Paulaner Salvator
Paulaner Brauerei, München, Bayern
- Typ Untergärig, Doppelbock
- Alkohol 7.9% vol.
- Stammwürze 18.3%
- Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-12°C
- Biobier nein
- Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
- Dieses Bier ist nicht glutenfrei
- Probier mal sagt kein Benutzer
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Aktuelle Bierbewertung
80% Redaktionsbewertung von der Redaktion
Der „Salvator“ ist ein sehr berühmter Doppelbock, der polarisiert, denn wem 7,9 Vol.% nicht zusagen, der dürfte sich von diesem Bier erschlagen fühlen. Das Bier wurde von den Paulaner Mönchen übrigens gebraut, um die Fastenzeit gut zu überstehen. Man möge sich ausmalen, wie ein solches Bier auf nüchternen Magen wirkt...
Wer sich auf den „Salvator“ einlässt, dem wird zunächst die satte rotbraune Farbe auffallen, die an sich schon „Nahrhaftigkeit“ verspricht. In der Nase zeigt dieser Doppelbock reichhaltige Aromen von malziger Süße, die sich vielleicht mit Gummibärchen oder Kräuterlimonade vergleichen lässt. Auch der Alkohol riecht deutlich durch, was die süßen Noten leicht in die Richtung von oxidiertem Pflaumenwein zieht.
Der Körper des „Salvator“ ist füllig und sehr komplex. Der Alkohol dringt deutlich vor, ist aber nicht wirklich störend. Allerdings erfordert er große Konzentration, um die harmonischen Aromen von karamellisiertem Zucker und Fliederblütennektar genießen zu können, die sich auch in den buttermalzigen Abgang ziehen.
Der „Salvator“ ist definitiv ein Bier für besinnliche Abende, wie sie Mönche in der Fastenzeit durchleben, und absolut ungeeignet für den unkomplizierten Biergenuss. Übrigens: Wer sich jemals gewundert hat, warum so viel Doppelböcke auf „-ator“ enden – das geschieht zu Ehren dieses Biers, dessen Name wahrscheinlich eine Verballhornung von „Sankt-Vaters-Bier“ darstellt.
73% Rezension zum Paulaner Salvator von Bierabetiker
Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA: Salvator Doppelbock (Der Salvator ist der Stammvater der Starkbiere und der Name darf nur von Paulaner verwendet werden).
Gegründet im Jahr 1634 von München ist die Brauerei Heute auf Platz 33 der Weltgrößten Brauereigruppen.
Ein Bier aus München und das traditionsreichste und stärkste Bier der Brauerei. Die Rezeptur ist über 375 Jahre alt.
Ein malzsüßes Bier, dezent würzig mit einer leichten Karamellnote. Die 7,9% sind deutlich aber nicht unangenehm.
72% Der "Klassiker" ist in der Tat nicht schlecht von Bierfroind
Ein rotbraunes Bier strömt in mein Glas. Es bildet sich eine winzige Schaumkrone die sehr schnell wieder verschwunden ist.
Der Antrunk ist überraschend mild und leicht malzig-süß. Dann nimmt die Süße zu und es wird würziger. Ein Hauch Karamell kommt hinzu und auch ein wenig Lakritz ist herauszuschmecken. Der Abgang wird dann eine Spur bitterer.
Alles in allem ein ganz ordentlicher Doppelbock dem man die 7,9% geschmacklich nicht anmerkt.
72% Das wohl bekannteste Bockbier Deutschlands von Bierpatriot
Optisch im Glas macht es nicht viel her, die Schaumkrone fällt relativ schnell in sich zusammen und auch farblich haut es einen nicht von den Socken. Geschmacklich sieht es jedoch ganz anders aus, ein absolutes Highlight, süffig und exzellent abgerundet -> ein König unter den Bockbieren. Der Alkoholgeschmack kommt relativ stark zum Vorschein und das darf er auch -> mit 7,9 % hat es der Salvator definitiv sauber in sich.
74% Geht klar von Snareler
Der Trunk steht mit einer orange-rostigen Farbe im Glase. Bedeckt wird alles von einer feinporigen Krone, die in der Farbe auch zum Bier passt.
Es riecht malzig-süß. Im Antrunk etwas schwach,da hier die Kohlensäure fehlt.
