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Beer like star Weltenburger Kloster Kellerbier

  • Typ Untergärig, Kellerbier
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen

#26996

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
87% Avatar von Hobbytester
83% Avatar von CaptainFriendly
81% Avatar von Henry
68% Avatar von Schluckspecht
64% Avatar von JimiDo
55% Avatar von ElftbesterFreund
53% Avatar von Bier-Klaus

83% Ein weiteres Bier für den Biergarten

Avatar von CaptainFriendly

Seufz, dieses Jahr wird es wohl nichts mehr mit "Biergarten", da werde ich mein Bier wohl fürderhin einsam und verlassen auf meinem "Bierbalkon" trinken müssen...als mein Chef mir letzte Woche floskelhaft einen schönen Feierabend wünschte, konnte ich mir ein "bleibt mir eh nix als Saufen" nicht verkneifen.

Das Weltenburger Kloster Kellerbier ist eines der Biere, die von der Brauerei Bischofshof in Regensburg für das Kloster Weltenburg gebraut wird. Es ist orangefarben und hefetrüb mit gelblichem, halbwegs beständigem Schaum. Es duftet süßlich-malzig und ist im Antrunk angenehm rezent, allerdings auch mit einem deutlich hefigen Aroma versehen. Es ist vollmundig und hat auch noch eine leichte Hopfennote im Abgang.

Ich würde es als sehr süffiges, erfrischendes Bier beschreiben, das eigentlich im Biergarten und dort aus dem Maßkrug genossen werden sollte. Ich hatte unter meine Rezension noch "...und wo bleibt jetzt der Sommer?" geschrieben...das kann man jetzt wohl in "falls der Sommer kommt, was sollen wir mit ihm anfangen?" umformulieren muss.

Bewertet am

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68% Mit viel Hefe und leider auch Säure

Avatar von Schluckspecht

Das Weltenburger Kloster Kellerbier mit 5,0 % vol. Alkohol - hergestellt nach den Rezepturen der ältesten Klosterbrauerei der Welt (seit 1050) durch die Brauerei Bischofshof in Regensburg. Mit ordentlicher Hefetrübung steht es bernsteinfarben wie Waldhonig im Glas, darüber thront eine feste, hellgelbe Schaumkrone. Durch die viele Hefe tendiert die Farbe leicht ins Matschige. Malz und Hefe bestimmen erwartungsgemäß den frischen Duft.

Säuerlich mit etwas Honigsüße und Pfeffrigkeit steigt das Gezwickelte durchaus malzig und hefig ein - allerdings saurer als erwartet. Würzigkeit, ein tendenziell süßlicher Malzcharakter und die nicht zu übersehende, sättigende Hefe machen sich dann erst im Körper so richtig breit. Auch im Abgang ist etwas Würze in Form von Muskat und Peffer immer noch dabei und auch der säuerliche Grundcharakter ist nicht verschwunden. Das Kellerbier des Weltenburger Kloster legt sortentypisch keinen besonders großen Wert auf eine prägnante Hopfennote zum Schluss.

Etwas weniger Säure wäre definitiv wünschenswert, sie schadet dem Kellerbier von vorn bis hinten. Als Flüssignahrung bietet sich das sättigende Unfiltrierte dennoch an. Eine Flasche ersetzt gefühlt eine Mahlzeit...

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64% Rezension zum Weltenburger Kloster Kellerbier

Avatar von JimiDo

Das Weltenburger Koster Kellerbier steht in einer 0,5 l NRW Flasche zur Verkostung bereit. Das hefetrübe Bier hat einer Stammwürze von 11,8° Plato einen Alkoholgehalt von 5,0 %. Auffallend ist der Beschriftung der Flasche. Hergestellt nach den Rezepturen der ältesten Klosterbrauerei der Welt steht auf der Flasche. Das deutet doch darauf hin dass, dieses Bier nicht im Kloster gebraut wurde. Ich tippe mal auf die Bischofshof Brauerei in Regensburg. Die Brauerei führt schon seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Klosterbrauerei.

Das Bier ist recht trüb im Glas. Es hat eine Bernsteinfarbe und wird von wenig, leicht groben Schaum bedeckt. Es hat einen leichten Hefegeruch. Das Bier hat eine säuerliche Grundnote. Es zeigt sich nur wenig karamellige Süße. Die gute Rezenz sorgt für eine gute Erfrischung. Der Abgang wird leicht hopfig und es entwickelt sich noch etwas Hefegeschmack. Das ist ein grundsolides Kellerbier!

Bewertet am

53% Kellerbierverkostung

Avatar von Bier-Klaus

Kellerbierverkostung mit Weltenburger, Franziskaner, Mönchshof und Aldersbacher.

Mit dem Weltenburger beginne ich, weil es mit 5,0% ABV das Schwächste unter den vieren ist. Es hat eine dunkelgoldene Farbe mit nur leichter Trübung. Die Blume ist gemischtporig und stabil. In der Nase ein muffiger, metallischer Geschmack. Der Antrunk beginnt mittel vollmundig und angenehm rezent, der folgende Geschmack ist malzig süß und leicht säuerlich zusammen. Das gefällt mir nur bei chinesischem Essen, nicht bei Bier. Der Abgang endet bitter, säuerlich und leer. Da hat das Franziskaner noch mehr Geschmack.

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87% Das sorgt für Wirbel!

Avatar von Hobbytester

Mir gefällt der enorm würzige Geruch, so soll ein kerniges Zwickl wirken. Der Antrunk ist hefig und erinnert an ein Weißbier.
Abgang: Im Abgang spielt das Bier all seine Stärken aus. Ein brotiger Malzansatz, der fast salzig und leicht pfeffrig wirkt, trifft auf schöne Hopfennoten, die hier aber nicht vordergründig sind. Auch die Säure trägt dazu bei, dass man hier von einem typischen Zwickl sprechen kann, das enorm würzig ausklingt. Der Körper erzählt eine interessante Geschichte. Den Weltenburgern gelingt es, ein enorm frisches und jung anmutendes Bier in die Flasche zu bringen. Dazu passt der perfekte Kompromiss aus Leichtigkeit und komplexer Aromenstruktur. Hier waren Meister am Werk, es geschieht nicht allzu oft, dass ein solcher Geschmack außerhalb einer internen Zwicklprobe zum Tragen kommt! Zu Salz-, Brot- und Pfeffereindrücken kommt noch eine intensive Nussnote, die das ganze Bier begleitet, bei dieser Vollmundigkeit ist dieser Umstand ein besonderer Genuss. Trübes Orange trifft auf lang bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Die Bitterkeit setzt feine Akzente. Das Bier hat genug Kohlensäure.

Fazit: Lange habe ich nicht mehr ein so gutes Zwickl getrunken. Ich bin recht begeistert von diesem Bier! Es sorgt für mehr Wirbel als ich dachte.

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