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Beer like star Pinkus Special

  • Typ
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 22 Bewertungen und 13 Rezensionen

#632

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 22 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
89% Avatar von Pitti85
86% Avatar von Fabierian
76% Avatar von JimiDo
74% Avatar von tonne
70% Avatar von Hobbytester
67% Avatar von Reinhard Mawick
64% Avatar von Daniel McSherman
63% Avatar von Bier-Klaus
62% Avatar von Felix
62% Avatar von Schmallo
59% Avatar von Bier-Sven
58% Avatar von cafeldelmar73
55% Avatar von John_Beton
55% Avatar von Schluckspecht
51% Avatar von Chris
50% Avatar von TasteItAll
48% Avatar von Bert
48% Avatar von laudrup
43% Avatar von eddyelch
42% Avatar von Florian
29% Avatar von Robert
29% Avatar von Dirk

34% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Das „Special“ der Brauerei „Pinkus Müller“, ein Biobier, riecht seltsamerweise wie ein Alkoholfreies, also hefig und getreidig nach Cornflakes. Dies zieht sich auch in den Geschmack. Hier steigt das „Special“ mit Noten von hellen Früchten leicht und zu wässrig ein, um dann im Abgang eine unangenehme Bitterkeit zu entwickeln. Ein wenig fühlt man sich an Apfelsaft mit Alkohol erinnert, jedoch ohne die Qualität eines ordentlichen Ciders.

Bewertet am

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48% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von laudrup

"Rohstoffe aus biologischem Anbau, sorgfältige Herstellung durch Meisterhand und die ungefilterte Abfüllung geben Pinkus Special den unverwechselbaren Geschmack. Es wird nach dem Deutschen Reinheitsgebot hergestellt aus Bioland Malz, Hopfen aus kontrolliertem biologischen Anbau, Hefe und erstklassigem Brauwasser. Pinkus Special wird nicht mit Eiweißstabilisierungsmitteln behandelt.
Durch eine etwa dreimonatige Lagerung bei Temperaturen um O Grad wird Pinkus Special naturklar und kann ungefiltert abgefüllt werden."

Das mag ja alles stimmen aber dieses Bier ist an der Grenze des Erträglichen. Wässrig und bitter, mehr nehme ich von diesem Bier nicht wahr. Optisch etwas trüb und leuchtend gelb, durchaus ansehnlich. Eines der schlechteren Biere, die ich getrunken habe. Gerne nicht noch einmal

Bewertet am

89% Tolles Münsteraner Gesöff

Avatar von Pitti85

Ich habe es zum ersten mal während meines Studiums in Münster getrunken. Es ist eine kleine Privatbrauerei die neben diesem Special noch andere gute Biere zu bieten hat. Bio-Zertifiziert da nur beste Zutaten verwendet werden, angefangen beim Malz bist zum Hopfen.Hier wird noch handwerkliches Bier gebraut, wo der Braumeister sehr viel Wert darauf legt sich von anderen Industrie Bier Produktionen deutlich abzugrenzen. Das verdient meinen absoluten Respekt für das Bierbrauer Handwerk.
Tolle Dunkle Farbe, Mild im Geschmack, tolle Hopfen Note was auch richtig schön süffig ist. Wirklich sehr empfehlenswert, passt ideal auch zu deftigem Essen. Daran sollten sich viele mal ein bestes Beispiel nehmen.

Bewertet am

63% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von Bier-Klaus

Beim Pinkus war ich schon in der Brauerei aber das ist schon Jahre her, ich denke vor der Bio-Phase von Pinkus Müller
und auch vor meiner Bierbewerter Laufbahn.

Das Bier ist hellgelb mit leichter Trübung und einer feinen, stabilen Krone. Es riecht sehr getreidig. Auch der Geschmack ist getreidig, dann übernimmt aber recht schnell der Hopfen, der kräuterig und auch ein wenig fruchtig daher kommt. Ein süffiges Bio-Zwickel.

Bewertet am

55% Die Spezialität des Hauses: Kellerbier mit Süßstoffgeschmack

Avatar von Schluckspecht

Was sich heute alles "Spezial" oder "Special nennt... Da muss man direkt raten, was man denn genau vor sich hat. Da man gleich von "naturtrüb und ungefiltert" spricht, dürfte es sich um ein klassisches Kellerbier handeln. Nur eben mit Bio-Gerstenmalz, Bio-Hopfen und Bio-Hefe...

