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Beer like star Flensburger Frühlingsbock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 12 Bewertungen und 8 Rezensionen

#6386

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 12 Bewertungen
81% Avatar von Bastus
78% Avatar von Schluckspecht
75% Avatar von Bierflasche
74% Avatar von Bieromane
73% Avatar von madscientist79
71% Avatar von Hobbytester
68% Avatar von Bierkules
68% Avatar von LordAltbier
66% Avatar von Tarfeqz
65% Avatar von Felix
63% Avatar von Bier-Sven
49% Avatar von JimiDo

49% Rezension zum Flensburger Frühlingsbock

Avatar von JimiDo

Aus der kleinen Bügelflasche ergießt sich ein goldblondes, blitzblankes Bier ins Glas. Ein süßlich-alkoholischer Duft zeigt sich in der Nase. Nach dem süßen Antrunk wird das Bier schnell mastig. Der Abgang ist nur wenig hopfig, dafür zeigt sich eine unangenehme alkoholische Note. Bestenfalls Durchschnitt!

Bewertet am

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75% Durchaus trinkbar

Avatar von Bierflasche

Trinke nicht so gerne Bockbier, jedoch muss auch das mal verkostet werden. Schmeckt sehr frisch und ist ziemlich würzig. Alkoholnoten sind auch wahrnehmbar, jedoch nicht störend. Trotzdem ziemlich süffig.
Auch wenn ich trotzdem kein Bockbierfan bin, hat dieses von Flensburger mich nicht enttäuscht. Es ist gut trinkbar und für Personen, die diese Brauart mögen sehr zu empfehlen

Bewertet am

78% Eines der Besten in Norddeutschland

Avatar von Schluckspecht

In einer handlichen 0,33-Liter-Bügelflasche kommt das Flensburger Frühlingsbock daher. "Kräftig", "frisch" und "vollmundig" sind natürlich die richtigen Prädikate bei einem frühlingshaften Bockbier mit 6,9 % vol. Alkohol. Diesmal wird dem Frühlingsbock eine besondere Ehre zuteil: Es wird in ein Glas gegossen, wo es doch meistens ohne Umwege direkt aus der Flasche geploppt kommt.

Hellgolden und klar steht das Bock mitsamt einer ansehnlichen Schaumkrone im Trinkgefäß. Der durchaus kräftige Duft bringt viel mit: Malz, würzige Hopfennoten, dezente Fruchtigkeit (Apfel) sowie eine honigartige Süße. Der hohe Alkoholgehalt wird nur leise angestimmt - wie immer ein gutes Indiz für eine ordentliche Qualität.

Frisch und malzig mit apfelfruchtiger Süße legt das Frühlingsbock mit unterschätzbarem Charakter los. Das Bocktypische lässt aber nicht lange bitten. Mit den Alkoholnoten kommt auch süßliches Malz und würziger Hopfen mit. So fühlt sich der malzig-kräftige Körper bei aller frühlingshafter Frische absolut komplett und vollmundig an. Mit nordischer Gelassenheit geht es in den herben Abgang, der nochmals den Hopfen nach vorn rückt. Hier schmecke ich dann auch durchaus Geschmacksnoten heraus, die wunderbar zum Thema passen: Minimal blumig, angenehm fruchtig (Aprikose) und mit erdig-kräuterigen Akzenten. Dass es sich um ein Starkbier handelt, verschleiert der hohe Alkoholgehalt nicht - fuselig oder übergärt erscheint das helle Bockbier aus Flensburg dennoch nicht. Der prinzipiell kräftig süße Charakter wird gut durch herbwürzige Noten aufgefangen. So bleibt der herbe Abgang noch lange beständig, während die Restsüße dann schon abgeklungen ist.

Das beste Bockbier in der Frühjahrssaison ist das Flensburger Frühlingsbock meines Erachtens nicht - aber es spielt dennoch vorn mit dabei. Sein umgänglicher Charakter kommt der Süffigkeit entgegen, seine Aromatik macht es andererseits auch für den Genuss attraktiv. Gern würde ich es auch mal in der Halbliter-Variante antreffen wollen - und dann gerne auch mal im südlicheren Teil Deutschlands.

Bewertet am

81% Richtig gut!

Avatar von Bastus

Von den gängigen Maiböcken einer der besten! Davon werden im Frühling ettliche Träger von mir vernichtet.
Unkompliziert und auf den Punkt.Enorm süffig,lieblich mit schöner frische.Oftmals unterschätzt.
Ich kanns wärmstens weiter empfehlen, ein ausgezeichnetes Bier das nicht durch Ausgefallenheit glänzt sondern durch Bodenständigkeit und Balance.

Bewertet am

71% Kräftig in den Frühling

Avatar von Hobbytester

Das Bier stimmt mich gut auf das Bockbierthema ein, dies zeigt sich schon im hopfigen und malzigen Geruch. Er wird schon im Antrunk gut geschmacklich umgesetzt. Im Abgang verdeutlichen sich schöne Hopfen- und Malznoten, sie bilden eine kräftige Würze aus, die wegen der erhöhten Umdrehungen auch Momente der Süße kennt, das ist von einem hellen Bock zu erwarten und fällt darüber hinaus aber nicht zu extrem aus. Im Gegensatz zum schlanken Pilskörper des traditionellen Plop-Biers geht es hier würzig vollmundig zu. Aroma und Frische werden hier besonders betont, heraus kommt ein unverwechselbarer harmonischer Bockbiergeschmack mit spritzigen Mundgefühl, in anderen Worten: Ein kräftiges und glaubwürdiges Bier liegt hier vor! Goldgelbe Farbe mit kurzlebigem Schaum liegt vor. Dieses Bier ist noch süffiger als das Flensburger Pils. Bitter ist es im genau richtigen Maße. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Der Flensburger Frühlingsbock ist zwar kein Kandidat, der die Maßstäbe neu justiert, aber er macht aufgrund seines frischwürzigen Geschmacks richtig Spaß! Ich stelle mir hier einen schönen Abend im Garten vor, wenn alles anfängt zu grünen und die fast schon sommerlichen Temperaturen es erlauben zum ersten Mal im Jahr zu grillen. Das Bier komplettiert dieses schöne Bild!

