Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star La Trappe Quadrupel

  • Typ
  • Alkohol 10% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-14°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 9 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 21 Bewertungen und 11 Rezensionen

#1960

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
85%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 21 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
89%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen von Florian, Robert und Dirk
100% Avatar von Wilston Oreo
98% Avatar von Dirk
91% Avatar von pit3108
90% Avatar von Craftbeerspezialist.de
90% Avatar von Schluckspecht
89% Avatar von Robert
89% Avatar von Weinnase
88% Avatar von Dr.Weizen
88% Avatar von Crafter
87% Avatar von HansJ.
86% Avatar von MichaelF
83% Avatar von Bier-Klaus
82% Avatar von goldblumpen
81% Avatar von Daniel McSherman
81% Avatar von madscientist79
81% Avatar von Florian
81% Avatar von lepton
78% Avatar von Felix
78% Avatar von Bierkules
75% Avatar von Johannes
75% Avatar von remus456

89% Redaktionsbewertung

Avatar von der Redaktion

Ein weiteres Mal kommen wir in den Genuss eines Trappistenstarkbieres aus der einzigen holländischen Abtei, die solche Biere herstellt. Und wieder einmal sind wir ziemlich begeistert.

Mit zehn Umdrehungen ist dieses Bier eine schwere Portion, und somit wohl eher geeignet, um sich eine der 0,75l-Flaschen mit Freunden zu teilen, an einem kalten Herbst- oder Winterabend. Dann jedoch bekommt man viel Geschmack fürs Geld.

Schon in der Nase breitet sich eine vielfältige Palette an Aromen aus. Schwere, sirup- und karamellartige Süße steht der frischen Schärfe von grünem Pfeffer und Koriander gegenüber. Hinzu kommen fruchtige Hefenoten von Trauben und ein ordentlicher Schwung likörhaften Alkohols.

Dieser Likörcharakter bleibt dem Gebräu erhalten. Der Einstieg ist süßlich in Richtung Zimt und Honig und fruchtig mit Noten von Pflaumen Schattenmorellen, Bananen und Ananas. Die Hopfenaromen sorgen hier für den Eindruck von Kräuterlikör oder -limonade.

Zwar hat das Quadrupel einen schweren, öligen, weichen Körper, doch für 10 Vol.% ist es erstaunlich leicht und süffig. Dennoch wärmt es durch und wirkt füllig.

Im Nachgeschmack dominieren trockene Noten mit recht aggressiver Schärfe (erneut Koriander). In Verbindung mit der wärmenden Alkoholnote fühlt man sich an den Geruch von Lack erinnert, während die hier unterschwellige Süße an Fettgebäck gemahnt.

„La Trappe Quadrupel“ ist ein komplexes, schweres Bier für den anspruchsvollen Genießer, kann aber auch solchen Erwartungen problemlos gerecht werden.

Bewertet am

87% Etwas Besonderes

Avatar von HansJ.

Malzig-süß, sirupig, cremig, bananig-fruchtig, gewürzig-kräuterig, alkoholisch im Abgang.
Ein anspruchsvolles Bier zum Verkosten mit Freunden. Süffig im Sinne von "durstlöschend" ist dieses Bier nicht - dazu ist es zu "fordernd". Schlückchenweise genießen kann man es wunderbar. Daher von mir Abstriche bei der Süffigkeit, aber ein Sternchen für "Probier mal".

Bewertet am

90% La Trappe Quadrupel

Avatar von Craftbeerspezialist.de

La Trappe Trappist Quadrupel ist das stärkste Bier von La Trappe mit einer wunderbaren Amberfarbe. Der warme intensive Geschmack ist voll und gut balanciert. Malzend süß, leicht gebrannt und angenehm bitter mit einem süßen Nachgeschmack. Quadrupel ist auf der Flasche gegärt und hat Aromen von o.a. Banane, Mandel und Vanille.

Bewertet am

83% Rezension zum La Trappe Quadrupel

Avatar von Bier-Klaus

Das stärkste Bier des holländischen Trappistenklosters.

Die echten Trappistenbiere müssen im Gegensatz zu den Abteibieren 3 Voraussetzungen erfüllen:
1. Das Bier wird im Kloster gebraut (bei den Abteibieren genügt eine Lizenz oder ein aufsehender Mönch)
2. Das Bierbrauen läßt sich mit dem klösterlichen Ablauf vereinbaren (deshalb brauen nicht alle Trappistenklöster Bier)
3. Der ganze Gewinn dient der Finanzierung des Klosters oder sozialen Projekten.

Das heißt, trinken für einen guten Zweck, das macht doch gleich noch mehr Spaß.