An sich schmeckts sehr malzig und auch karamellig im Körper, es hat auch irgendwo ein bisschen was von Mandarinen.
Der Abgang ist recht würzig, und langanhaltend. Die eben erwähnte Fruchtnote kommt dabei gut zur Geltung.
Für mich nicht das beste Bockbier, aber elcker ists allemal.
80% Rezension zum Paulaner Salvator von Iceman40
Der Paulaner Salvator ist kastanienbraun und hat einen süßlich malzigen Geruch. Malzig und süß ist er auch im Geschmack mit Aromen von Caramel, Backpflaumen und ein wenig Rumtopf. Der Körper ist ziemlich voll, eines Doppelbockes angemessen. Im Nachtrunk zieht eine leichte alkoholische Schärfe ein, die die Süffigkeit zum Glück erheblich bremst. Ganz guter Doppelbock, schmeckt gar nicht wie Massenware was er eigentlich ist.
77% Gut gelungener Doppelbock von Tomgoepfi
Der Salvator Doppelbock offenbart eine atemberaubende Optik, mit einer bezaubernden, im Licht schimmernden bernsteinfarbenen Farbe, die das Auge sofort fesselt. Die Schaumkrone, die sich feinporig und hartnäckig über dem Bier bildet, wirkt geradezu majestätisch und verleiht ihm eine einladende Präsenz.
Geschmacklich überzeugt dieser außergewöhnliche Bockbierstil mit einer Komposition, die das Gaumen verwöhnt. Die abgestimmten Karamellnoten entfalten sich auf harmonische Weise und sorgen für eine angenehme Süße, die das Bier zu einem wahren Genuss macht. Es ist ein Geschmackserlebnis, bei dem man die handwerkliche Qualität und die Liebe zum Detail förmlich herausschmecken kann.
Einzig der Alkoholgehalt zeigt sich etwas zu präsent und könnte möglicherweise subtiler in den Hintergrund treten.
Trotzdem vermag der Salvator Doppelbock ein faszinierendes Trinkerlebnis zu bieten, das den Gaumen verwöhnt und die Sinne verführt.
100% Da gibt es nichts zu meckern. von Linuxer
Ich habe es vor vielen Jahren Mal probiert, da hat es mir gar nicht zugesagt. Dann nach einem Nachtdienst, morgens bei Rewe mitgenommen. Was soll ich sagen, ich fand es wunderbar. Ich finde nicht das der Alkohol zu dominant ist. Klar, das Bier zeigt seine Wirkung relativ schnell, das gehört aber zu einem Doppelbock. Für mich ist es mit den Andechser Bieren, das beste was Deutsche Braukunst zu bieten hat, bzw. was ich getrunken habe.
88% Ein echt geiler Bock von jackgun13
Der Salvator hat mich geschmacklich und vom Geruch her sehr überrascht. Das Bier ist super Fruchtig in der Nase und hat eine tiefdunkle Bernstein Farbe. Geschmacklich ist es sowohl fruchtig als auch blumig und sehr vollmundig und gehaltvoll. Einen Besseren Bock habe ich selten getrunken, einziger Kritikpunkt ist der happige Preis. Empfehlung geht raus.
80% Extrem süffig von To-Bier-as
Der Godfather der Starkbiere. Hat mir auf dem Nockherberg vor ein paar Jahren gar nicht geschmeckt. Jetzt spricht mich diese rostbraune, naturtrübe Optik doch schon ziemlich an. Riecht auch sehr gut, Alkohol und Malz aber nicht zu übertrieben. Das Bier fühlt sich gut im Mund an, leichte Süße, jedoch keine herausstechenden Aromen. Der Abgang ist dann der Hammer. Sehr malzig, etwas alkoholisch ohne ölig zu sein und eine leichte Bitterkeit. Enorm süffig. Sobald es wieder geht muss ich das wohl nochmal auf dem Nockherberg verkosten.
88% Gefährlicher DoppelBock. Knallt doppelt, schmeckt einfach von titf***er911
Vorne riecht er gar nicht wie ein Bock, am Hintern schmeckt der Bock nach Lakritz.Son Karamell Pudding zum löffeln. Sehr nahrhaft. Hat was von Malzhonig. Leider nach etwas trinken stellt sich eine Klebrigkeit mit Alkohol Note ein, die mit Kräuternoten an Jägermeister erinnert.
