ist recht schwach vor der Brust, besonders am Anfang. Aber Fehleindrücke konnte ich nicht erschmecken.Es ist ein gelungener Durstlöscher für'n heißen Sommer. “
  • Hasseröder Schwarz
  • Bewertet mit 70%. D
  • Nua IPA
  • 63% — D„Nua Brygghus Mandal IPA 4,7% ABV. Bernsteinfarben und leicht trüb mit cremiger stabiler Blume. Wenig Geruch. Der Körper ist schlank und mittel rezent. Der Trunk beginnt gleich ziemlich herb. Der Hopfengeschmack ist Wermut und bittere Pomeranze. Das ist nicht mein Hopfengeschmack aber das ist nicht schlecht gemacht für so wenig Alkohol.“
  • Schouskjelleren Empress of India
  • 63% — D„Schouskjelleren Empress of India IPA 6% ABV. Dunkelgelbe Farbe mit leichter Trübung und sehr wenig feinem Schaum. In der Nase Malz und Wermut. So schmeckt es auch wie ein beliebiges sehr herbes IPA. Wermut, Pinie und Harz. Der Körper ist vollmundig und mittel gespundet.“
  • Schous Pils
  • 53% — E„Das Schous Pils hat mit dem Schouskjelleren in Oslo nichts zu tun, die haben andere Biere aus ihrer Kleinanlage. Das Schous Pils ist von der Brauerei Ringnes. Goldgelb und glanzfein mit feiner Blume. Wenig Geruch. Der Körper ist vollmundig und angenehm rezent. Der Geschmack ist sehr süß, das geht weit an einem Pils vorbei, da ist eher das Bayrische Helle das Vorbild. Getreidige Süße mit einem herben Abtrunk, der eher an Hefebittere erinnert denn an Hopfen. Süß und langweilig.“
  • St. Georgen Bräu Buttenheim Pilsener
  • 32% — G„Habe selten ein so furchtbares Bier in der Gastwirtschaft gehabt. Es hat scheußlich geschmeckt. Sehr unstimmig mit Fehlaromen, wie ich es nur vom selbstgebauten kenne. Sehr sauer und kaum Hopfen zu schmecken. Schmeckt wie saures Spülwasser. Nicht wieder, bäh!“
  • Wild Monkeys Yeast King Wheat Pale Ale
  • 73% — C„Hefiger Duft über dem Pale Wheat Ale aka helles Hefeweizen. Hefig-milder Antrunk, im Mittelteil kommen hopfige Herben dazu, allerdings nicht in der Intensität, die man von klassischen Pale Ales kennt. Im Prinzip haben wir hier ein ordentliches Hefeweizen mit ein bisschen mehr Hopfenherbe. Trotz des Versuchs des Etikettenschwindels haben wir hier ein ordentliches Hefeweizen!
    Prädikat: gut trinkbar“
  • Gundel Pils
  • 89% — B„Selten ein so stimmiges Pils getrunken. Kräuteriger Aromahopfen, der sehr lecker ist und Lust auf ein zweites Pils macht. Mein Schwager meinte neulich, Franken kann kein Pils. Beim Buttenheimer, das scheußlich geschmeckt hat, hat er Recht, aber nicht bei den Mittelfranken am Rand des Spalter Hopfengebiets.
    Geht in die Richtung, aber noch besser als Pilsner Urquell, das ich etwas metallisch in Erinnerung habe.“
  • Saalfelder Premium Pilsner
  • Bewertet mit 84%. B
  • Svijany Svijanská 450
  • 73% — C„Aus einer hübsch dekorierten Halbliter-Dose kommt mein Exemplar des Svijany 450 der seit 1564 existierenden Brauerei, welche sich mit diesem Bier zum 450-jährigen Geburtstag selbst beschenkt hat (und hoffentlich auch den geneigten Konsumenten). Sympathisch ist mir diese Brauerei, die ganz im Sinne de Zeitgeistes ein "Czech Craft Beer" herstellt, schon alleine dadurch, dass diese auf eine Pastorisierung verzichtet - und das vermerkt man auf der Dose sogar groß und deutlich. Dankbarerweise sind auf der Dose diverse Sprachen der tschechischen Nachbarländer - neben Tschechisch natürlich - abgedruckt. Das so genannte "Prémiový ležák" (Premium Lager) verfügt über 4,6 % vol. Alkohol bei unbekanntem Stammwürzegehalt und wurde - ganz ohne Zucker demnach - lediglich mit Wasser, böhmischen Tennenmalz (Gerste) und Saazer Hopfen gebraut. Und natürlich Hefe, aber diese wurde nach getaner Arbeit wieder entfernt.

