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Beer like star Steam Brew German Red

  • Typ
  • Alkohol 7.9% vol.
  • Stammwürze 16.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 67% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 8 Rezensionen

#32458

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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67%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 10 Bewertungen
90% Avatar von CaptainFriendly
80% Avatar von Reinhard Mawick
77% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von LordAltbier
70% Avatar von Konjugator
67% Avatar von eddyelch
64% Avatar von ElftbesterFreund
55% Avatar von Daniel McSherman
52% Avatar von Bier-Sven
43% Avatar von Bier-Klaus

43% Rezension zum Steam Brew German Red

Avatar von Bier-Klaus

Das Bier regt mich schon auf bevor ich es trinke, denn das ist ein Red Ale oder ein Dark Strong Ale,
hat also mit einem "German" Rotbier gar nichts zu tun und bewegt sich mit 7,9% ABV in Doppelbock-Regionen.
Was soll die verwirrende Namensgebung?

Zum Test:
Dunkelrote, blanke Farbe mit wenig gemischtporigem Schaum. Es riecht nach Alkohol und Metall. Der Körper ist vollmundig und wenig gespundet. Im Geschmack schnapsige, alkoholische Noten, wenig Malzgeschmack, viel Zuckersüße. Kein gutes Strong Ale.

Bewertet am

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67% Nicht Craft, aber auch nicht Industriebier

Avatar von eddyelch

Ich habe die Dosen von Steam Brew diese Woche bei Lidl gesehen. Und weil ich von der letzten Craft Beer Aktion hellauf begeistert war, wanderten je zwei Dosen von Steam Brew in den Einkaufswagen. Und nun sehe ich, dass es sich bei Steam Brew wohl nicht um eine Craft Beer Brauerei handelt, sondern lediglich um eine Handelsmarke der Privatbrauerei Eichbaum. Aber egal, ich will wieder positiv überrascht werden:

Soll das das "German Red" sein? Ein kräftiges sattes dunkles Kirschrot leuchtet mir entgegen. Gekrönt wird das Rot von einer schönen feinporigen hellbeigen Schaumkrone. Duft schwach ausgeprägt nach Malz und Erdbeere. Mild im Geschmack. Dank der Farbe assoziiere ich tatsächlich Kirscharomen. Daneben etwas Säure und eine leichte Hopfenbittere. Und auch im Nachtrunk macht sich die Kirsch-Hopfennote nochmals auf sich aufmerksam.

Das Bier ist angenehm zu trinken. Nicht aufdringlich und nicht einmal langweilig, obwohl mir das Bösondere eines guten Bieres fehlt. Für den Preis (ich glaube es waren 69 Cent) und mit den 7,9 Umdrehungen bekommt der geneigte Biertrinker ein durchaus gutes Bier geboten, das sich von den langweiligen Industriebieren etwas abhebt.

Bewertet am

55% Rezension zum Steam Brew German Red

Avatar von Daniel McSherman

kupferfarben bräunlich, klar. Tolle Farbe!
Geruch ist malzig, leicht süß.
Geschmack malzig, alkoholisch, aber auch metallisch. Kaum hopfenaromatisch, aber im Abgang unangenehm bitter.

Bewertet am

77% Der Preis ist heiß!

Avatar von Schluckspecht

Die Vorzeichen stehen nicht gerade gut: Das Steam Brew German Red kommt von der nicht gerade für höchsten Biergenuss bekannten Privatbrauerei Eichbaum (von denen unter anderem auch schon das John Malcom India Pale Ale stammt, welches mich nicht überzeugen konnte), statt Hopfen kommt nur billiger Hopfenextrakt zum Einsatz und ordentliche 7,9 % vol. Alkohol treffen auf nur 16,5" Plato Stammwürze - es scheint also eine ziemlich hoch vergorene Veranstaltung zu werden. Dafür bekommt man die ansprechend gestaltete 0,5-Liter-Dose bereits für spartanische 69 Cent. Klar - höchste Qualität kann man dann nicht erwarten, aber im Segment der Craft Biere - das auch nicht nur Perlen hervorzaubert - kann man sonst für die gleiche Menge auch locker das drei- bis vierfache bezahlen. Und man zahlt nicht einmal mehr als für das durchschnittliche Fernseh-Pilsener.

Der Ersteindruck im Glas ist ohne Fehl und Tadel: Schönes, eher dunkles Rotbraun mit kupferorangenem Leuchten im Gegenlicht, brillant filtriert und mit zarter, schnell schwindender Schaumkrone. Außerordentlich malzig fällt der Duft aus, während sich die Alkoholnoten erstaunlich gut verstecken. Das riecht eher nach einem normalen Wiener Lager mit rund 5 % vol. Alkohol als nach einem starken Red Ale. Der Hopfen bleibt in der Duftnote gänzlich im Hintergrund, die malzige Ausgewogenheit aus leicht schokoladiger, karamelliger Süße und dezent brotiger Würze überwiegt eindeutig. Qualitativ überrascht mich der Duft absolut, ich hatte hier mit diversen Fehlnoten gerechnet.