100% Perfekt von Nikoo
Geiles Bier!
70% Super Malzbier! von ruediman
Süßlich, danach scharf; ja, man merkt den Alkohol.
Trotzdem gutes Bier.
68% anständiger Doppelbock aus dem Hause Paulaner von DerDachteler
Schaum: feinporig
Farbe: cognac-braun
Klarheit: blank bis leicht opal
Geruch: malzig, Erdbeere
Antrunk: süffig, malzaromatisch
Rezenz: moussierend
Nachtrunk: kräftig, alkoholisch, feinherb
75% Rezension zum Paulaner Salvator von Daniel McSherman
Schöne rotbraune Farbe. Heller beständiger Schaum. Geruch ist süßlich malzig, erinnert an Marzipan. Geschmack ist süß, malzig, mit Aromen roten Früchten und einer leichten Würze. Ein angenehmer Doppelbock.
62% Sehr süffiger Doppelbock! von Wuida Hund
Als Münchner kommt man kaum umher, den Paulaner Salvator mal zu probieren. Er ist sehr süffig, malzig, und man spürt schnell seine 7,9%
Wir backen gerade ein Brot mit diesem Bier als Zutat, und es duftet wundervoll! :D
27% Klebrig süßer Brei ! von Blueshawk
- rotbraune Farbe mit leichter, schnell zerfallender Schaumbildung
- ein leichtes Aromen nach Süße und Malz
- angenehme Carbonisierung
- geschmacklich ist das Ganze dann leider nur ein malzig-süßlicher Brei ohne besonderen Körper oder weitere Noten
- im Abgang kommt dann noch etwas Hopfen hinzu und das wár es dann
- es bleibt ein seltsam klebriges Mundgefühl
68% Ein solides Doppelbock Bier ohne zu viel drumherum von vermiel
Wer die Doppelböcke kennt, der weiss um die Vollmundigkeit (will nicht von "Maul stopfen" reden) und der mitunter überragenden Malzsüsse, die einem beinahe den Gaumen verkleben möchte. Unter diesem Vorbehalt ist das Salvator durchaus als "schlank" zu bezeichnen. Die Nase: Nuss, Karamell und dunkles Kaffeearoma mit Orangennote, Koriander, hellem Lehm und verbranntem Ingwer lehnen sich im Antrunk eng an abgestandene Cola-Noten mit einen kleinen Schuss gutem Branntwein und irgendeinem entfernten Röstbieransatz. Eine distante Herbe oder Bitterkeit ist bei so viel Süße ja ohnehin fast Nebensache. Im Mund und dann im Abgang leicht bitter bis scharf, trotzdem muss man wieder ansetzen und dann schmeckt man deutlich mehr gutes Bockbier heraus. Der Schaum baut übrigens ziemlich schnell ab und bei entsprechender Kühlung perlt Salvator leider nur ganz leicht, was der Biererfrischung nicht hilft. Und genau das stört mich ein bisschen an dem großen Salvator Bier. Hier fehlt für meinen Geschmack die Mitte (wie bei Hochtönern und Bässen in einer schlechten HiFi Anlage). Nach einer halben Flasche weiss man zwar, dass man Spass haben wird aber vergisst auch schnell, wonach das Zeug eigentlich schmeckt.
Ein weniger süffiges als eher vergnügliches Doppelbock ohne zu viel drumherum aber mit deutlichen Schwächen in der Aromamitte und am Gaumen. Die Brauerei Paulaner hat zwar Stärken - Doppelbock zählt aber nicht dazu.
78% Rezension zum Paulaner Salvator von Wursti
Das Salvator präsentiert sich traditionsbewusst in einer NRW Flasche. Mit dunklem ins Orange gehendem Bernstein steht es im Glas (0,4l Tulpe). Trüb ist s und baut eine gut haltbare, feine Blume auf.
Es verströmt einen Duft nach dunklen süßen Früchten und Brot. So muss das wohl sein, wenn ein Bier – Gedacht als Nahrungsergänzungsmittel – dem Mönch von Welt gereicht werden soll. IM Antrunk kommen diese Eindrücke gut heraus, verbinden sich jedoch auch sofort mit einer Alkoholschärfe. Diese wird hinten heraus stärker und macht das Bier zusammen mit der dem Hopfen trocken.
