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Beer like star Weiherer / Fat Head’s Hopferla India Pale Ale

  • Typ Obergärig, West Coast IPA
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#32296

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
89% Avatar von Schluckspecht
87% Avatar von Hirsch
63% Avatar von Bier-Klaus

63% Rezension zum Weiherer / Fat Head’s Hopferla India Pale Ale

Avatar von Bier-Klaus

Weiherer und Fat Head Hopferla 7,5% ABV. Dunkelorange und sehr hefetrüb mit wenig sehr feinem Schaum. In der Nase extrem krautig und harzig, nur wenig Frucht. Der Körper ist extrem voluminös, die Spundung ruhig. Der Hopfenknüppel kommt sofort aus dem Sack bzw. aus dem Glas. Die krautigen und harzigen Hopfenaromen belegen die Zunge, wie schon im Geruch ist nicht viel Fruchtiges dabei. Die Süße des Malzapparates bildet nur das Fundament für den Hopfen, Punkten oder gar die Karamell Aromen ausspielen kann sie gegen die Bittere nicht. Das ist ohne Zweifel ein waschechtes West Coast IPA. Der Hopfengeschmack ist überhaupt nicht meiner, da hat mir das Imperial IPA als Kollaborationssud viel besser gefallen.

Bewertet am

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87% Hopperla!

Avatar von Hirsch

Die Nummer zwei aus der Kooperation des Wenige-Hundert-Seelen-Dorfes Weiher mit Cleveland/Ohio. Beziehungsweise deren örtlicher Brauer. Die Hopfenfreunde Kundmüller und Fat Head haben sich nach dem ersten Gemeinschaftsbier, einem Imperial IPA, jetzt wieder für einen (Alkohol-)starken Klassiker entschieden: Ein IPA mit 7 Hopfensorten, wie Schluckspecht schon schrieb. Viel mehr Hopfen hätte wohl auch nicht in die Flasche gepasst...
Dieses, das sei jetzt schon verraten, mächtig gehopfte Bier trägt verharmlosend den fränkisierenden Namen „Hopferla“, wohl in Anlehnung auf die fränkische Verkleinerung des Ausrufs „Hopp(er)la“. Understatement nennt man das wohl.

Schaum: mittelporig, üppig, mittelstabil
Farbe: leuchtendes, hefetrübes Bernstein
Geruch: sehr würzig: weißer Pfeffer und Grapefruit

Geschmack:
Der Antrunk ist erst mal durch die niedrige Spundung bemerkenswert. Very british – und fränkish auch! Das macht eine weiche Textur, und auf diesem Bierflokati füßelt einem ein schön karamelliges Malz entgegen, das eine ordentliche Hopfenblume in Händen hält. Kurz südfruchtig, vor allem besagte Grapefruit, dann würzig, nicht nur ordentlich Pfeffer, sondern auch fast so was wie Paprika oder milde Chili. Einen Mittelteil gibt’s nicht. Durch den sanften Einstieg fängt das Bier quasi mit dem Mittelteil an. Für denSehr geehrt ordentlichen Alkoholgehalt ist der Körper fast schlank.
Nachtrunk: Kräftig knorrig-bitter, mit langem Nachhall.

Kommentar: Ein deutliches „Hoppla!“ löst dieses Bier aus. Ich mag sehr seine fränkische Lagerbier-Textur und den karamelligen Malzkörper. Darauf aufgebaut hat man ein IPA, wie es im Buche steht.

Bewertet am

89% Fränkisch-Amerikanische Hopfenbombe

Avatar von Schluckspecht

Beim Imperial IPA haben die Brauerei Kundmüller aus Weiher und Fat Head's aus Ohio schon einmal die Köpfe zusammengesteckt. Nun folgt mit dem Hopferla das West Coast India Pale Ale mit 7,5 % vol. Alkohol. Mit Simcoe, Warrior, Centennial, Mosaic, Equinox, Citra und Chinook kamen sieben Hopfensorten zum Einsatz.

Homogen hopfentrüb mitsamt zarter Schaumkrone steht das Hopferla im satten Bernstein-Orange vor mir. Der Duft passt zur Farbe: Mango, Maracuja, Papaya, Mandarine, Zitrone, Ananas. Auf die voluminöse Fruchtigkeit folgt eine harzige Hopfenwürze. Und dahinter wiederum Karamell und Waldhonig.

Spritzig und rein steigt das Hopferla ein und lenkt den Geschmack ziemlich schnell auf den herben Hopfen. Eine ordentliche, harzige Hopfenbitterkeit macht sich bereits im vorderen Drittel breit. Mächtige Malznoten unterstützen die mächtige Hopfigkeit im vollmundigen Körper. Die geschmacklich erfassten Fruchtnoten decken sich mit dem Duft, ergänzt um eine kleine Blaubeernote. Der Alkohol kann sich nicht ganz verbergen, aber das erwartet bei 7,5 % vol. Alkohol sicherlich auch niemand. Fakt ist: Das IPA macht ordentlich Druck und serviert zur harzigen Hopfenwürze auch genug Citrus- und Tropfenfrucht.

Im langen Abgang dominieren Hopfenwürze und Trockenheit, Süße und Fruchtigkeit ziehen sich zurück. Dieses West Coast India Pale Ale ist wirklich ein mächtiger Vertreter und so auch nur etwas für ausgewiesene Hopfenfreunde. Stark bitter. Damit haben Fat Head's und Weiherer praktisch alles richtig gemacht, denn ein West Coast IPA muss mit der heftigen Würze amerikanischer Hopfen spielen. Trotz der eindeutigen Hopfendominanz kommt allerdings auch das Malz nicht zu kurz, das Fundament ist massiv. Eine fränkische Seele ist immer noch erkennbar, aber die Amerikaner haben diesem Bier einen ordentlichen Stempel aufgedrückt. Ein fettes Kaliber!

Wer es bekommen kann und wen die 18 € für das Sixpack (à 0,5-l-Euroflasche) nicht abschrecken, der soll sich dieses kleine Schmuckstück fränkisch-amerikanischer Braukunst gönnen. Meine Exemplare kommen direkt vom Brauereiverkauf in Weiher. Aber das ist sowieso ein guter Anlaufpunkt, um sich andere leckere Sachen abzustauben...

Bewertet am