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Beer like star Störtebeker Übersee-Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier ja
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#34329

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Biermetal
71% Avatar von Schluckspecht

73% Gutes Pils

Avatar von Biermetal

Etwas herber und charaktervoller als das normale Pils aus dem Hause Störtebeker. Schön saurer Geruch, beim Antrunk drängt sich schnell die knackige, trockene Herbe in den Vordergrund, die sich dann im Abgang noch verstärkt. Das Ganze wirkt aber durchaus ausgewogen, so dass man gerne ein zweites trinken würde. Den Aromahopfen schmecke ich nicht heraus. Im direkten Vergleich bleibt das Atlantik Ale aber mein Favorit aus dem Störtebeker Standardsortiment.

Bewertet am

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71% Neuling mit Qualität und Potenzial

Avatar von Schluckspecht

Die Palette der Bio-Biere erweitert das hopfig-herbe Übersee-Pils mit 5,2 % vol. Alkohol. Kräftig gehopft soll es sein - und zwar mit der Sorte Hallertauer Blanc, am Ende des Sudprozesses gab es zudem eine zusätzliche Hopfengabe mit Cascade. Als Basis dient Pilsener Malz, um einen schlanken Körper zu generieren. Hopfen und Gerstenmalz stammen aus EU-Landwirtschaft.

Trotz Hefe in der Zutatenliste bleibt es im Glas erstaunlich klar und blank. Dort sieht man ein lichtes Strohgelb mit lebendiger Karbonisierung und weißer, stämmiger Schaumkrone. Ein leichter Pils-Duft stellt sich ein, zunächst dominiert aber das helle Gerstenmalz. Nach und nach kommt eine unaufdringlich citrusfruchtige Hopfennote zum Vorschein. Um wirklich viel Cascade-Hopfen kann es sich kaum handeln...

Ähnlich unaufdringlich steigt das Pils mit überraschend sämigem Mundgefühl getreidig und mildhopfig ein. Eine dezente Fruchtigkeit nach Birne, Honigmelone, Weintraube und Citrus stellt sich ein, dazu einen Hauch Blumigkeit. Ich hätte mir das Ganze in der Tat etwas knackiger und stürmischer vorgestellt - und zudem auch schlanker und weniger karamellig süß. Trotz eher schlankem Geschmacksempfinden bildet das Mundgefühl keinen wässrigen Einstieg oder Körper ab, von der Hefe wiederum ist allerdings auch nichts zu spüren (wo sie doch ohnehin nicht einmal zu sehen war). So bleibt dem ins Hopfenherbe tendierenden Abgang eigentlich auch nichts mehr übrig, als diese milde, leicht süßliche Linie fortzuführen. Hopfig-herb? Naja, durchaus. Im erfrischend herben Abschluss gibt es schlussendlich grasig-kräuterige Noten, dafür eben zunehmend wenig bis gar keine Citrusfrucht mehr. Der nächste Antrunk spült den Anflug der pilsgerechten Bitterkeit sofort wieder weg.

Ich könnte jetzt was Nettes sagen - und daher tue ich das auch. Zum Beispiel, dass mir das Übersee-Pils besser gefällt als das normale Pils (welches in seiner erfrischenden Knackigkeit aber echt vertretbar ist). Und dass BIO nie ein schlechter Ansatz ist. Für ein Pils macht das neue Produkt von Störtebeker seine Sache ganz gut, aber das war es dann irgendwie auch schon. Okay, ein richtig gutes Pils zu brauen, ist eine Kunst für sich. Etwas mehr konnte man sich von den Eckdaten jedoch noch versprechen - sowohl Cascade als auch Hallertauer Blanc sind hochwertige Hopfensorten mit hohen Qualitäten. Ein ansprechendes Pils bleibt es zweifelsfrei.

Bewertet am