Für ein klassisches Kellerbier schaut es mir dennoch ziemlich hell aus. In der Regel gibt es ja Bernstein in jeglicher Helligkeitsstufe, hier ist es ein leicht matschiges Strohgelb. Dafür ist die Hefetrübung gar nicht mal lasch, wobei die Hefe viel Zeit braucht, um im Glas zu homogenisieren - die meiste Hefe sammelt sich in der oberen Hälfte unterhalb der weißen, recht zügig schwindenden Schaumkrone, die nach kurzer Zeit zu einem Schaumfilmchen verkümmert. Und während auch dieser mehr oder weniger schon verschwunden ist, steht das Unfiltrierte immer noch mit ungleichmäßiger Trübung vor mir. Ich gebe es auf...

Der Geruch hat wirklich etwas von einem Alkoholfreien, die maischige Cornflakes-Note ist zunächst tatsächlich da. Es riecht schon recht ungewohnt. Dann vernehme ich aber auch würzigere Noten und etwas fruchtige Säure, sich verbindend zu einem kernigen Grundcharakter. Getreidige Malzigkeit und Hefe sind problemlos auszumachen. So ähnlich kenne ich das auch von so manch anderem Kellerbier, daher passt das für meine Begriffe.

Der Antrunk legt nicht gerade mit dem weichesten Wasser vor, was angesichts der milden, etwas wässrigen Struktur gewiss ein Nachteil ist. Dazu gibt es eine trockene, eher strenge Süße, die mich an Süßungsmittel wie Aspartam erinnert. Bitte, nein! Der Hopfen markiert hier wohl mit recht hohem Alphasäuregehalt seinen Status im Bier, welches sich eher Malz und Hefe verschreiben sollte. Immerhin gibt es ein paar Fruchtnoten - leider allerdings die von überreifen, leicht angefaulten Äpfeln und Birnen, dazu etwas Zitrone. Das Punkus Special ist mäßig rezent und sortiert sich im Frischeeindruck in der Mitte ein. Die aufgesetzt wirkenden Hopfennoten sorgen im Abgang wiederum für eine recht unpassende, trockene Bitterkeit.

Dass die Biere der Brauerei Pinkus Müller ein wenig anders sind, hat mir schon das "Obergärig" gezeigt - und Bio-Biere haben generell einen recht eigensinnigen Charakter. Das Pinkus Special schafft es daher nicht, mich zu enttäuschen. Dennoch kann und werde ich dafür keineswegs eine Empfehlung aussprechen. Trinkbar ist es dennoch, auch ohne Essensbeilage.

Bewertet am

86% Prima, das Beste aus dem Hause Pinkus

Avatar von Fabierian

Optisch betrachtet gibt es Biere vom Typus Hefetrüb
die eine bessere Figur machen, aber darauf kommt es ja auch primär wirklich nicht an. Schon gar nicht wenn man beim einverleiben der Gerstenkaltschale überzeugt wird.

Die Gerste findet im Antrunk leichten Anklang, wird dann zügig von der Hefe abgelöst, diese harmoniert prächtig mit dem Hopfen. Zu diesem Zeitpunkt sprudelt das Spezial angenehm auf um dann sanft den Abgang zu beginnen.
Im Nachgeschmack verbleibt die Hefe noch eine weile, was ganz bestimmt nicht jedem gefällt, mir auf jeden Fall.

Bewertet am

43% Och nö, dann lieber Bio-Käse

Avatar von eddyelch

Die Farbe des Bieres ist mir ein wenig zu hell im Glas: Hellgelb mit leichtem Grünstich. Es riecht getreidig-herb. Im Antrunk ist dieser Duft glücklicherweise nicht mehr so spürbar. Das Bier liegt weich auf der Zunge, frisch mit herber Note. Nach dem ersten Schlucken kommt leider die getreidige Note wieder. Im Sonnenlicht sieht man nach einiger Zeit, wie das Bier noch immer recht ordentlich sprudelt. Aber geschmacklich ist das Bier nicht mein Fall.

Bewertet am

76% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von JimiDo

Abgefüllt ist das Pinkus Special genauso wie sein großer Bruder, das Münstersch Alt, in einer 0,5 l NRW Flasche. Es hat ebenfalls 5,1 % Alkohol. Die Aufmachung ist ähnlich dem Alt. Nur statt Rot hat man die Farbe Grün gewählt.

