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Beer like star Weiherer Schwärzla

  • Typ Stout
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

#31153

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
83% Avatar von Hirsch
83% Avatar von Bier-Klaus
82% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Daniel McSherman
68% Avatar von CaptainFriendly
60% Avatar von HansJ.

68% Doch wieder ein Stout erwischt

Avatar von CaptainFriendly

Laut Etikett ist dieser Sondersud die "fränkische Antwort auf ein englisches Stout" und wurde obergärig gebraut. Optisch erinnert das Schwärzla jedenfalls erstmal stark an ein Kilkenny.

Es ist latürnich sehr dunkel mit wenigen roten Lichtern und einem kräftigen, sahnigen Schaum. Der Duft ist deutlich röstmalzig, im Antrunk findet sich daher natürlich auch die entsprechende Espressso-Bittere. Das Schwärzla ist schön vollmundig, und somit sollte es für Fans britischer bzw. irischer Stouts auch ein gefundenes Trinken sein.

Für meinen persönlichen Geschmack kommen die versprochenen Karamell- und Schokoladennoten etwas zu kurz (ich hätte es wohl eher kellerwarm trinken sollen), aber schlecht ist es wirklich nicht, dafür garantiert wieder der Name Kundmüller.

Bewertet am

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82% Jetzt braut auch Weiherer schwarz

Avatar von Schluckspecht

Vorzüglich steht das Weiherer Schwärzla, ein englisch inspiriertes Stout mit 5,3 % vol. Alkohol, im Pokalglas: Blickdichtes Schwarz mit nur schwachen roten Reflexen im Gegenlicht, darüber eine cremig-dichte, cappuccinobraune Schaumkrone nach britischem Vorbild. Über die Haltbarkeit der Schaumkrone können wir gern noch reden, ansonsten passt alles bis ins Detail.

Der Duft vereint englische Züge mit der fränkischen Brauart: Eine säuerliche Kernigkeit vereint sich mit einem röstmalzigen Einfluss. Dieser schokoladige, süßholzähnliche Impuls besitzt daher einen frischen, lebendigen Charakter. Eine Idee von Rauch schwebt im Hintergrund.

Mit durchaus spritziger Kohlensäure liefert das fränkische Stout einen zunächst eher schwarzbierigen Einstieg. Nach den rötmalzigen Noten, die an dunkle Schokolade und Kaffee erinnern lassen, folgt jedoch auch das versprochene cremige Mundgefühl - und eben jenes laut Zutatenliste ganz ohne Haferflocken. Mit röstmalziger Wucht und Präzision, cremigem Mundgefühl und beschwingter Leichtigkeit im Trunk regiert der Körper im gelungenen Stout-Sektor. Sauber und auf den Punkt gebracht. Mit genügend Restsüße im Schlepptau und einem verbleibenden Hauch an bitterer Würze (Röstmalz und Hopfen) schließt das Schwärzla passend ab - Espresso, Mokka und dunkle Schokolade sind zweifelsohne die treibenden Geschmacksnoten. Diese Süße und natürlich auch das recht weiche Brauwasser sind dafür verantwortlich, dass man hier auch von Süffigkeit sprechen kann.

Die Deutschen können also doch Stout. Die fränkische Herkunft kann (oder will) das Weiherer Schwärzla nicht verbergen, aber das tut ihm gewissermaßen auch gut: Es verbindet das Bekannte mit dem Fremden, mit dem nötigen Respekt auf beiden Seiten. Eine wirklich gute Kreation hat Kundmüller hier erneut geliefert.

Bewertet am

83% Rezension zum Weiherer Schwärzla

Avatar von Hirsch

Schaum: wattig, gemischt, cremefarbig
Farbe: schwarz
Geruch: schwermalzig, würzig – und ordentlich röstkaramellig, etwa wie Brownies

Geschmack:
Der Antrunk ist sehr, sehr schön dunkelbiermalzig. Eine äußerst erfreuliche Vielfalt von Malzaromen ist das: Süßholz/Lakritze (auch ein bisschen deren Säure), Nüsse, Espresso, sehr bittere Schokolade. Sehr gut ausbalanciert. Eine gewisse Süße, sehr im Hintergrund, ist da auch noch. Bei so vielen Geschmacksnoten: Könnte die Brauerei Kundmüller das alles ohne Farbebier (also Malzextrakt) hinbekommen haben? Schon möglich. Jedenfalls ist es auf dem Etikett nicht vermerkt (dazu sind die Brauereien nicht verpflichtet).
Körper: mittel; im Mittelteil fast schlank
Rezenz: feinperlig, nicht übertrieben
Nachtrunk: Malz.

Kommentar: Dieses fränkische Stout lobe ich mir. Schön dunkel hebt es sich ab vor dem Hintergrund der fränkischen Dunkelbierlandschaft. Gegenüber vielen faden deutschen Schwarzbieren ist es schier ein schwarzleuchtendes Beispiel, wie gut so etwas hierzulande gelingen kann, wenn man sich an etwas Obergäriges wagt.

Bewertet am

83% Rezension zum Weiherer Schwärzla

Avatar von Bier-Klaus

Weiherer Schwärzla 5,3% ABV, obergärig. Die fränkische Antwort auf ein Stout.

Dunkelbraun und komplett blickdicht mit grobflockigem hellbraunem Schaum und wenig Röstmalz und Lakritz Geruch. Im Antrunk nicht so schlank wie die meisten Stouts, zum Glück und wenig gespundet. Auch der Geschmack unterscheidet sich deutlich von den bekannten Stouts und auch vom gestern getrunkenen Pfister Stefan. Erstens weniger Alkoholgehalt, zweitens mehr Restsüße, drittens dezente und nicht brutale Lakritz Aromen. Jawoll, das ist ein Stout, das auch mir schmeckt. Die Weiherer haben es einfach drauf.

Bewertet am

73% Rezension zum Weiherer Schwärzla

Avatar von Daniel McSherman

Der Sondersud Schwärzla ist ein typisches Stout. Schwarz mit beigem Schaum. Geruch ist malzig, leicht rauchig und erdig mit einem Hauch Schokolade. Geschmacklich zeigt es sich ähnlich. Neben dem typisch röstig malzigen Charakter mit einem leichten Whisky-Aroma hängt ein erdiger leicht säuerlicher und bitterer Ton nach.

Bewertet am