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Beer like star Sierra Nevada Narwhal

  • Typ Obergärig, Imperial Stout
  • Alkohol 10.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 12-16°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 2 Rezensionen

#10250

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Basierend auf 5 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
88% Avatar von Robert
88% Avatar von FBier
86% Avatar von Dirk
80% Avatar von Florian
62% Avatar von CaptainFriendly

62% Bier wird dem tollen Viech nicht gerecht

Avatar von CaptainFriendly

Eins vorweg: Narwale sind meine Lieblingswale, weil sie so gar nicht Mainstream sind und ob ihres Horns so geheimnisvoll wirken, aber ich soll hier ja nicht die Tierwelt bewerten (Narwal 98/100, ich habe die Optik soeben aufgrund des wunderschönen Etiketts von 6 auf 8 Punkte hochgestuft).

Das Imperial Stout ist finster wie die Tiefsee mit flüchtigem karamelligem Schaum und röstmalzigem Geruch.
Bereits im Antrunk ist es auffallend bitter, was sich im Körper mit einem Eindruck von Bitter-Bitter-Bitterschokolade (vielleicht heißt es beim Bier ja auch Tripel-Bitterschokolade) fortsetzt und im Abgang malzig-bitter im Hals kratzt, aber eben nicht wie die angenehme Hopfenbittere eines IPA oder eines guten Pilsners, sondern wie die eines mehrfach aufgewärmten und wieder erkalteten Kaffees.

Ich bin kein wirklicher Stout-Spezialist (auch wenn ich hier schon einige besprochen habe, die mir durchaus gemundet haben), mag sein, daß ein solcher dem Bier mehr abgewinnt, aber für mich ist es das schwächste der von mir bisher verkosteten Sierra Nevada-Produkte.

Bewertet am

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88% Ein Monstrum

Avatar von FBier

Hier haben wir es mit einem echten Monstrum von einem Imperial Stout zu tun – insofern passt der Name ganz gut. Auch das düstere, äußerst gelungene Flaschendesign macht klar, dass es sich hier nicht um ein spriziges Sommerbier handelt… Der Imperial Stout ist tiefschwarz, blickdicht mit ganz leichten Rot-Brauntönen. Selbst der nicht gerade üppige Schaum ist dunkelbraun. In der Nase wird’s dann rätselhaft: Ganz starke Röstnoten, allerdings gehen sie weder in die typische Kaffee- noch in die Schokoladenrichtung. Eher stark geröstetes Getreide, dazu Melasse, angebrannter Zucker. Und selbst der Hopfen schimmert durch. Bei knapp über 10 Prozent Alkohol ist es nicht verwunderlich, dass auch dieser deutlich im Geruch bemerkbar ist. Das gibt eine Art Cognac-Note. Der Geschmack ist dann nicht minder komplex. Das Bier ist erstaunlich wenig süß. Schon im Antrunk gibt’s kräftige Röstaromen – allerdings wieder nicht in Richtung Kaffee, sondern eher in Richtung geröstetes, dunkles Brot, Melasse und Malz, Malz, Malz. Außerdem eine starke, aber gut eingebundene Bittere. Nach ein paar Schlucken kommt dann doch noch eine Restsüße hinzu. Gleichzeitig schmeckt man eine deutliche Säure, wie man sie vom Kaffee kennt. Allerdings geht es hier eher in Richtung Kakaobohnen. Im Abgang wird’s mächtig bitter. Einmal röstmalzbitter, aber auch deutlich hopfenbitter. Der Alkohol schlägt jetzt auch kräftig zu, sorgt für wohlige Wärme, aber auch für ein paar scharfe Noten. Es stört mich jedoch nicht, sondern passt zum überwältigenden Gesamtbild. Der Körper ist ölig, sämig, die Kohlensäure dezent eingesetzt. Eine Flasche ist mehr als genug. Man kann sie auch gut teilen. Denn das ist schwere, wenn auch faszinierende Kost. Ein geschmacklich so komplexer, wie origineller Imperial Stout für lange Winterabende.

Bewertet am