    Aber dadurch schaut man eben auf ein glanzfeines, ölig anmutendes helles Bernstein unter der lockeren, flüchtigen Schaumkrone. Da ist für überschaubar viel Stammwürze (ca. 11 bis 12 °Plato) also dann doch ziemlich viel Farbe hängen geblieben. Eine Karamellsüße trifft im Duft auf etwas Apfel und Nussigkeit. Insgesamt riecht das 450 jedoch ziemlich malzig und deftig. Erdige bis grasige Hopfenklänge runden den Eindruck in der Nase ab. Hier handelt es sich also um ein recht entspanntes Lagerbier mit typisch tschechischem Profil.

    Angenehm süffig, erfrischend und rezent steigt das 450 ziemlich vollmundig mit einem malzbetonten Geschmacksprogramm (Karamell, Brot) ein, vergisst dabei jedoch nicht eine Ležák-typische die Fruchtigkeit nach mildem Kernobst. Der Saazer Hopfen meldet sich recht frühzeitig zum Dienst, umgeht aber die blumigen Noten und beschränkt sich lieber auf eine herbe, erdige Note und eine würzige Grasigkeit. Die Kernigkeit indes ist dagegen wohl der fehlenden Pasteurisierung zu verdanken. So ergibt sich bereits im Einstieg ein sehr komplettes, souveränes und vergleichsweise intensives Geschmacksprogramm, welches sowohl solo wie eben auch als Essensbegleiter wunderbar funktioniert. Zeitweilig mutet das 450 an, als wäre hier wie bei anderen Bieren der Brauerei mit Zucker nachgeholfen worden, aber wie auch bei jenen Sorten ist man angesichts der kräftigen Hopfennote dann doch dankbar, dass es ausreichend Süße gibt. Mastig wirkt das 450 zum Glück nicht - eher süffig und vollmundig. Die gut vertretene Kohlensäure unterstützt dabei das Frischegefühl.

    Der Hopfen nimmt danach aber richtig Fahrt auf und spezialisiert sich vor allem auf die erdig-grasigen Noten. Das geht hier schon ein wenig in die würzige Richtung hinein, wie es zum Beispiel Radegast vorlebt. Dieser herbe Abgang ähnelt jedoch auch dem zwölfgrädigen Lagerbier Svijany Svijanský Rytíř. Der Apfel fällt also nicht weit vom Stamm. Das zuckerfreie Jubiläumsbier Svijany 450 kann sich davon aber auch nicht wirklich distanzieren. Es schmeckt und wirkt allemal interessant. Man muss sich aber eben darauf einstellen, dass Süße und Hopfenbittere einen nicht immer harmonischen Kampf ausführen. Ich bin und bleibe jedoch froh, dass dieses Bier auf eine Pasteurisierung verzichtet und sich damit wenigstens von Bieren anderer Brauereien nennenswert unterscheidet. Als gutes, universell genießbares böhmisches Lagerbier gibt es eine Empfehlung von mir. Und generell mag es, wenn man nicht am Hopfen spart. Der Premium-Titel geht für mich angesichts der recht hochwertigen Zutaten in Ordnung. Hier ist eben tatsächlich noch echter Saazer Hopfen drin und nicht wie sonst üblich lediglich Hopfenprodukte.“
  • Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer Abt
  • Bewertet mit 59%. E
  • Hopfmeister Surfers Ale
  • Bewertet mit 75%. C
  • Ichnusa
  • 68% — D„Das sardische Urlaubsbier gibt es auch am Gardasee, allerdings hauptsächlich in 0,2 l Miniflaschen oder aus der Dose.

