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La Trappe Quadrupel

Bierbrouwerij De Koningshoeven, Tilburg, Noord-Brabant, Niederlande

  • Typ
  • Alkohol 10% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10-14°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Lieblingsbier 2 Stimmen
#1960

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Redaktionsbewertungen für das Bier La Trappe Quadrupel

Ein weiteres Mal kommen wir in den Genuss eines Trappistenstarkbieres aus der einzigen holländischen Abtei, die solche Biere herstellt. Und wieder einmal sind wir ziemlich begeistert.

Mit zehn Umdrehungen ist dieses Bier eine schwere Portion, und somit wohl eher geeignet, um sich eine der 0,75l-Flaschen mit Freunden zu teilen, an einem kalten Herbst- oder Winterabend. Dann jedoch bekommt man viel Geschmack fürs Geld.

Schon in der Nase breitet sich eine vielfältige Palette an Aromen aus. Schwere, sirup- und karamellartige Süße steht der frischen Schärfe von grünem Pfeffer und Koriander gegenüber. Hinzu kommen fruchtige Hefenoten von Trauben und ein ordentlicher Schwung likörhaften Alkohols.

Dieser Likörcharakter bleibt dem Gebräu erhalten. Der Einstieg ist süßlich in Richtung Zimt und Honig und fruchtig mit Noten von Pflaumen Schattenmorellen, Bananen und Ananas. Die Hopfenaromen sorgen hier für den Eindruck von Kräuterlikör oder -limonade.

Zwar hat das Quadrupel einen schweren, öligen, weichen Körper, doch für 10 Vol.% ist es erstaunlich leicht und süffig. Dennoch wärmt es durch und wirkt füllig.

Im Nachgeschmack dominieren trockene Noten mit recht aggressiver Schärfe (erneut Koriander). In Verbindung mit der wärmenden Alkoholnote fühlt man sich an den Geruch von Lack erinnert, während die hier unterschwellige Süße an Fettgebäck gemahnt.

„La Trappe Quadrupel“ ist ein komplexes, schweres Bier für den anspruchsvollen Genießer, kann aber auch solchen Erwartungen problemlos gerecht werden.Verfasst von der Redaktion
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Bewertet von Florian, Robert, Augustinus

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Man muss schon sagen, das La Trappe Quadrupel ist definitiv kein schlechtes Gebräu.
Es besticht im ersten Moment durch den mehr als phänomenalen Schaum, der fest und cremig ist. Das Getränk ist leicht trüb, die Farbe ein Rubinrot, das auf jeden Fall jeden Blick auf sich zieht. Wunderschön!
Im Geruch ist es schwer und süß, es bringt etwas weihnachtliches mit sich. Erinnert in erster Linie aber an Fruchtaromen wie Banane, Traube, dunkle Beeren... All dies lässt sich auch auf den Geschmack übertragen (Man hat schon beinahe das Gefühl einen Fruchtwein zu trinken).
Der Antrunk ist voll und malzig, etwas ölig und man vermutet schon hier den schweren Alkohol. Das Bier ist relativ kohlensäurestark, was ihm eine erfrischende Wirkung zuspricht, die aber zum Alkohol leider wenig passt. Durch die Hefe, die sich in diesem Bier befindet, kombiniert mit dem hohen Alkoholgehalt von 10% (den man, wie ich finde, ein wenig zu sehr schmeckt), sowie durch die Kohlensäure geht dieses Bier ziemlich auf den Magen. Man hat das Gefühl regelrecht angefüllt zu werden.
Der Alkohol sticht aber nur im Nachtrunk hervor, wenn auch dort mit ziemlicher Wucht. Insgesamt ist der Körper obwohl fruchtig doch nicht leicht, und obwohl spritzig doch nicht schwach. Diese beiden Welten werden grandios miteinander vereint. Im Mittelpunkt steht für mich die ganze Zeit über eindeutig die Frucht, die dieses Bier ganz deutlich auszeichnet. Bitter ist es nebenbei nur äußerst dezent.
Definitiv ein besonderer Genuss, der nicht leichtsinnig zu sich genommen werden sollte. Die 10 Umdrehungen schlagen ordentlich zu und die Aromen sind eindeutig zu wertvoll, um sie herunterzutrinken.
Ein gutes Bier, das mir jedoch ein wenig zu sehr auf den Magen geht, der Alkohol ist mir etwas zu stark.
Wer aber auf Fruchtwein steht oder interessantes Starkbier im Allgemeinen sehr mag, dem kann ich nur raten: Dieses Bier ist sein Geld allemal wert, ein Versuch sollte immer drin sein!

Frohen Genuss!Verfasst von Felix
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertet von 4 Benutzern