83% Das klassische Bockbier aus München von jeanelsass
Nichts zu sagen. Das klassische bayerische Bockbier. Top-Bier. Aroma-intensiv, alkoholintensiv, narhaft. Einfach ein tolles Bier. Das beste Paulaner was bis jetzt probiert habe. Trotzdem jammer schade, dass es so teuer ist. 18 € der Kosten im Getränkemarkt ist schon eine Summe. Doch seinen Preis hat sich dieses tolle Bier schon gelohnt.
74% Rezension zum Paulaner Salvator von Puck
Von Beginn an dominiert das Malz in seiner süsslichen Form, beim Einschenken und auch beim Antrunk. Insgesamt komplex und mit leicht fruchtigen Anklängen. Nach und nach meldet sich auch der Alkohol mit seinen 7,9 %. Im Abgang kommt auch etwas Hopfenbitterkeit zum Vorschein als schöner Widerpart zum Malz. Kein Bier für den Biergarten, aber mit Musse in der kalten Jahreszeit mal ein gute Alternative.
57% Zu alkoholisch... von Bier-Sven
... was zu erwarten ist und somit nicht überrascht.
Etwas Besonderes, so dessen Zielgruppe ich jedoch nicht zähle.
Kräftige Aromen, extrem malzig und vom Mundgefühl überhaupt nicht mein Ding.
Ich mag es einfach nicht, wenn meine Lippen aneinander kleben...
Fazit: Dieses Bier polarisiert jetzt wirklich mal. Meine Frau hat spontan gesagt: "Sofort wieder kaufen!"
... ich bleibe bei meiner Meinung.
75% Mal was Vernünftiges von Paulaner... von Schluckspecht
Einer muss ja den Anfang machen. Bei den Bockbieren gilt der Salvator von Paulaner als Vorbild vieler weiterer Bockbiere. Ob das Gründe haben mag?!
Kastanienbraun mit deutlichem Roteinstich steht das Salvator praktisch klar im Glas, trotz an und für sich fehlender Filtration. Die Schaumkrone ist allenfalls anfangs ansehnlich, welche hefig angebräunt und cremig erscheint, aber sehr schnell restlos verschwindet. Nun denn, optisch ergibt sich da ein zwielichtiges Bild.
Es riecht kräftig malzig sowie fruchtig-süß nach Kirschen und Beeren. Der Einstieg schließt direkt an den Geruch an, entwickelt sich im Körper zu einer reichhaltig fruchtig-süßen Malznote und gewinnt im Abgang durch den akzentuiert einsetzenden Alkohol und mild abgestimmten Hopfen an Volumen. Malz, Alkohol, karamellartige Süße und Fruchtnoten klingen gemeinsam mit etwas Bitterhopfen in einen langen Abgang aus und hinterlassen ein leicht glühendes Gefühl im Mund. Der verbleibende Geschmack gefällt und knüpft optimal an den Einstieg an. Das Salvator hinterlässt einen kräftigen Eindruck und kann den hohen Alkoholgehalt zwar nicht restlos verbergen, integriert ihn jedoch sehr gut.
Für ein Starkbier liegt eine hohe Süffigkeit vor, auch wenn eine beinahe klebrige Süße und der kräftige Alkohol dies nicht unbedingt begünstigen. Ein schwerfälliger Hefecharakter liegt nicht vor, der Alkohol passt zum Bouquet.
Fazit:
Das Salvator - der Urvater aller "-atoren" - darf als gelungenes Doppelbock gelten mit einer ausgeprägt süffig-lieblichen Note und einem optimal dosierten Alkoholgeschmack. Die Farbe sieht unheimlich gut aus, doch an Schaum mangelt es leider. Trotz belassener Hefe merkt man von ihr im Glas nicht wirklich etwas.
56% Warum ist das ein Klassiker? von deadparrot
Das ist er also, der Urgroßvator, äh, -vater aller Doppelböcke. Endlich ist mir dieser Klassiker im Getränkemarkt meines Vertrauens auch einmal begegnet und ich habe sofort zugegriffen. Die Farbe ist ganz unvergleichlich: Eine so rote Farbe habe ich noch bei keinem anderen Bier gesehen, das sieht richtig nach Erdbeersaft aus. Nach Erdbeeren riecht der Salvator auch, außerdem ist auch eine leichte Hefeteignote vernehmbar.
