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Beer like star Schorschbock 13%

  • Typ
  • Alkohol 13% vol.
  • Stammwürze 25%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 6 Rezensionen

#4630

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Robert
80% Avatar von LordAltbier
71% Avatar von Hobbytester
64% Avatar von Hirsch
63% Avatar von Bier-Klaus
53% Avatar von Biervana
52% Avatar von Robert

64% Rezension zum Schorschbock 13%

Avatar von Hirsch

Schaum: gibt es nicht
Farbe: nahezu schwarz, blickdicht
Geruch: nach Beerenwein (Brombeer, Heidelbeer) oder süßem Tokajer Dessertwein

Antrunk: Von unglaublich alkoholisch-schwerer Süße. Zunächst hat man sehr, sehr intensive Lakritz-Noten, was mich nicht irritiert. Ich mag Lakritze sehr. Dazu sehr schwere Rumtopfaromen, quer durch den Obstgarten: viel Zwetschge, etwas Erdbeere und ordentlich Mon-Chéri-Kirsche. Im Mittelteil ist noch ein Hauch CO² zu entdecken. Diese wuchtige Mischung erzeugt dennoch einen gewissen Trinkwiderstand. Ich kann nur kleine Schlucke nehmen.

Nachtrunk: Bestimmt vom Röstmalz. Hopfenaromen kann ich nicht ausmachen.

Fazit: Was sehr Spezielles. Ich bin froh, dass es solche Bierexoten gibt, aber beim nächsten Mal würde ich die 0,33l-Flasche mit jemandem teilen.

Bewertet am

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63% Rezension zum Schorschbock 13%

Avatar von Bier-Klaus

Schorschbock 13%. Ich habe den Bock geschenkt bekommen, hatte bis jetzt keinen Bock (Achtung Wortspiel) den zu verkosten, auch aufgrund der vorherigen Rezensionen. Jetzt hat mir der Leipziglokt Lust auf das Bier gemacht und ich stelle fest, dass das MHD 2016 war. So einem starken Bock dürfte das nichts ausmachen. Die Flasche ploppt und der Bock fließt fast ohne Kohlensäure ins Glas. Die dunkelbraune Flüssigkeit riecht leicht säuerlich und erfreut stelle ich fest, dass das Bier zwar gekippt aber gut trinkbar ist. Durch die Säure habe ich keine Lakritze mehr im Geschmack, die hasse ich sowieso, dafür leicht säuerlichen Kirschwein mit Schokolade Geschmack vom dunklen Malz. Es schmeckt fast wie ein säuerliches Mon Cherie, wobei die Säure ganz dezent ist und vom starken Malzapparat gut gegengesteuert wird. Auch den vielen Alkohol schmeckt man überhaupt nicht mehr. Als Sauerbier Liebhaber bin ich hocherfreut und das starke Bier trinkt sich weg wie nix, das ist jetzt schon wieder gefährlich. Der Schorsch sollte öfters Sauerbiere machen.

Bewertet am

80% Gar nicht mal so schlecht...

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist angenehm alkoholisch, fein-säuerlich und enorm malzig mit einer deutlichen Süße, eine deutliche Feigen-Note erkennt man. Der Mittelteil ist fein-säuerlich, etwas alkoholisch, recht malzig und süßlich (etwas weniger als im Antrunk), auch hier erkennt man etwas Feige. Der Abgang ist enorm malzig und hat eine sehr intensive Lakritz-Note. Fazit: Gar nicht mal schlecht dieses enorm starke Bier! Kann man mal ein kleines Gläschen von trinken...

Bewertet am

71% Das Extreme

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht stark alkoholisch, rauchig und malzig. Der Antrunk ist süß und prickelnd. An die Komplexität des Schorschweizen kommt der dunkle Bock nicht heran. Ich finde ihn im Abgang dennoch gelungener als das unter Alkoholgesichtspunkten vergleichbare EKU 28. Die Rauchigkeit wird auf gelungene Art und Weise beibehalten, natürlich kommt auch die kräftige Süße durch. Ganz zum Schluss wird das Bier bitterer, hier spielt wohl der Hopfen eine Rolle, geschmacklich bringt er sich aber gefühlt zu keinem Zeitpunkt ein. Der Körper kann auch nicht mit dem des Schorschweizen mithalten. Dennoch ist er gut komponiert. Malz spielt die entscheidende Rolle, Süße und Bitterkeit fallen auch recht harmonisch abgestimmt aus. Die Rauchigkeit, die dieses vollmundige Bier veredelt, könnte einem guten Whiskeyfass entstammen. Dunkle rostrote Farbe liegt vor, Schaum nicht. Das Bier ist sehr süffig! Es gibt genug Kohlensäure.

Fazit: Von diesem extremen Kandidaten trinkt man sicher so schnell kein weiteres Glas, er überzeugt auch nicht so wie der interessanterweise noch stärkere Weizenbock. Trotzdem kann ich hier besten Gewissens von einem guten Bier sprechen, dessen Verkostung lohnt!

Bewertet am

53% Rezension zum Schorschbock 13%

Avatar von Biervana

Vor meiner Nase steht eins der „stärksten Biere der Welt“...so wird es jedenfalls beworben. Das „Schorschbock“ kommt mit stolzen 13% auf der Umdrehungsskala daher, und ich hoffe nur das man diese gut verschleiert hat, denn wenn ich eins nicht ausstehen kann dann ist es Fuselgeschmack im Bier. Beim einschenken ins Glas fällt schon einmal die zähflüssigkeit auf. Wie ein verdünnter Likör rinnt es aus der Flasche. Schaumbildung ist nur sehr gering auch wenn man sich darum bemüht es etwas aufschäumen zu lassen. Mit einer ins tiefschwarz gleitenden Farbe versucht es Eindruck zu schinden. Beim Geruchstest denk man das einem die Kanäle zukleben. Ein extrem süßer Geruch. Der Antrunk spiegelt das eingiessen ins Glas wieder. Die Süße erschlägt einen etwas und Kohlensäure ist fast gar nicht spürbar. Von der ganzen Konsistenz könnte man annehmen das es ein Wein/Likör-Hybride ist. Schnell kann man es nicht trinken denn dann bekommt man glaube voll einen über den Schädel gezogen. Kleine genussvolle Schlucke...dann geht diese Flüssigkeit ganz gut runter. Widererwarten kommt kein extremer Fuselfaktor durch. Klar ist, das es seine %te nicht ganz verbergen kann, allerdings harmonieren sie ganz gut im Gesamtbild. Hopfen ist zwar auf dem Etikett angegeben aber zu sagen hat er hier mal gar nichts. Es ist ein Bier zum probieren aber eben nicht für den alltäglichen Verzehr zu gebrauchen.

Bewertet am

52% Rezension zum Schorschbock 13%

Avatar von Robert

Das undurchlässige Braun passt zum Geruch von Melasse, Rübensirup, Waldhonig und ein wenig Karotte.

Im Einstieg wird die starke Süße durch ein leichtes Prickeln noch etwas aufgelockert, danach stagniert das Bier jedoch in einer süß-sauren Maischigkeit, die kaum Verlauf aufzeigt und lediglich am Schluss in einer kalten Aschenote ausläuft.

Der Schorsch erinnert entfernt an belgische Hochprozenter, lässt jedoch jegliche Finesse hinter der wuchtigen Süße vermissen.

Bewertet am