Das Quadrupel beginnt mit einem sehr fruchtigen Geruch. Im Geschmack ist es fruchtig, malzig und karamellig. Der süße Geschmack erinnert sehr stark an das Donker 11, auch hier fehlt etwas der Tiefgang. Rumtopf mit Früchten und sehr süß, das war's dann auch schon im Geschmack.
Die Farbe ist dunkelbraun und sehr trüb mit einer hellbraunen, dichten und sehr lange stabilen Blume.
Es ist super zu trinken und schmeckt auch nicht zu alkoholisch für die Stärke, das gibt 80%.
Nebenbei bemerkt erreicht man das durch den Zucker, der nur Alkohol und nicht noch mehr Körper ins Bier bringt.
Das habe ich erst heute in Kisbyes Bierzeitung gelesen.

Bewertet am

81% Rezension zum La Trappe Quadrupel

Avatar von Daniel McSherman

Farbe: helles Rot-Braun. Leicht trüb. Weißer Schaum, der schnell zerfällt.
Aroma: süß, etwas Banane, Likör, Malz
Geschmack : im Antrunk süß, Fruchtsaft, Beerenlikör, malzig. Runder Körper. Alkoholisch und dennoch leicht zu trinken.
Sehr stimmiges Bier für kalte Tage

Bewertet am

90% Unerwartet zugängliches Quadrupel

Avatar von Schluckspecht

Ins Glas ergießt sich eine dunkelrote Schönheit mit feiner Trübung und einer exzellent zarten, leicht angebräunten Schaumkrone von ausbaufähiger Haltedauer. Dennoch: Das Quadrupel wirkt sehr handwerklich und absolut besonders.

Es riecht malzig und süß, aber auch fruchtig nach Wein sowie nach Hefe. Der sehr spritzige Antrunk führt uns auch gleich in die Welt des Fruchtweines ein und kleidet darum einen feinen, malzig-hefigen Körper. Insbesondere im Körper ist die Alkoholnote omnipräsent, doch fügt sie sich passend zum lieblichen Charakter ein. Selbst im Abgang hält sich das Quadrupel mit bissigen Aromen zurück, der Hopfen bildet nur eine subtile Bitterkeit. Der mittellange bis lange, wärmende Nachgeschmack präsentiert weinartige, hefelastige und nur verhalten würzige Aromen. Das Malz erscheint hier eher einfach gestrickt und gibt das Zepter an den eleganten Bitterhopfen weiter. Erstaunlicherweise baut das vom Alkohol getragene Aroma schnell ab und wird dann fade. Insgesamt kann das Quadrupel trotz seines hohen Alkoholgehaltes als leicht betrachtet werden.

Und ja, die Süffigkeit. Gefährlich, sehr gefährlich: Die Aromen sind so lecker komponiert, die Kohlensäure so feinperlig und spritzig und der Abgang so elegant, dass ein Schluck schnell auf den nächsten folgen möchte. Doch das Quadrupel möchte mit Bedacht genossen werden. Bei schnellerem Genuss stört nämlich die dann doch recht intensive Alkoholnote nachhaltig.

Betrachtet man allein den gefährlich hohen Alkoholgehalt, dann sei man gewarnt. Doch dann erscheint das Quadrupel relativ harmlos, süffig, lecker und gefällig. Trotz hefigem Unterton fehlt ihm die zu erwartende Schwere, auch hat der Alkohol keine Monopolstellung inne. So zeigt sich das starke Trappisten-Bier sehr lecker und rund, aber zu keiner Zeit überfordernd.

Bewertet am

89% Rezension zum La Trappe Quadrupel

Avatar von Weinnase

etwas trübes, dunkles orangerot-bernsteinfarben; prächtige hell-beige, sahnige Schaumkrone, ordentlich beständig;
reichhaltiger, fast etwas rassiger Duft nach Gewürzen, Hopfen und Malz, sowie Orange, Banane und auch Nagellackentferner (hier aber nicht unangenehm!);
üppiger Ansatz; dennoch, dank der entsprechenden Kohlensäure frisch; in der Mitte viel Power, der Alkohol macht sich bemerkbar, ist aber nicht brandig; viel Schmelz, saftig, stoffig, herrliche Würze und ideal eingebundene Bittere. Trotz des Alkoholgehaltes fantastisch ausgewogen. Der Winter kann kommen!

Bewertet am

88% Rezension zum La Trappe Quadrupel

Avatar von Dr.Weizen

Das Bier weist eine rotbraune trübe Farbe auf, welche eine angenehme Optik entspricht. Im Antrunk erlebt man geradezu eine Geschmacksexplosion, die malzige Süße mit Aromen in Verbindung bringt, die gemeinhin mit Weihnachten assoziiert werden - ich denke da an Marzipan, Zimt, Nelken, Rosinen und ähnliches, was wiederum Querassoziationen zu Lebkuchen und Glühwein zulässt. Auch die geruchliche Komponente liefert dasselbe Ergebnis - es stellt sich ein fruchtiger, aber betont wein- oder likörartiger Geruch ein, der eine unglaubliche Harmonie und Vielfalt aufweist. Wenn man die Rezenz dieses Bieres betrachtet, dann enden die Assoziationen dahingehend allerdings, da das Quadrupel überaus perlig auf der Zunge liegt und eine angenehme Spritzigkeit vermittelt. Im Abgang kommt eine leichte Bittere hinzu, die gepaart wird mit den eben erwähnten weihnachtlichen Aromen, die noch relativ lange im Mundraum nachklingen. Insgesamt halte ich dieses Bier für eine überaus exzellente Komposition.