Auf der Zunge ist das Bier erst einmal unglaublich süß. Bei einem dunklen Doppelbock ist nichts anderes als kräftig malzige Süße zu erwarten, aber das ist fast schon zuviel für meinen Geschmack. Dass, wie bereits von einigen Rezensenten bemerkt, im Körper vor allem ein vorrangig alkoholischer Geschmack zu verzeichnen ist, muss ich leider bestätigen. Ich finde den Körper daher auch nicht besonders komplex. Ja, das Bier hat all die Aromen, die man bei einem dunklen Doppelbock erwartet – Malz, Süße, dunkle Früchte, Röstaromen – aber keines davon sticht besonders eindrucksvoll hervor. Stattdessen ergibt sich ein irgendwie enttäuschender Einheitsbrei. Am ehesten fällt noch die eingangs bereits erwähnte Erdbeernote wieder auf, die jetzt, an Fassbrause erinnernd, wieder bemerkbar wird.
Der Abgang ist bitter, allerdings nicht besonders hopfenbitter – das ist eher die Art von Bitterkeit, die aus dem Alkohol kommt. Erst nach einiger Zeit stellen sich Röstaromen am Gaumen ein, aber auch eher verhalten. Wenn ich mit einem positiven Gedanken abschließen soll, dann mit dem Hinweis, dass der Salvator für ein Bockbier ziemlich süffig ist. Viel mehr Lob habe ich für diesen Doppelbock aber leider nicht übrig. Ich habe schon viele deutlich bessere -atoren getrunken.
83% Rezension zum Paulaner Salvator von Bier-Klaus
Orange-rote Farbe, sehr trüb mit wenig feinem Schaum. Süßer Duft nach Karamell und Malz.
Kräftiger Geschmack, am Beginn wenig rezent, stark alkoholisch und leicht röstig,
wobei man im Hintergrund schon die starke Malzsüße des kräftigen Körpers spürt.
Im Nachtrunk kommt zu der Alkohol-Bittere noch eine starke Hopfenbittere,
die einen guten Widerpart zum süßen Malzkörper darstellt.
Ich bin positiv überrascht, ich hatte das Bier nicht so gut in Erinnerung.
Benchmark bleiben der Camba Mastrobator, Müllerbräu Jahrtausendbock und der Maxlrainer Jubilator.
79% Höhen und Tiefen von Biergroßmeister_Kevin
Optik: Rot bräunlich, etwas heller als eine Kastanie. Der Schaum ist auch ein wenig dunkler, dieser ist recht feinporig, und mittellange haltbar.
Einstieg: Das Bier riecht einerseits süß malzig, aber anderseits auch würzig nach Hopfen. Im Antrunk ist das Bier malzig und leicht karamellig.
Körper: Im Hauptteil wird die süße von Hopfen, Kräutern und Gewürzen abgelöst. Auch ein leicht alkoholische Geschmack ist erkennbar. Ebenfalls deutet sich eine leichte Säure an, welche sich aber nicht durchsetzten kann. Die Textur des Bieres ist gut getroffen.
Abgang: Im Abgang baut der Hopfen eine angenehme Bitterkeit auf, welche von leichten Röstmalzaromen begleitet wird. Dern Alkohol kann man nun auch deutlicher erkennen.
Fazit: Da ich die Meinung vertrete, dass den Alkohol nicht allzu deutlich herausschmecken können sollte, konnte mich das Bier nicht vollkommen überzeugen. Außerdem hätten die Röstmalzaromen, oder auch die Würze ruhig noch ein wenig deutlicher sein können. Insgesamt ist das Bier zwar gut, ich ziehe aber den Andechser Doppelbock (Dunkel) vor.
72% Lecker! von LordAltbier
Sehr malzig und leicht hopfenbetont kommt dieses Bier rüber. Der Antrunk ist eher hopfig und der Abgang dann malzig. Es ist ein schönes, gut bekömmliches Starkbier. Das Etikett sieht ganz gut aus. Fazit: Schmeckt ganz anständig, gutes Bier!
