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Beer like star Faust Kräusen Naturtrüb

  • Typ Untergärig, Spezial
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 13.4%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 4 Rezensionen

Das Bier Faust Kräusen Naturtrüb wird hier als Produktbild gezeigt.
#2149

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
83% Avatar von braugnom
83% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von Hobbytester
72% Avatar von Weinnase
66% Avatar von skalli_net
63% Avatar von deadparrot
58% Avatar von remus456
58% Avatar von tonne

83% Anders, aber besser

Avatar von Schluckspecht

Wie erwartet goldgelb und hefetrüb steht ein ansehnliches Kellerbier namens Faust Kräusen Naturtrüb vor mir. Sahniger und halbwegs haltbarer Schaum setzen das Topping des 5,5 % vol. Alkohol kräftigen Kellerbiers. Ein malzig-hefig-kerniger Duft macht Lust auf mehr...

Rezent und frisch legt das Kräusen aus Miltenberg in Churfranken regionsspezifisch los. Leichte Citrusnoten nach Zitrone und Orange lockern das Geschehen erfrischend auf. Unaufdringliches, helles Malz und eine weitgehend neutrale Hefe treffen auf kräuterige Hopfennoten. Der recht leichte, dennoch vollmundige Körper unterstützt die gewünschte Süffigkeit. Mit Süße und Säure hält sich das helle Unfiltrierte gekonnt im Zaum. Kräuterig mit kernigem Touch endet das Kräusen vom Brauhaus Faust mit fränkischer Ideologie und angemessener Würzigkeit. Nicht bitter, aber feinherb. Minzig-frisch schließt das Kellerbier ab.

So ähnlich würde ich mir das Helle meiner Träume vorstellen: Würzig, dank Hefe vollmundig, mit dezenten Citrus- und Kräuternoten und charmanter Honig-Grundcharakteristik - und das alles bei ordentlicher Frische und Süffigkeit. Aber halt, der Traum heißt einfach nur anders, wurde aber wahr...

Mal unabhängig von meiner Bewertung abschließend noch einmal eine Randbemerkung: Das Brauhaus Faust wurde in diesem Jahr zum Craft-Brauer des Jahres gewählt. Unbekannt ist, ob das Kräusen daran einen Anteil hat...

Bewertet am

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78% Es gibt immer noch etwas zu entdecken!

Avatar von Hobbytester

Bei Bierstilen, die man noch nie probiert hat, ist man für erste Interpretationshinweise recht dankbar, die manche Brauereien gerne auf dem Rückenetikett abdrucken, hier ist es der Honiggeschmack, der mir auf die Sprünge geholfen hat und mich überzeugt. Eine fast schon rauchige Malzigkeit erfreut mich, sie ist vollmundig verpackt in ein Honiggeschmacksszenario. Der Abgang spielt seine zuvor angedeutete Malzpower voll aus. Die Rauchigkeit, die hier mit-schwingt, ist dabei recht markant, ich fühle mich an ein Kellerbier erinnert, andererseits sind diese Biere noch ein wenig fruchtiger und treberiger. Jung vergärt klingt der Abgang aber auf jeden Fall an. Mir gefällt diese Kompromisslosigkeit des Körpers. Hier spielt man auf der Malzklaviatur. Hopfen ist Beiwerk, wenn auch unverzichtbar für das gesamte Geschmacksarrangement, er hält sich zurück, um Malz und Hefe einen starken Aromenauftritt zu gewähren. Die Vollmundigkeit dieses Biers ist sensationell. Bernsteinfarbe trifft auf eine feste Schaumkrone. Dieses Bier ist so süffig, dass man sofort ein neues öffnen will. Leichte Bitterkeit ist auch zu schmecken, natürlich kommt das vom Hopfen. Es gibt genug Kohlensäure.

Bewertet am

63% Rezension zum Faust Kräusen Naturtrüb

Avatar von deadparrot

Mit Hefe, aber ohne Weizen wird dieses naturtrübe "Spezialbier" gebraut. Mit hellem Orange steht es im Glas und ähnelt auch geruchlich einem Zwickl. Neben diesem satt getreidigen Anteil liegt im Duft auch etwas von Aprikose, darüber hinaus leider auch eine etwas alkoholische Note.

Der Einstieg ist sehr fruchtig-beerenhaft; das überrascht mich nach dem eher verhaltenen Duft. Das Bier hat einen ganz eigenen, charakteristischen Geschmack von Fruchtbonbons. Ich fühle mich an Himbeeren erinnert. Dazu kommt noch ein recht aufdringlicher und ganz unverwechselbarer, recht künstlich wirkender Geschmack - vielleicht daher meine Assoziation zu Bonbons. Das ist wirklich unerwartet und spannend. Ganz rund wirkt das zwar nicht, aber es ist ausgefallen und bemerkenswert. Am Gaumen entsteht eine aus den Malzen herrührende leichte Bitterkeit, die sich nicht so recht ins Bild einfügen will. Dennoch ist das Bier angenehm süffig, auch dank sehr feiner Perlung.

Im Nachgeschmack entsteht für einen kurzen Moment ein Aroma, das mich an Reiswaffeln denken lässt. Das will erneut nicht mit den zuvor präsentierten Aromen zusammengehen, ist aber für sich genommen gar nicht schlecht und schafft es auf jeden Fall, meine Aufmerksamkeit zu halten. Die alkoholische Note ist im Nachgeschmack leider nicht zu übersehen, daher an dieser Stelle Abzüge.

Das Faust Kräusen ist kein besonders fein komponiertes oder balanciertes Bier, aber es hält einfach einige wirklich außergewöhnliche Aromen bereit. Auf was für eine wilde und unberechenbare Reise es einen mitnimmt! Daher empfehle ich es, auch wenn ich keine Spitzenwertung vergebe, auf jeden Fall weiter. Mich würde wirklich die Meinung manch anderer Rezensenten zu diesem irgendwie bizarren Bier interessieren.

Bewertet am

72% Braukunst Live

Avatar von Weinnase

goldfarben; sehr weicher, etwas buttriger Duft; rassige Rezenz, eigenwillige Frucht

Bewertet am