Das Special liegt hellgelb und gut trüb im Glas. Der Schaum ist feinporig und gut haltbar. Es riecht schwach nach Früchten und nach Bierkeller. Im Antrunk ist es malzig und leicht säuerlich. Eine leichte Süße zeigt sich nur kurz. Im Abgang dann eine gute Hopfennote ohne zu herb zu werden. Durch die gute Spundung ist das Special erfrischend süffig. Mir persönlich schmeckt es besser als das Alt von Pinkus. Das ist aber Geschmackssache.

Bewertet am

62% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von Schmallo

Ein Pinkus Special gezapft sollte es sein und es sieht ansprechend aus, goldgelb und leicht getrübt, im Duft leicht hopfig und nach Getreide riechend. Der erste Schluck entspricht dem Duft und der Hopfen verstärkt sein Aroma langsam. Eine schöne würze, mit einer dezenten Bitterkeit tritt auf was zu einem ständigen hin und her mit den Aromen führt und die Süffigkeit bleibt erhalten. Im weiteren Verlauf bleibt auch das Getreidige vorhanden. Der Abschluss wird wieder verstärkt von den Hopfennoten. Ein gelungenes Geschmackserlebnis.

Bewertet am

64% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von Daniel McSherman

Gelb - orange, fast klar mit unbeständigem Schaum. Malziger und hefiger Geruch. Geschmach: süßlich, malzig, metallisch.

Bewertet am

70% Markante Eigenwilligkeit

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht kräftig nach Hopfen, bringt aber eine sauerteigähnliche Hefenote ein, ich fühle mich an ein Zwickl erinnert. Der Antrunk ist kräftig sauer. Früher hätte mich das vielleicht schockiert, zurzeit finde ich es originell. Einmal etwas anderes! Viele Biere wählen den scheinbar kritiklosen, aber im Endeffekt faden Weg. Diesen Vorwurf muss man sich hier nicht gefallen lassen. Der Abgang schießt hopfige Bitterkeit aus allen Rohren. Hier endet auch schon die Zwickl-Assoziation, das gefällt mir ja durch aus, man schüttelt sich und steht wieder auf, etwas Ähnliches werden die Jever-Freunde unter uns zu beschreiben wissen. Diese Bitterkeit stellt einerseits die alleinstellende Perspektive, andererseits auch die Schwäche des Körpers dar. Unter ihr und einer Säure, an die man sich definitiv gewöhnen muss, bleibt nicht viel an Aromenspiel übrig. Im Nachtrunk kommen aber noch leichte Malznoten hinzu, die ein ganz nettes Kräuterthema in Verbindung mit dem Hopfen abgeben. Trotzdem wirkt das Bier, das zwar mit dieser Leichtigkeit und dem samtigen Mundgefühl ein Zwickl sein könnte, danach aber wie ein norddeutsches Pils anmutet, für meine Begriffe ein wenig zu reduziert. Das Bier ist gelb und verfügt über nicht lang bleibenden Schaum. Es ist nicht gerade süffig. Es ist gefühlt viel Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Das letzte Pinkus, das ich verkostete, mochte ich gar nicht, es handelt sich um das Original Pinkus Obergärig. Das hier ist sehr eigen, verschroben, in seinem Ausdruck reduziert und dennoch ganz liebenswert.

P.S.: Lieber Felix, ich habe mich auch sehr darüber gefreut, dass Du meinen Vorschlag sofort berücksichtigt hast und dem Ur-Weizen auch noch viel abgewinnen kannst. Sehr treffend fand ich den fast schon lyrischen Schluss Deines Postscriptums. Ich glaube, wir sind beide Freunde ungewöhnlicher Biere, das führt uns wohl auch in die Biobier-Ecke, in der ich mich auch ganz wohl fühle. Das zeigt sich auch beim Pinkus Special!

Bewertet am

62% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von Felix

Trübes Orangegelb mit schöner, feinporiger Krone.

Im Geruch eine sehr weiche Aromatik, die zwischen Hefe und Hopfen balanciert. Wie bei den anderen Pinkusbieren findet sich auch hier ein sehr duftiger, grüner, saftiger Hopfen. Er ist allerdings durch die süßliche Hefe bei dem Special etwas eingewobener. Ich pflichte der Beobachtung der Redaktion zu, wenn hier von dem Geruch eines Alkoholfreien gesprochen wird. Diese Note ist aber trotzdem eher beiläufig.

