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Beer like star Klosterbräu Bamberger Braunbier

  • Typ Untergärig, Braunbier
  • Alkohol 5.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 6 Rezensionen

#21381

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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83%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
100% Avatar von Bier-Klaus
87% Avatar von Noxi
87% Avatar von CaptainFriendly
85% Avatar von Hirsch
78% Avatar von gerdez
78% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von Puck
69% Avatar von orsch

78% Die brau'n sich was!

Avatar von Schluckspecht

Aus Bambergs ältester Braustätte (seit 1533) kommt ein "nach historischem Klosterrezept" gebrautes und in eine 0,5-Liter-Bügelflasche abgefülltes Braunbier mit 5,5 % vol. Alkohol. Zwar verpflichte man sich der über 480-jährigen Tradition des Fürstbischöflichen Braunbierhauses, mag dann aber doch nicht die Verwendung von Hopfenextrakt verzichten - ein seltsamer Widerspruch.

In einem leuchtenden, klaren Kupfer-Bernstein steht das Braunbier gar nicht einmal so braun da. Namensgerecht könnte man die Farbe auch als Karamellbraun oder helles Kupferbraun bezeichnen. Fest steht für mich aber, dass es zusammen mit zwei Finger breiten, gemischtporigen Blume richtig nett im Glas aussieht. Der eher schwach gezeichnete Duft ist mit seinen blumigen Parfümnoten, trockenen Pfirsichnoten und einer nussig-röstigen Malzigkeit durchaus interessant ausgeprägt. Die Süße überwiegt. Summasummarum besitzt es auffallend starke Honigakzente. Nein, es ist kein Honigbier. Dieser Eindruck kommt also einzig und allein vom Malz.

Im malzigen, leicht trockenfruchtigen Antrunk passiert noch nicht viel. Mit hoher Spundung zeigt sich eine süßlich geprägte Malzbasis. Diese Honignoten zeichnet der moderat mundfüllende Körper noch besser. Der Hopfen und gleichfalls das Hopfenextrakt bleiben eine Randnotiz. Immer dunkler werdend, endet das Klosterbräu Bamberger Braunbier honigsüß, brotig und sättigend. Das kann man so machen...

...etwas packender hätte es aber - wenn man mal kritisieren darf - gerne noch sein können. Eine Idee präsenteren Hopfen wäre ein Anfang, aber auch beim Malzaroma bleibt ein wuchtiger Auftritt aus. Das honigartige Braunbier trinkt sich dafür entspannt und süffig - wie ganz, ganz milder Met. Und sieht eben dabei auch verdammt gut aus...

Bewertet am

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87% Bügelflaschen im Bier-Adventskalender sind sperrig...

Avatar von CaptainFriendly

...aber wichtig, wenn sich etwa ein Bamberger Braunbier der Klosterbräu darin befindet, auch wenn man diese kaum durch das Loch auf der Oberseite kriegt. Es entstammt dem ehemaligen (1533-1790) Fürstbischöflichen Braunbierhaus. Aha.

Obwohl es die Bezeichnung Braunbier trägt, empfinde ich es eher als leuchtendes Kupferrot, gekrönt von einer niedrigen gelblichen Blume. Der Geruch ist in erster Linie dezent malzig, was sich im Antrunk bestätigt. Trotz des vorherrschend malzigen Aromas ist es nicht allzu süß. Es erinnert vielmehr an leicht bitteren Honig, der im Abgang in eine bittersüße Hopfigkeit übergeht.

Allzu viele Braunbiere kenne ich nicht, die sich auch so nennen, aber insgesamt ist zu sagen, daß das der Klosterbräu und das vom Neder aus Forchheim mich durchaus zu begeistern wissen. Allerdings hatte meine Version nur einen Alkoholgehalt von 5,5 Vol.-%, dürfte der Sache insgesamt aber keinen Abbruch tun.

Bewertet am

85% Bitte so lassen!

