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Beer like star Flötzinger Bräu Mai Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 7 Rezensionen

#5800

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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88%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Dirk
88% Avatar von Bier-Sven
88% Avatar von Dirk
88% Avatar von Machtzentrale209
83% Avatar von Bier-Klaus
81% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von LordAltbier
63% Avatar von Schöni
62% Avatar von Hobbytester

81% Geschmeidig mit feiner Würzigkeit

Avatar von Schluckspecht

Der Flotzinger Maibock kommt in einer traditionellen 0,5-Liter-Euroflasche daher und verkündet mit seinen zeitlosen, erfrischend grünen Etiketten, dass es sich um ein helles Bockbier mit malzbetonter Süffigkeit und dezenter Hopfennote handelt. Neben Hopfen liest man leider dennoch Hopfenextrakt, der da nicht so ganz in den Kontext zum beschriebenen Biercharakter seitens dieser althergebrachten Brauerei (seit 1543) passen mag. Glatte 7,0 % vol. Alkohol werden genannt.

Sehr hell und blank steht das frühlingshafte Starkbier dann auch mitsamt kompakter Schaumkrone im Glas - vergleichbar mit einem Export oder Festbier. Im Norden ist der helle Bock meistens dunkler, daher sind wohl in erster Linie andere Akzente zu erwarten. Und so duftet der Maibock ähnlich malzblumig wie ein Helles, hier nun allerdings ergänzt um dezente Amarettonoten (Mandel plus Alkohol). Der Hopfen verhält sich unaufällig. Es kommt dennoch so etwas wie Würze auf, die mich an den holzigen Duft einer Wirtshausstube denken lässt. Dazu gibt es, wie gesagt, frische Malznoten, die an Wiesenkräuter und Heu erinnern sowie eine honigartige Süße.

Der Duft hat es schon ein wenig angeteasert: Der Antrunk ähnelt nur peripher einem klassischen Hellen, dem mehr Prozente auferlegt wurden. Bei leichter Spritzigkeit zeigen sich erneut Mandelnoten sowie malzblumige Akzente mitsamt Honigsüße und dezenten Alkoholnoten. Der Hopfen versteckt sich, eher zeigen sich fruchtige Noten (Ananas, Apfel), die das Bockbier recht entspannt und durchaus auch süffig erscheinen lassen. Der angenehm süß untermalte Körper profitiert von der dezenten Würzigkeit, die scheinbar deutlich mehr vom Malz als vom Hopfen ausgeht. Erst im Abgang deuten grasige Noten die grüne Doldenpflanze an. Süße und Würzigkeit halten sich im kernigen, ins Säuerliche tendierenden Abgesang schön die Waage. Erwartungsgemäß bringt der Hopfenextrakt hier kein Ungleichgewicht hinein - aber wozu ist er überhaupt drin?

Dem Flötzinger Maibock kann und mag ich nichts vorwerfen, ganz im Gegenteil. Mir gefällt Vieles an diesem malzbetonten Bockbier, wie etwa die Akzente nach Mandel und Ananas oder das kernige Finale. Im Herzen ist es glasklar als urbayerisches Bockbier identifizierbar und damit nicht nur optisch einem Hellen immer noch verbunden. Das Maibock von Flötzinger macht jedoch sehr viel aus einer zusätzlichen Stammwürze und hebt sich dadurch auch erheblich vom etwas nichtssagenden Hell ab.

Bewertet am

88% Auf diesen Bock haben wir Bock

Avatar von Machtzentrale209

Kaum eingeschenkt schon ist die grobporige Blume verwelkt. Der Geruch ist fein, leicht-blumig und etwas malzig. Auf einen leichten, frischen Einsteig folgt ein schmackhafter und solider Grundkörper, der sich samt am Gaumen anschmiegt und geschmeidg in den Abgang überleitet. Dieser kontert den leicht süßlichen Antrunk mit bitteren Hopfenaromen und erschafft ein sehr stimmiges Gesamterlebnis. Neben dem Spezi das beste was das Hause Flötzinger zu bieten hat. Läuft!

Bewertet am

88% Mai-n Bock

Avatar von Dirk

Ich gebe es zu, ich hatte schon immer eine Schwäche für helle Böcke und nein, hier spricht nicht der Ziegenpeter.

