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Beer like star Huppendorfer Vollbier

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 12 Bewertungen und 10 Rezensionen

#4435

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 12 Bewertungen
93% Avatar von CaptainFriendly
89% Avatar von huppi123
82% Avatar von Schluckspecht
79% Avatar von mysland
75% Avatar von Chris
75% Avatar von Hirsch
74% Avatar von orsch
68% Avatar von woerdey
68% Avatar von madscientist79
63% Avatar von Bier-Klaus
59% Avatar von Wursti
43% Avatar von gerdez

82% Ein Franke aus dem Bilderbuch

Avatar von Schluckspecht

Da mir die Brauerei Grasser zu Huppendorf immer besser gefällt, sind die Erwartungen natürlich auch beim Huppendorfer Vollbier ziemlich hoch. Zum Bier gibt es nicht viel zu sagen: 5 % vol. Alkohol, offensichtlich ein helles Lagerbier (ein Pils hat Huppendorfer auch noch im Angebot), offene Gärung, streng nach bayerischem Reinheitsgebot gebraut und abgefüllt in eine sparsam etikettierte Halbliter-Euroflasche. Der Tradition verpflichtet.

Der Eindruck im Glas überrascht - und zwar positiv. Statt auf ein fahles Gelbgold schaue ich auf ein Kupfer-Bernstein. Darüber thront altweißer Schaum von lockerer, cremiger Struktur und einer völlig ausreichenden Haltbarkeit. Der dezent beerenfruchtig-säuerlich-kernig untermalte Duft bildet frisch abgeerntete Gerstenfelder ab. Aber auch holzig-erdige bis ledrige Noten entdecke ich. Vom Hopfen bleibt nur eine Nuance - aber er fehlt bei diesen durchaus komplexen Eindrücken auch nicht.

Leicht mineralisch und mit eher geringer Rezenz steigt das Vollbier malzig und eher neutral mit geringer Süße ein. Die sehr zurückhaltende Karbonisierung gewährt eine hohe Süffigkeit. Auch geschmacklich baut das malzige Getränk eine überraschende Komplexität auf. Es werden elegantere Malznoten angeboten, die mich an so manches englisches Ale erinnern. Die urige Malzigkeit knüpft an eine dezente, erdige Hopfenwürze. So stimmt auch das Mundgefühl zweifellos zufrieden. Geschmacklich bietet sich im urigen und dennoch angenehm fruchtigen Körper (Beeren) eine sehr dezente Röstmalzigkeit nach Brot sowie eine Waldhonigsüße. Das Malz steht klar im Vordergrund und das macht auch der getreidige und nur mildhopfige Abgang absolut deutlich. Neben der malzigen Urigkeit entdecke ich final auch eine minzige Frische. Scheinbar greift das Vollbier wirklich einmal in die Vollen...

Da trifft mein geschätztes Held Hell mit dem Huppendorfer Vollbier auf eine absolut ernsthafte Konkurrenz! Das Vollbier der Brauerei Grasser steht voll in seiner fränkischen Tradition und seinem interessanten, durchaus komplexen, abwechslungsreichen, intensiven und dennoch eleganten Charakter. Ich entdecke die gleichen Noten wieder, die mir schon an stärker eingebrauten Bieren aus Huppendorf zu gefallen wussten. Meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Wiedersehen macht Freude!

Bewertet am

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93% Hier kommt der Hammer

Avatar von CaptainFriendly

Das Huppi ist so ein Bier, das ich in den letzten Jahren so oft - meist in Gesellschaft - getrunken habe, es aber gerade deswegen nie besprochen habe - das ist jetzt absolut fällig und ich bin es einem meiner besten Freunde (na, dem Bier eben) schuldig.

Die Farbe ist wunderschöner dunkler Bernstein mit sahnigem Schaum und ich vergesse vor lauter Faszination beim Anschauen beinahe das Trinken. Der Duft ist unvergleichlich (gäbe es das Huppi als Parfüm, würde ich mich jeden Morgen - zum Ärger meines Chefs - darin suhlen) würzig, der Malzkörper ist gerade so schlank, daß das Malz nicht am Gaumen kleben bleibt, sondern in den relativ kurzen Abgang mitgenommen wird, aber auch so vollmundig und gleichzeitig süffig, daß man sofort noch eines ordert.

Mit dem Huppi bestreite ich gerne auch einen kompletten Pubquiz-Abend, was gefährlich ist, denn meine Mitspieler versuchen inzwischen schon, es mir regelmäßig wegzusaufen (die Säcke!), und ich habe mittlerweile den Eindruck, daß das Bier dem Reinheitsgebot nicht ganz entspricht, da ist wahrscheinlich auch noch Hirn drin, denn ich werde im Laufe des Abends immer besser.