Avatar von Hirsch

Obwohl das Biermarketing in Bamberg schon kräftig zugelegt hat, war der (die? das?) Klosterbräu immer ein bisschen außen vor. Der Ausstoß ist überschaubar, man lebt von Stammgästen und Urlaubern – und will offenbar gar nicht so hip sein. Vielleicht genügt das heute nicht mehr. Jedenfalls gehört die Brauerei seit kurzer Zeit der Kaiserdom-Wörner-Dynastie. Schön, dass die – leider nachfolgerlose Besitzerin – nicht an Investoren und nicht an auswärtige Biermultis verkauft hat. Und ich hoffe, die Wörners lassen „im Kloster“ alles wie es ist. Das vor mir stehende Braunbier ist das erste, das ich seit 20 Jahren trinke. Mal schauen:

Schaum: feinporig, leicht kaffeeschaumfarben, recht haltbar sogar
Farbe: tiefstes Mahagoni
Geruch: wie Malzbonbons

Geschmack:
Der Antrunk bleibt bonbonhaft malzig, ohne allzugroße Komplexität zu entfalten. Man kann neben viel Karamell noch Röstiges und Schokoladentöne erschmecken. Vielleicht muss mehr Komplexität aber auch gar nicht sein...
Körper: voll, rund, schwer
Rezenz: eher schwach, aber wunderbar weich auf der Zunge
Nachtrunk : Ganz leicht bitter, aber nur gaaanz leicht. Wie eine Pflichtübung. Und doch ist es genau so, wie es ist, stimmig. Es ist eben kein „U“, sondern ein Braunbier.

Kommentar: Dass die ehemalige Besitzerin, Frau Braun ein Braunbier im ehemals fürstbischöflichen Braunbierhaus (1533-1790) herstellte, ist eine feine Sache. Bei Wörners wird es sicher damit weitergehen. Ob die Fürstbischöfe damals auch schon mit Hopfenextrakt (steht auf der Zutatenliste) brauen ließen, bezweifle ich. Warum überhaupt diese Extrakt-Spurenelemente nötig sind (denn bitter ist es ja nicht wirklich), geht mich zwar nichts an – komisch finde ich’s trotzdem.

Lässt man die alte und neue Brauereigeschichte beiseite, hat man mit dem Bamberger Braunbier schlichtweg ein süßes, rundes und süffiges Bier vor sich, das mir fehlen würde, wenn es auf der Bamberger Bierlandkarte nicht mehr existieren würde. Lassen Sie bitte alles so, wie es ist, liebe Familie Wörner!

Bewertet am

78% Rezension zum Klosterbräu Bamberger Braunbier

Avatar von Puck

Das Braunbier macht schon bei der Farbe seinem Namen alle Ehre. Hinzu kommt eine leichte Malznote, die auch den Antrunk dominiert ohne süß zu werden. Der Körper dann recht spitzig und im Abgang kommt eine leichte Bitterkeit, die aber mit dem Malz gut balanciert ist, hinzu. Fazit: echt süffig, gerne wieder.

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100% DAS Braunbier

Avatar von Bier-Klaus

Soweit man das im Steinkrug feststellen kann ist die Farbe Bernstein.
Schöner Geruch nach Karamell-Malz.
Der Antrunk ist zugleich süßlich als auch leich säuerlich, die Rezenz ist erfrischend und angenehm auf der Zunge. Leicht schokoladige Noten ergben eine unglaubliche Harmonie mit den säuerlichen Komponenten, das ergänzt sich perfekt! Im Nachtrunk ganz leichte Röstmalznoten am Gaumen.
So muss und so kann ein Braunbier schmecken. Kompliment 100%, besser geht's nicht.

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87% Leckeres Braunbier aus Bamberg

Avatar von Noxi

In der wohl ältesten Braustätte Bambergs (1333) ist mindestens seit 1533 das Braunbier belegt, zu dieser Zeit wird nämlich das Früstbischöfliche Braunbierhaus dort eingerichtet.
Das Braunbier wird heute als eine Art Festbier angesehen, ist vom Alkoholgehalt etwas höher als der Durchschnitt (5,7%). Das Bier hat eine tolle Farbe, leuchtend kupferfarben, aber nur wenig Schaum, der schnell zusammenfällt. Das tut dem Bier aber keinen Abbruch. In der Nase überrascht zunächst eine zitrusfruchtige Hopfennote, gefolgt von Malz und etwas leicht Metallischem. Im Mund stark prickelnd (relativ viel Kohlensäure), vollmalzig, deutliche Säure, nur mäßig süß. Im Nachtrunk eine angenehme Hopfenbittere, die ich bei einem dunklen Bier gar nicht erwartet hatte. Ganz leicht bleibt eine trockene Rauchigkeit auf der Zunge.
Insgesamt ein sehr süffiges Bier, das man bei einem Bamberg-Besuch mal getrunken haben sollte.

Bewertet am