58% Der Klassiker - aber nicht für mich... von FBier
Der Klassiker hat mich nicht wirklich begeistern können. Vielleicht habe ich ihn dezent zu kühl getrunken. Oder einfach mit der falschen, übersteigerten Erwartung… Schöne, kastanienbraune Farbe. Geruch nach Malz und Lakritze. Genauso schmeckt der Doppelbock auch. Obwohl er süß ist, dominiert klar eine röstmalzige Bittere. Überhaupt ist der Lakitzgeschmack hier überdominant. Der Abgang ist herb, jedoch ohne eine Spur von Hopfen. Ölige Konsistenz. Halbwegs süffig, weil recht geradlinnig im Geschmack. Der Salvator hat einen sehr charakterisitschen Geschmack – aber ich konnte für mich zu wenig Feinheiten darin entdecken, als dass ich das Bier als wirklich komplex empfunden hätte. Der Alkohol schimmert auch geschmacklich immer wieder stark durch.
73% Ehrlicher Bock von Bastus
Ehrlich wärt am längsten.Und als gestandener Bockbierfan weiss ich den Salvator einfach zu schätzen.Nicht mein Lieblingsbock aber immer wieder Gerne.Lecker!
63% Rezension zum Paulaner Salvator von Schmallo
Beim einschenken zeigt sich ein Bernsteinfarbener und fester Schaum. Kräftig malziger, leicht rauchiger Geruch. Kräftiger, malziger Antrunk mit einem starken Hopfenaroma, ohne dabei bitter zu sein. Im Nachgeschmack ebenso kräftig wie der Antrunk. Insgesammt kräftig und ausgewogen. In meinen Augen ein sehr zu empfehlendes Bockbier recht Süffig und lecker.
58% Rezension zum Paulaner Salvator von Weinnase
rötlich bis helles kastanienbraun, nicht glanzklar; die Schaumkrone verabschiedet sich recht flott;
eher dezente Malznote mit Karamell und etwas Citrus - aber nicht sehr aussagekräftig;
weicher, saftiger Ansatz mit zunächst überraschender Kohlensäure; wirkt trotz seines Alkoholgehaltes relativ schlank - es fehlt etwas die Malzaromatik (wie sie z. B. beim "Speziator" von Riegele sehr schön vorhanden ist); wenig Malzsüße - eher "trocken", aber auch im Nachhall dann relativ kurz. Vom Klassiker der Doppelböcke hätte ich etwas mehr erwartet!
89% Rezension zum Paulaner Salvator von Hobbytester
Der absolut charakteristische Geruch verleiht dem Original Paulaner Bier der ersten Stunde schon die Aura des Besonderen. Das Mundgefühl ist angenehm, so weich! Man schmeckt eine sehr würzige Süße. Malz- und Alkoholnoten folgen. Das Bier wird im Nachgeschmack bitterer, herrliche Röstaromen machen diese Phase zum Erlebnis. Ähnlich wie beim Paulaner Oktoberfest Bier fällt hier ein alkoholischer Geschmack auf, aber er stört ausnahmsweise keineswegs, denn vom Salvator erwartet man ja genau das! Das Problem mit den Alkoholnoten ist in der Mehrzahl der Fälle, dass sie affektiert wirken. Hier nicht, in diesem Bier sind sie neben dem sehr lang anhaltenden Malzgeschmack und den tollen Röstaromen einfach nur Bestandteil eines süßen Dunklen. Roséfarben treffen auf eher kurz anhaltenden Schaum, der sich aber anfangs imposant entwickelt. Das Bier ist das süffigste Starkbier, das ich kenne. Die Bitterkeit fällt angenehm auf. Kohlensäure ist genug vorhanden.
Fazit: Das, was Augustiner mit dem Hellen schafft, ist die Besonderheit des Paulaner Starkbiers. Beide sind für mich konkurrenzlos in ihrer Nische, beide geben vor, wie ein Bier dieser Gattung zu sein hat. Das Salvator führt eindrucksvoll vor, dass ein Bockbier eben nicht nur süß, sondern bleibend würzig sein muss. Wenn so etwas gesundheitlich überhaupt vertretbar ist, präsentiere ich hier das erste 7,9%-Bier für den Alltag, an dem nichts falsch ist. Perfektion ist erreicht.