Bewertet am

75% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von Hirsch

Als Franke wird man schnell ein bisschen überkritisch: Das „Huppi Voll“ ist in nahezu jedem gut sortierten Getränkemarkt in Bamberg und um Bamberg herum zu finden. Ist es womöglich ein Massenbier? Vielleicht für fränkische Verhältnisse. Andererseits ist der Ruf des „kultigen“ Huppendorfer Bieres schon über die Landkreisgrenzen hinaus so legendär, dass man es selbst in coolen Berliner Kneipen und normalen Hamburger Getränkemärkten kastenweise finden kann, wenn man weiß wo.
Das Wichtige ist aber der Geschmack:

Schaum: fein- bis mittelporig, leicht getönt, sogar halbwegs stabil
Farbe: schönes Bernstein, glanzfein
Geruch: holzig, harzig, fast ein bisschen nach Moos

Geschmack:
Der Antrunk ist kernig und kehrt vor allem eine interessante malzige Seite heraus: Wald, Tannennadeln, Röstmalztöne, die vor allem nach frischer, dunkler Brotkruste schmecken. Ehrlich gesagt: Interessanter, als ich es in Erinnerung hatte.
Körper: mittel
Rezenz: schwach gespundet
Nachtrunk: Mittel gehopft. Der Hopfen will nicht hervorstechen, sondern setzt ganz einfach einen geraden Strich unter die Malzaromen.

Kommentar: Wer das Huppi Voll trinkt, bloß weil es cool ist, ist zwar arm dran, weil er sich nicht die Mühe macht, was vom Bier zu verstehen, aber er trinkt immer noch ein sehr gutes Bier. Dass es in so vielen Bamberger Läden zu haben ist, hat schon seinen Grund. Und der liegt im Geschmack und nicht im Coolness-Faktor.

Bewertet am

59% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von Wursti

Das Huppendorfer Vollbier kommt in einer Euro-Flasche mit einem als eher lieblos gestalteten Etikett daher. Im Glas (ich benutze eine 0,2l Tulpe) steht es mit heller Bernsteinfarbe, recht dunkel für ein Helles. Die Blume hält sich kurz.

In der Nase kommt sofort das malzige Aroma und der Geruch nach getrocknetem Getreide bzw. Heu und Stroh.

Geschmacklich bestätigt sich die Malzwürze. Hinten raus kommt eine leichte Bitterkeit. Im Antrunk hatte ich eine gewisse Rezenz, fast schon eine leichte Alkoholschärfe, die sich aber schnell verflüchtigt.

Ein sehr weiches, süffiges Bier mit mittellangem Abgang.

Bewertet am

68% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von woerdey

Der erste Eindruck ist Karamell, sowohl in der Farbe als auch im Aroma. Bei zweiterem gesellen sich noch eine frisch-würzige Note sowie ein Hauch von Schokolade hinzu. Der Antrunk ist würzig, der Abgang ziemlich süß und erinnert irgendwie an Cola.

Fazit: Ein ordentliches, sehr süffiges Bier. Nicht mehr, nicht weniger.

Bewertet am

75% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von Chris

Ein kupferfarbenes Bier mit einer cremigen und stabilen Schaumkrone. Im Geschmack malzaromatisch und würzig. Im Antrunk röstmalzaromatisch und prickelnd. Der Körper ist vollmundig mit einer weichen Süße. Eine leichte Bittere begleitet einen in den lang anhaltenden süßlichen und würzigen Abgang. Ein tolles, süffiges Bier!

Bewertet am

63% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von Bier-Klaus

Antrunk frisch, wenig rezent, rund aber keine besonderen Akzente im Geschmack. Im Nachtrunk leicht säuerlich. Gut zu trinken aber nicht spannend.

Bewertet am

79% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von mysland

Wahnsinniger Malz-Geschmack. Das hatte ich sonst noch nie. Echt lecker. Und süffig noch dazu.

Bewertet am

43% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von gerdez

User huppi123 ist möglicherweise nicht GANZ neutral. Diese Biee taugt leider zu nix.

Bewertet am

89% Rezension zum Huppendorfer Vollbier

Avatar von huppi123

Huppendorfer Vollbier: Die Süffigkeit dieses Bieres ist enorm. Dieses Bier rinnt die Kehle runter wie nix. Es ist eine wahre Geschmacksexplosion im Munde. Ein wahres Wunderwerk der Vollbiere in der Gegenwart der deutschen Braukunst. Sehr empfehlenswert.
Bitte nicht vergessen dieses traumhafte Bier zu bewerten.

Bewertet am