Der Duft sagt noch nicht wirklich viel, im Geschmack dagegen passiert dann so einiges an Unerwartetem. Das Bier schmeckt getreidig und hopfig in undefinierbarem Verhältnis. Etwas herb, trocken, säuerlich, seifigbitter. Eine direkte Aromatik kann ich nicht wiedererkennen, doch Hopfen und Getreide spielen einwandfrei miteinander. Das Bier schmeckt ungewöhnlich bitter und weich zugleich.

Der Körper ist bei diesem Bier der wirkliche Schatz im Fundament, der alles wohlbehütet zusammenhält. Die Kohlensäure ist ziemlich stark und die Textur butterweich. Das Bier breitet sich samtig weich im Mundraum aus. Es ist wirklich interessant, wie hier die Frische und die Fülle miteinander wirken und damit auch so stark die Aromatik beeinflussen. Die Perzeption der Aromen verändert sich durch den Körper ungemein, entledigt sich deren Definiertheit.

Der Abgang ist eher kurz gehalten, aber trotzdem von guter Bittere. Neben dieser Bitterkeit schwingt jedoch stets eine zarte Säuerlichkeit mit, die nicht unbedingt nur gut ist. Ich verbinde mit ihr Zitronensaftkonzentrat aus der Plastikpulle. Hier ist wieder diese aromatische Konstellation auszumachen, die schon im Duft an ein Alkoholfreies erinnert hat.

Das Special von Pinkus entledigt sich seines Stiles geschickt mit seinem wohlgewählten Namen.
Wenn auch der Einstieg aromatisch eher unspektakulär ist und der Abgang sogar Tendenzen zum Unangenehmen aufweist, so reißt dieser Körper hier eine ganze Menge raus. Er versammelt jegliche Fähigkeiten konzentriert, stützt mit Frische der sprudelnden Kohlensäure und mit malzig-hefiger Weichheit zugleich.
Dadurch entwickelt dieses Pinkus eine dieser ungewöhnlichen Konstruktionen, bei denen Aromatik, Körper und Mundgefühl fließend ineinander übergehen. Ich würde stark behaupten, dass die Kohlensäure bspw. hier besonders wesentlich für die Aromaentwicklung ist, genauso wie die Textur für die Bitterkeit. Die Frische der Kohlensäure hebt den Hopfen hervor und lässt ihn noch duftiger erscheinen. Und auch die Malznoten profitieren von der Weichheit der Textur. Das lässt sich verschiedenartig sehen: entweder hier wird ganz schön getrickst (denn diese Unregelmäßigkeit ist ja durchaus zu erkennen) oder aber das Bier ist das, was man in der Regel hervorragend stimmig nennt.
Das Pinkus Special hat eine weiche Bitterkeit, die mir gut gefällt. Gemindert wird dieser Eindruck nur durch eine unangenehm nachklingende, metallische Säuerlichkeit. Der Abgang ist nicht gerade glanzvoll geworden. Die Grundaromatik wird nur vom Hopfen und der Kohlensäure gerettet.
Obwohl ich finde, dass es ganz gut schmeckt, haut es mich nicht vom Hocker. Ich denke, man könnte sich mit diesem Bier durchaus beschäftigen, mich regt es dazu irgendwie von Grund auf wenig an. Es ist halt auch ein lockeres Sommerbier und will mehr nicht sein. Das aber schafft es gut. Nur ist seine Hefe teilweise so stark, dass es weißbierähnlich im Magen liegt. Das finde ich ob der schönen Hopfennote schade.

Bewertet am

58% Rezension zum Pinkus Special

Avatar von cafeldelmar73

schwach und feinporig aufschäumend fällt die Blume rasch wieder in sich zusammen. Da das Bier unfiltriert ist schimmert es trübe und honigfarben im Glas.
Der erste Geruch ist fruchtig herb und hopfig. Im Antrunk zeigt sich eine angenehme Frische trotz einer zu schwach vorhandenen Kohlensäure.Die deutliche Bitterkeit hält sich mit Hilfe des durchaus ausgewogenen Körpers bis lange nach dem Abgang.

Bewertet am