    Hellgelb steht das Lagerbier im Glas, glanzfein mit gut klebendem schneeweißen Schaum.

    Getreidige Nase mit säuerlichem Unterton.

    Das Lagerbier zeigt auch im Antrunk eine säuerlich-getreidige Grundtendenz, dazu eine ganz sanfte Malznote.

    Im Vergleich zu anderen einfachen Lagerbieren zeigt sich das Ichnusa recht rund und nie billig maisbetont. Sicherlich ein einfaches Bier, aber um längen besser als Peroni und Co.“
  • Anno 1860 Schinner Premium Edel-Pils
  • 72% — C„Das Schinner Edel-Pils sieht aus wie ein Pils, glanzfein grobe schöne Schaumkrone. Es riecht getreidig (8). Der Antrunk ist mittelrezent, recht getreidig (6), der Malzkörper geht fit ist nicht so schlank, wie beim üblichen Pils (7). Der Abgang ist gut gehopft und ein guter Counterpart zum malzigen Körper (7).

    Ein ordentliches Pils, wie ich finde.“
  • Riedenburger Dolden Dark Porter
  • 71% — C„Im Glas steht ein blickdichtes schwarzes Bier. Der haselnussbraune Schaum will sich erst gar nicht bilden, gibt dann aber nach und bleibt zumindest in Resten auf der schwarzen Oberfläche.

    Malzige Nase nach rauchigem Schinken und Kaffee.

    Der Antrunk bestätigt die Nase, auch hier deutliche Kaffeearomen bis ein säuerliche Note hinzukommt, die sich bis zum Ende spürbar ausbreitet, dazu erdige Noten mit leichtem Karamellabgang.

    Eine leichte Herbe wird dann nachgeschoben im Nachhall. Die säuerliche Note ist überhaupt nicht meins und gibt bei mir Abzüge in der Süffigkeit. Ansonsten ein vielschichtiges Porter, über dem Durchschnitt.“
  • Neumarkter Lammsbräu (Zzzisch®) Edelpils
  • 65% — D„Von meinem letzten Lohn nach der Kündigung, habe ich mir dieses sündhaft-teure Bier geleistet. Die Angabe 4,8% Alkohol ist übrigens nicht mehr aktuell, auf der Flasche (normale braune 0.5l Edelpils Variante...selbes Bier, anderer Name) steht 4.7%.Beim Einschank kommt einem die Schaumkrone fast entgegen. Helle, aber einladende Goldfarbe, feinproig (und mit halbwegs haltbarem Schaum) gekrönt. Gesprudel erblickt man normal viel. Sieht absolut in Ordnung aus, ist genehmigt.Vom Geruch her deutlich hopfig, eine Spur Malz riecht man auch. Sonst unspektakulär.Der Antrunk ist erfrischend und recht süß. Dabei bemerkt man aber schon, dass es nicht dabei bleibt. Man kann in der Ferne schon en Hopfen ausmachen.Dieser kommt im Körper auch sehr gut zur Geltung. Eine leckere Kombination, von nicht mal so herbem Hopfen dominiert. Die Malznoten sind da eher unterbesetzt, runden den Geschmack aber gut ab. Nicht weiter speziell, aber lecker.Im Abgang leider etwas schwach. Bis auf v.a. bittere Hopfennoten bleibt nicht viel. Schmeckt nicht schlecht, aber bietet auch nichts.Unterm Strich frag ich mich, warum,egal wo man es kauft, dieses Bier so verdammt teuer ist. Jaja...Bio und so...Ist jedenfalls ein ganz normales Pils. Nicht das schlechteste, aber auch nur ein weiterer Vertreter deutscher Standardbiere. Und genau so langweilig ist es auch.“

Stand vom 13.08.2022 00:10.