Dafür wäre dann der Antrunk zuständig. Mit leicht rauchigen und malzigen Trockenobstnoten legt das German Red los, erlaubt sich im Einstieg aber auch wässrige und metallische Noten. Von 'schlecht' ist hier keinesfalls die Rede, kritisiert werden müssen diese kleinen Defizite jedoch. Die malzigen und erstaunlicherweise kaum alkoholischen Noten servieren andererseits einen gelungenen Geschmack, der sich gar mit leicht holzig-ledrigen Anklängen versucht und damit die Leichtigkeit der eher süffig gestalteten Textur kontrastiert. In der Mitte zeigt sich auch endlich der simpel anmutende, aber stimmig auftretende Hopfen sowie eine ansprechende Komplexität (Vanille, Karamell, Holz, Gewürze), die sich aus den malzigen Eindrücken ergibt. Und auch hier stichelt der Alkohol trotz der ziemlich hohen Vergärung keineswegs heraus, der erst nach und nach mitsamt kräuteriger Noten auftaucht. Würzig-malzig endet das German Red auf kräftige und sehr routinierte Weise. Für diese Preisklasse ist das großes Kino. Erst im Abgang kommt der recht hohe Alkoholgehalt wirklich zur Geltung - und das darf er dort dann auch, da er genug Geschmack im Schlepptau hat. Süffig ist das Rote aus der Dose auch noch.

Wie immer habe ich Freude, ein Bier mit schlechten Vorzeichen auch entsprechend zu verreißen. Aber beim Steam Brew German Red muss ich eher das Gegenteil machen. Manchmal sind Vorurteile eben nur Vorurteile. Die erfasste Qualität ist - vor allem, wenn man andere Biere von Eichbaum kennt - erstaunlich hoch, der Geschmack überraschend souverän und rund. Meine Hauptkritik bezieht sich darauf, dass es eigentlich nicht die 7,5-7,9 % vol. Alkohol des Steam Brew Trios braucht, um ein wohlschmeckendes Bier zu kreieren. Die Königsdisziplin ist es, möglichst viel Geschmack aus möglichst wenig Alkohol zu liefern. Dennoch: Klare Probierempfehlung, zu diesem Preis ist es definitiv kein Fehlkauf. Hier wird wohl die produzierte Masse (was ja im Widerspruch zur Craft Beer-Bewegung steht) und einfachere Zutaten die Produktionskosten ordentlich gedrückt haben. Am Ende schmeckt's halt dennoch. Und mir ist es eine Freude, dass Eichbaum etwas geschmacklich Anspruchsvolles liefern kann.

Bewertet am

90% Das ganz Große aus der Dose

Avatar von CaptainFriendly

Wie versprochen habe ich mir nach der überzeugenden Vorstellung des Steam Brew Imperial IPA auch die anderen Craftbier-Sorten vom LIDl mitgenommen. Das German Red Ale hat eine grandiose Optik mit einer süßen Steampunk-Braut auf der Dose, die der Wrestlerin Becky Lynch ähnelt.

Auch das Bier selbst verzaubert mit tiefroter Optik und einer riesigen bräunlichen Schaumkrone. Es duftet fruchtig und malzig, wie ein gutes Rotbier dies eben tut und zeigt eine deutliche Rezenz sowie eine leichte, fruchtige Säure im Antrunk. Bei so einem relativ niederpreisigen Bier hatte ich zumindest störende Metallnoten befürchtet - Fehlanzeige. Für die Stärke erscheint der Körper ziemlich schlank, vom Alkohol ist so gut wie nichts spürbar. Auch der Abgang ist beerig und malzig.

Es ist nicht ganz so rund wie das Veldensteiner Rotbier (das wiederum kein Ale ist), aber definitiv "value for money" und süffig wie Sau.

Bewertet am

52% Leeres Bier

Avatar von Bier-Sven

Also total zerreden muss ich dieses Discounter-Bier wirklich nicht.
Allerdings schon fast rekordverdächtig wie wenig aus einer Stammwürze von 16,5° Plato geholt wird.

Bewertet am

70% LIDL-Craft-Beer-Offensive

Avatar von Konjugator

Was ist zu sagen? Lidl Discountbier, steht gleich neben dem Perlenbacher Maibock. Auch dessen Aufmachung: Gekonnt absatzfördernd! Die Dose des Steam Brew German Red ist hervorragend gestaltet. EIne viktorianische Dampfmaschinenimpression, geschmackvoll, abgestimmt, Neugier weckend. So muss das sein. 10 Punkte für die Aufmachung, denn die ist wertig! Kann der Inhalt mithalten? Zunächst muss gesagt werden, dass das Preis/Leistungsverhältnis ebenso hervorragend ist wie die Verpackung. „Let´s oil the gears of life“. Das Bier schmeckt besser, als man es von einem Discounterbier erwarten würde, da hat die German Beer Crafts Resistance, offenbar eine Widerstandsbewegung gegen eindimensionale Industriebiere, ganze Arbeit geleistet. Was den Geschmack angeht, kann ich mich meinem Vorredner anschließen. Für den Preis kann es nur heißen: Reinschmecken!

Bewertet am

73% Ganz OK!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-säuerlich und etwas hopfig-spritzig, im Hintergrund erkennt man eine ganz feine Röstmalz-Note. Der Mittelteil ist etwas säuerlich und schön röstmalzig. Der Abgang ist leicht hopfig-herb und deutlich röstmalzig, es erinnert etwas an Schwarzbrot. Fazit: Ein ganz anständiges Bier, kann man gut trinken - aber eine Besonderheit stell es jetzt auch nicht dar!

Bewertet am