83% Rezension zum Paulaner Salvator von Crafter
Dieses Bier hat eine klar braune Farbe, fast wie dünne Cola.
Es besitzt einen schönen Geruch nach Bananen und Karamell.
Der sich im Geschmack mit Honig und Malz vereint.
Der Körper ist schwer ohne zu ölig zu wirken und der Abgang
Zeichnet sich kräftig und aromatisch.
Ich muss gestehen das ich vom Salvator nicht viel erwartet habe,
bin aber sehr überrascht. Ein schönes Winterbier und eine gute Grundlage
für ein kreatives Glühbier.
56% Rezension zum Paulaner Salvator von Johannes
Durch die positiven Bewertungen der Redaktion bin ich auf dieses Bier gestoßen und als ich es dann im Edeka sah, hab ich es einfach mal mitgenommen.
Nun befindet sich ein rotes Bier in meinem Glas und ich bin mir nicht ganz schlüssig...
Ich war ja schon im Vorfeld skeptisch, da Florian es als sehr Alkoholaromatisch empfunden hat.
Aber erst fürs erste zum Bier. Es reicht sehr frisch, mit etwas Alkohol, Beeren und feinen Kräutern. Insgesamt ist der Geruch aber nicht allzu präsent.
Das Paulaner Bier hat dann relativ süße Anklänge, die in einem bitteren Abgang zu enden, bei dem der Alkoholgehalt spürbar ist. Genau dieser macht mir ein paar Probleme. Ich glaube ich würde ihn am ehesten mit dunkler Chili-Schokolade vergleichen. Mein Bier war ziemlich kalt, habe es nun noch etwas aufgewärmt. Nun sind die Alkoholnoten noch viel stärker. Dies fördert meinen Eindruck von dem Bier nicht gerade...
Wahrscheinlich ein Bier an dem sich die Geister scheiden. Ich finde es interessant mehr aber auch nicht.
83% Rezension zum Paulaner Salvator von waldschraat
Der erste Eindruck von diesem Bier ist auf jeden Fall sehr gut. Die Farbe weiß zu überzeugen. Der Geruch erinnert an Banane.
Die findet sich auch im Geschmack wieder. Alles in allem ein sehr gutes Bier, aber wie schon in vielen Bewertungen erwähnt keines für zwischendurch. Da muss man sich drauf einlassen.
64% Rezension zum Paulaner Salvator von Felix
Da ist er, der berühmte Salvator, an dem sich die Geister scheiden, wie an keinem anderen Bock.
Zur Farbe lässt sich nicht mehr sagen, als meine VOrgänger es getan haben, rötlich, verhältnismäßig kleine, aber nicht unansehnliche, beige-farbene Schaumkrone, einiges an erfrischender Kohlensäure.
Geruchlich ist der Salvator ersteinmal noch nicht sonderlich komplex. Hier erwarten einen frische Trauben, Beeren und weiche, süße Banane, nicht vergleichbar mit Weizenbieren, viel dezenter und lockerer eingebunden.
Ich möchte an dieser Stelle vermerken, dass mein Bier, ein paar Stunden im Kühlschrank stand, also für eine Bockverkostung vergleichsweise kalt ist. Ich finde aber, wenn ich mich an meine erste Begegnung mit diesem Bier erinnere, dass sich das sehr zum Positiven auslegt.
Im Geschmack ist das Bier recht erfrischend, was trotz des hohen ABV-gehaltes nicht unangenehm ist. Die Aromen sind hier relativ dezent, weshalb ich das Bier auch hier nicht als sehr komplex beschreiben würde, dafür handelt es sich um eine feine Komposition, bei der aber der Alkohol noch zu sehr durchkommt.
Der Salvator ist sehr süßlich, nur leicht hefig, dafür besitzt er ordentlich Malz und andererseits eine heitere Frische, er schmeckt kräuterig und ein bisschen phenolisch, da hätten die Umdrehungen noch etwas besser in das Bier integriert werden können.
Ich finde den Salvator also insgesamt durchaus nicht schlecht, wobei er mir persönlich zu langweilig schmeckt. Er ist irgendwie weder das eine noch das andere und überzeugt nirgendwo vollkommen, bildet aber ein solides Fundament, wenn man sich vielleicht an erste Böcke heranwagen möchte.