Bewertet am

88% Rezension zum La Trappe Quadrupel

Avatar von Crafter

Ein tolles Bier.
Es ist rot braun und bildet eine tolle Schaumkrone im Glas.
Es duftet würzig Karamellig, auch Banane und etwas Zimt ist dabei.
Schon der Antrunk hier ist schwer und ölig, was im Körper prägnanter wird.
Tolle würzige Aromen werden freigelegt und das Bier macht ein Super Mungefühl. Es ist wirklich schwer und ziemlich süß, der Alkoholgehalt ist aber nicht zu schmecken. Man merkt auch deutlich das hier ein Trippel mit einer
Schippe drauf vor einem steht.
Wirklich sehr zu empfehlen, besonders jetzt zur kalten Jahreszeit.

Bewertet am

81% Rezension zum La Trappe Quadrupel

Avatar von lepton

Um meiner Vorliebe für starke belgisch/holländische Biere Genüge zu tun kam dieses La Trappe Quadrupel in meinen Besitz. Im Glas zeigt es zuerst einen wunderbaren Schaum, der aber schnell zusammenfällt. Die Farbe geht wie viele Biere dieser Kategorie in die Richtung Kupfer-Bernstein, was ich liebe. Im Geruch merkt man eine gewisse Säure und leichte Hopfennoten - macht Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk ist etwas schwach, jedoch baut sich im Körper ein wohliges Mundgefühl auf - dieses Bier schmeckt "rund". Eine gute Portion Alkohol (10%) mischt sich dem enthaltenen Zucker und den Hefearomen zu einem wohlig-warmen Gemisch. Perfekt für die derzeitige kalte Jahreszeit! Im Abgang bleibt dies ebenfalls erhalten. Ich finde es besser als das Chimay bleu, da es für mich abgerundeter wirkt. Sehr empfehlenswert, auch wenn man nicht mehr als eine kleine Flasche alleine trinken sollte, dazu steigt es deinem doch schnell zu Kopf.

Bewertet am

78% Rezension zum La Trappe Quadrupel

Avatar von Felix

Man muss schon sagen, das La Trappe Quadrupel ist definitiv kein schlechtes Gebräu.
Es besticht im ersten Moment durch den mehr als phänomenalen Schaum, der fest und cremig ist. Das Getränk ist leicht trüb, die Farbe ein Rubinrot, das auf jeden Fall jeden Blick auf sich zieht. Wunderschön!
Im Geruch ist es schwer und süß, es bringt etwas weihnachtliches mit sich. Erinnert in erster Linie aber an Fruchtaromen wie Banane, Traube, dunkle Beeren... All dies lässt sich auch auf den Geschmack übertragen (Man hat schon beinahe das Gefühl einen Fruchtwein zu trinken).
Der Antrunk ist voll und malzig, etwas ölig und man vermutet schon hier den schweren Alkohol. Das Bier ist relativ kohlensäurestark, was ihm eine erfrischende Wirkung zuspricht, die aber zum Alkohol leider wenig passt. Durch die Hefe, die sich in diesem Bier befindet, kombiniert mit dem hohen Alkoholgehalt von 10% (den man, wie ich finde, ein wenig zu sehr schmeckt), sowie durch die Kohlensäure geht dieses Bier ziemlich auf den Magen. Man hat das Gefühl regelrecht angefüllt zu werden.
Der Alkohol sticht aber nur im Nachtrunk hervor, wenn auch dort mit ziemlicher Wucht. Insgesamt ist der Körper obwohl fruchtig doch nicht leicht, und obwohl spritzig doch nicht schwach. Diese beiden Welten werden grandios miteinander vereint. Im Mittelpunkt steht für mich die ganze Zeit über eindeutig die Frucht, die dieses Bier ganz deutlich auszeichnet. Bitter ist es nebenbei nur äußerst dezent.
Definitiv ein besonderer Genuss, der nicht leichtsinnig zu sich genommen werden sollte. Die 10 Umdrehungen schlagen ordentlich zu und die Aromen sind eindeutig zu wertvoll, um sie herunterzutrinken.
Ein gutes Bier, das mir jedoch ein wenig zu sehr auf den Magen geht, der Alkohol ist mir etwas zu stark.
Wer aber auf Fruchtwein steht oder interessantes Starkbier im Allgemeinen sehr mag, dem kann ich nur raten: Dieses Bier ist sein Geld allemal wert, ein Versuch sollte immer drin sein!

Frohen Genuss!

Bewertet am