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Beer like star Main Seidla Amber Spezial

  • Typ Obergärig, Amber Ale
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 13.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 3 Rezensionen

#9392

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen von Florian und Robert
83% Avatar von Schluckspecht
82% Avatar von Alexander Fritz
81% Avatar von Florian
80% Avatar von Robert
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von Hirsch
68% Avatar von Brini
61% Avatar von dreizack
60% Avatar von Noxi

83% Der Name ist Programm

Avatar von Schluckspecht

Das Main Seidla Amber Spezial vom Brauhaus Binkert kommt mittlerweile mit 5,9 % vol. Alkohol daher. Das aromatisch gehopfte und obergärig eingebraute Bier besticht mit einer tollen rötlich-bernsteinfarbenen Optik. Das könnte man auch schlicht als Red Ale bezeichnen, aber "Amber Spezial" klingt einfach spezieller. Wie immer gefällt mir die natürliche Trübung - an den Trübstoffen haften schließlich auch Aromen. An (beigefarbenen) Schaum geizt das Obergärige nicht, die lockere Krone sitzt aber nicht dauerhaft majestätisch.

Der charmante Duft lässt sowohl an den Karamell- als auch den Röstmalzen teilhaben, scheint aber keinem Part den Vorteil geben zu wollen. Es durftet herrlich ausgewogen und einladend mitsamt einer honigsüßen Beerenfruchtigkeit (überwiegend Erdbeere). Der voluminöse und dennoch weiche Antrunk schießt in die gleiche, fruchtig-süße Richtung, legt hier jedoch auch schon Wert auf das dunkelbrotige Röstmalz. Der erhöhte Alkoholgehalt macht sich subtil bemerkbar, die beerigen Noten tendieren leicht in Richtung Rumtopf. Und das ist nicht einmal ein schlechter Akzent. Der kräftige Körper hält das Zepter hoch, legt neben dem breit aufgestelltem Malz auch Wert auf eine kräuterige, gar leicht orangenfruchtige Hopfennote. Ein rundes und gleichwohl interessantes Programm bis dahin. Der würzig und knapp gehaltene Abgang mag daran auch nichts mehr ändern. Auch hier spielt das kaffeearomatische Röstmalz vorn mit dabei. Mit einer vergleichsweise kräftigen Bitterkeit und hopfigen Kräutern endet das Bernsteinfarbene.

Das Amber Spezial muss gar nicht dick auftragen: Das Malzdickicht sitzt, der Hopfen setzt die richtigen Akzente - wobei natürlich immer noch genug Raum wäre für einen noch aromatischeren Hopfen. Zur röstigen Würze gesellt sich harmonisch und ausgewogen eine einladende Süße, die den Geschmack gelungen nach vorn peitscht. Der Alkohol funkt auch eher positiv als negativ dazwischen. Dieses - ich nenne es jetzt eben einfach mal so - Red Ale entspricht meiner Vorstellung einer perfekten Symbiose aus hellem, Karamell- und Röstmalz. Statt mit feinfühliger Komplexität trumpft das Amber Spezial lieber mit einem rundum kräftigen Geschmack auf - ein gleichwohl guter Ansatz, der hier mängelfrei umgesetzt wurde. Einzig die Süffigkeit hinkt etwas hinterher...

Bewertet am

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73% Rezension zum Main Seidla Amber Spezial

Avatar von Bier-Klaus

“Stärk antrinken” in Bamberg. Die vierte Station ist das Café Abseits, das letzte Bier ist das Main Seidla aus Breitengüßbach.

Es hat eine schöne Farbe vom roten Malz und viel feinen Schaum. Es riecht nach rotem und dunklem Malz, der Körper ist rund und weich in der Textur. Es hat einen intensiven Geschmack nach rotem Malz aber gar nicht kantig wie das bei Rotbieren oft der Fall ist. Würzig und trotzdem rund, ein super Rotbier mit sehr wenig Hopfen im Nachtrunk.

Bewertet am

73% Fränkisch-englischer Bernstein-Hybrid

Avatar von Hirsch

Schon eine interessante Angelegenheit: Aus rein fränkischen Zutaten einen englisch-amerikanischen Biertyp erschaffen, inklusive Kalthopfung. Das Amber Spezial ist eines der „Gründungsbiere“ von MainSeidla und seit den Anfängen im Normalprogramm, als Euroflaschenbier zum günstigen Preis.

Schaum: gemischtporig, leicht cremefarbig; nicht üppig, aber recht stabil
Farbe: amber, also Bernstein, was sonst?
Geruch: honigsüß, dazu intensiv kräuterhopfig, dazu Mandarine

Geschmack:
Der Antrunk ist vollmundig, fast ein bisschen ölig, und malzig: Intensive Gebäcksüße, dazu recht kernige Röstnoten sowie Mandarinen- oder Orangenaromen.
Rezenz: nicht sehr stark gespundet
Nachtrunk: Die Kräuter- und Zitrustöne, die von Anfang an da sind, bleiben erhalten, spielen sich aber nicht allzu sehr in den Vordergrund.

Kommentar: Ein erstaunliches englisch-fränkisches Hybrid-Bier, das man so mögen muss. Farbe und Malztöne haben viel mit dem hiesigen Lagerbier gemein, die blumige Hopfigkeit des Obergärigen verweist auf England. Die Schwere des Amber geht allerdings fast in Richtung Bockbier, was es weniger süffig als die alkoholärmeren englischen Ales macht. Auch was die Bitterkeit angeht, bleibt man auf der eher verhalten-fränkischen Seite. Da ginge schon noch mehr!

Bewertet am