74% Rezension zum Paulaner Salvator von woerdey
Mein letzter Salvator lag schon einige Zeit zurück und ich hatte es eher mittelmäßig in Erinnerung. Da das aber zu einer Zeit war, in der ich mit der gesamten Sorte Doppelbock nicht viel anfangen konnte und dieses Bier hier bislang fast ausschließlich sehr gut bewertet wurde, packte mich die Neugier.
Die Farbe ist ein wirklich sehr schön und erinnert an Bernstein. In der Nase malzig-süßlich vor allem nach Karamell, dazu buttrig und leicht säuerlich. Im Einstieg ist der Salvator relativ frisch, etwas süßlich und irgendwie Bonbon-artig. Bei längerem "Im Mund behalten" meine ich sogar eine winzige Spur Vanille wahrzunehmen. Im ordentlich langen Abgang paart sich dann Malzigkeit mit einer angenehmen Hopfenbitterkeit, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr geschmackliche Tiefe gewünscht. Körper sowie Gesamteindruck sind fast schon weinbrandartig. Den Alkoholgehalt schmeckt man schon heraus, allerdings ist er nicht zu dominant.
Fazit: Der Salvator ist definitiv besser als ich ihn in Erinnerung hatte, mein Favorit bei Doppelböcken (oder wie lautet der korrekte Plural von Doppelbock?) ist er allerdings nicht. Trotzdem ist das Bier auf jeden Fall probierenswert.
88% Rezension zum Paulaner Salvator von derkaro
... eines meiner absoluten Favoriten auf dem deutschen Biermarkt!!
keineswegs ein Durstlöscher sondern ein wahres Feuerwerk für die Geschmacksnerven...
sanft ölig/malzig im Antrunk lässt es auch eine gewisse Spur Hopfen nicht vermissen, wird im Verlauf lakritzig, dezent herb und wirkt in der Gesamtheit einfach nur rund und ausgewogen!
Genussbier!!!
74% Rezension zum Paulaner Salvator von Hendrik
Tolle Farbe, satter Einstieg und ein voller Körper. Lecker, aber der Alkohol ist sehr dominant. Kein Bier für Zwischendurch...
93% Rezension zum Paulaner Salvator von Konjugator
Als ich dieses Bier vor einem Vierteljahrhundert in einer der Paulaner Stuben zum ersten Mal bestellte, war das eine Offenbarung. Das Salvator (oder muß es heißen "der Salvator" ??) ist, wie schon beschrieben, ein gehaltvoller Doppelbock, der auf nüchternen Magen so richtig reinhaut.Spritzig/leicht ölig im Einstieg, entfacht dieses Kleinod einen kräftigen, malzaromatischen Körper, schwer und süßlich, im Abgang von einem unverwechselbaren Lakritzgeschmack veredelt, der von einer leichten Schärfe begleitet wird und in einen dezent bitteren Nachgeschmack mündet. Das Salvator gehört mit einem Literpreis von etwa 1 Euro 60 sicherlich nicht zu den Billigbieren. Man sollte sich Zeit dafür nehmen; es ist appetitanregend, völlig ungeeignet als Durstlöscher und auch nicht das richtige Genussmittel für Liebhaber des herben, hopfigen Biergeschmacks.
55% Rezension zum Paulaner Salvator von Florian
Ich bin der benannte Gegenpol der Redaktion. Meiner Meinung nach ist der Alkohol viel zu dominant und schon nach einem Halben fängt die Wirkung an.
89% Rezension zum Paulaner Salvator von Tarfeqz
Also der Einstieg bei diesem Bier ist geradezu samtig, oder vielleicht sogar ölig. Wobei ölig übertrieben ist. Man schmeckt dazu noch eine hopfenbetonte leicht Würze heraus. Im Abgang jedoch haut es einem um. Es ist zu erwähnen, das dieses Bier nix für zart betuchte, ist. Man schmeckt den Alkohol schon sehr deutlich heraus. Jedoch die starke Würze, die sich jetzt sehr stark entfaltet, und das hopfenbetonte macht das ganze wiederum irgendwie stimmig. Vom Geschmack her würde ich sogar behaupten Mandeln heraus zu schmecken.