Dieser hier ist allerdings exquisit gelungen, für mich so ein wenig das Schönramer Hell unter den Maiböcken - stilgetreu, unglaublich süffig, aber mit dem gewissen Extra an Aroma, das den Unterschied ausmacht.

In der Nase ist das klare, goldige Böckchen dabei eigentlich noch ziemlich brav: getreidig süßlich, etwas Honig. Die an ein Pilsener erinnernde Apfel-Vanille-Note deutet die hohe Trinkbarkeit bereits an, etwas Säure verspricht Frische, auch eine mineralische Trockenheit findet sich.

Im Mund dann zunächst ein glattes, rundes Gefühl. Der Geschmack entfaltet sich nicht sofort, man bleibt mit einem wohlbalancierten Eindruck von Keksteigsüße und Säure. Im Abgang zeigt der Bock dann seine Muskeln: leicht, aber komplex, mit einem wunderschön saftigen Gaumeneindruck, der Lust auf mehr macht. Frisch genug für den warmen Maiausflug und wärmend genug für den verregneten Apriltag.

Bewertet am

63% Sortengerechter Bock

Avatar von Schöni

Ich gieße den Flötzinger Maibock in ein kleines Kelchglas von sahm, eine gute Blume steht im Glas. Die Farbe ist dunkelgold, Geruch leicht süßlich ,wenig zusätzliche Nuancen. Die Klarheit ist glanzfein; Das Aroma ist schlicht, gut abgestimmte Bittere, sehr süßer und malziger, leicht alkoholischer Geschmack. Solider heller Bock.

Bewertet am

76% Süffiger Bock!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und im Hintergrund etwas malzig-süßlich. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig und auch leicht sauer, im Hintergrund ist es wieder etwas malzig-süßlich. Der Abgang ist recht süß aber man erkennt auch etwas spritzigen Hopfen im Hintergrund. Fazit: Süffiger Bock, schmeckt ganz anständig. Gerne Wieder!

Bewertet am

83% Rezension zum Flötzinger Bräu Mai Bock

Avatar von Bier-Klaus

Hellgelbe Farbe mit wenig Schaum. Wenig, karamelliger Geruch. Rezenz schwach. Im Geruch und Geschmack weist es leicht süßliche Karamell-Noten auf. Die Rezenz ist schwach. Dazu kommt eine anhaltende, leichte Hopfenbittere. Die Kombination aus beidem macht das Bier ausgewogen und interessant. Die Struktur ist ölig im Nachtrunk. Ein sehr gutes Bockbier..

Bewertet am

62% Rezension zum Flötzinger Bräu Mai Bock

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht leicht alkoholisch, was erfahrungsmäßig bedeutet, dass der Geschmack noch stärker davon geprägt sein wird, und tatsächlich fällt er verdächtig süß aus! Noch ist aber nichts verloren. Der Abgang betont das Befürchtete tatsächlich, aber leichte, feine Hopfennoten ebenfalls, so dass man dem Brauer nicht böse sein kann. Der Körper ist simpel, aber effektiv: Auf recht schnapsdrosselige Weise wärmt dieses Bier, in diesem Mai, der Kälterekorde geschlagen hat, hätte der Maibock für mich somit einen ganz wörtlich zu verstehenden Verwendungszweck gehabt. Unter der dem Regime des Alkohols harmonieren Hopfen und Malz erstaunlich gut. Besonders der würzige Nachgeschmack, der so nicht zu erwarten war, gefällt mir. Man sollte wissen, dass ich mit hellen Bockbieren oft so meine Probleme habe, hier bin ich aber wirklich zufrieden! Gelbe Farbe trifft auf nicht lang anhaltenden Schaum. Die Süffigkeit ist eines der Lebenselixiere dieses Biers. Ich fordere hier nicht mehr Bitterkeit, die Komposition überzeugt. Das Bier verfügt über genug Kohlensäure.
Fazit: Das Bier ist gut, keine Frage. Ich finde es aber mysteriös, dass es ziemlich zu Kopf steigt, wo doch die Erfahrung zeigt, dass andere Biere, die noch hochprozentiger sind, viel leichter bekömmlich sind. Das ist aber eine Kategorie, die ich hier nicht bewerte. Die Komposition spricht in ihrer schlichten Eleganz für sich. Ein zweites Bier würde ich aber nicht trinken.

Bewertet am