Bewertet am

68% Geht fit

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist angenehm herb, eine feine Malzsüße liegt im Hintergrund und das Bier prickelt ordentlich auf der Zunge. Im Mittelteil ist das Bier recht würzig. Der Abgang ist malzig-weich. Das Bier kommt sehr frisch rüber, so wird's auf dem Etikett auch versprochen. Ein kräftiges aber dennoch süffiges Bier. Fazit: Leckerer Bock, schmeckt echt top. Trinke ich gerne nochmal.

Bewertet am

65% Rezension zum Flensburger Frühlingsbock

Avatar von Felix

Glasklares, gelbes Bier mit schneeweißer Blume mittlerer Stärke.

Der Geruch vereint milde Hopfennoten und eine nicht zu starke Getreidigkeit sehr gelungen. Der Hopfen springt einem nicht entgegen und ist doch immerpräsent. Er zeigt blumige, frische Aromen, begleitet von kräftiger werdender Esterigkeit.

Im Antrunk kommt zu dieser frischsüßen Blumigkeit eine ordentliche, aber sehr stimmige Alkoholnote dazu, die gerade an den positiven Noten anknüpft und nicht - wie leider so oft - alles Unstimmige noch einmal betont. Das Bier bewegt sich dadurch aber leider auch sofort von dem sanftblumigen Charakter weg und erhält gummiartige, etwas säuerliche und gespannte Züge. Es wird deutlich kräftiger und kann seine Feinheit nicht mehr balancieren. Dafür übernehmen kräftig alkoholische Lagernoten.

Der Körper will die Schlankheit halten, erscheint im Angesicht des mächtigen Alkohols dann aber doch ein wenig zu dünn. Ich hätte seine Leichtigkeit hevorragend gefunden, wenn diese nicht im Schatten des Alkohols stehen würde. Die Kohlensäure ist prickelig und bemüht sich sehr um Frische, auch sie wird aber in gewisser Weise Opfer des starken Alkohols.

Der Abgang nimmt schließlich gewürzartige Züge an, hier kommt eine leichte Schärfe zur Bittere hinzu. Leider macht die Aromatik auf mich den Eindruck, als würde sie sich zerstreuen und versiegen.

Der Frühlingsbock von Flensburger ist ein eher weniger auffälliges Bier, das jedoch im Kanon der großen Massenbierhersteller durchaus eine kleine Perle darstellt.
Der so grandiose Stil des Maibockes wurde hier grundsätzlich absolut getroffen, womit die halbe Miete gezahlt ist; alle Kritik sei einzig an spezielle Punkte gerichtet.
Ich finde, dass sich der Bock durch die zu stark durchschmeckende Alkoholnote das Meiste selbst verdirbt. Seine blumigsanften und frischen Ansätze geben exakt das wieder, was für gewöhnlich ein Frühlingsbock ausstrahlen möchte. Das Bier besitzt duftige, gar nicht mal billige Hopfenaromen bei sehr gut dosierter Malzigkeit, einen schlanken, prickeligen Körper und eine glatte Textur. Die sanft angelegte Aromatik wird gelungen mit der feinen Form verbunden, nur leider bricht der Alkohol an so mancher Stelle genau diese Geschlossenheit auf. Er verdeckt mit esteriger Gumminote die schöne Blumigkeit, er verdickt das Aroma zu sehr, sodass der so günstig getroffene Körper gleich wieder schmal erscheint, er entzieht der Kohlensäure ihre Funktion und erschafft letztlich eine zu große Diskrepanz zwischen erschlagender Süße und scharfer Würze.
Dem Bier wird dadurch seine Stimmigkeit genommen. Im Geruch ist noch alles wunderbar, doch der Geschmack kann dieser Feinheit leider nicht gerecht werden.
Die Basis dieses hellen Bockes wäre sehr gut gelungen gewesen, wenn auch nicht weltverändernd. Trotzdem handelt es sich bei diesem Sud um ein noch gut zu trinkendes Bier, das man nicht ablehnen muss.
Wie die Lehrer so gern sagen: Da ist schon viel Gutes dabei!

Bewertet am

66% Rezension zum Flensburger Frühlingsbock

Avatar von Tarfeqz

Frühlingshaft ist der Geruch auf jeden Fall. Frisch, grün und sprudelig.
Es fängt ausgewogen an. Malz und Hopfen harmonisieren sehr gut miteinander. Keine will den anderen dominieren. Das Bier liegt auch schwer auf der Zunge und zeigt sich von seiner starken Seite.
Im Abgang ist die Kombination aus hohem Alkohol, der schäumigen Kohlensäure und der Würze gut gelungen.
Kurzweilig war ich der Meinung die Süße mit Apfel in Verbindung bringen zu können.

Bewertet am