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Beer like star Rügener Insel-Brauerei Baltic Tripel

  • Typ Obergärig, belgisches Tripel
  • Alkohol 9.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 16°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 7 Rezensionen

#28239

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
95% Avatar von Wursti
87% Avatar von CaptainFriendly
83% Avatar von HansJ.
77% Avatar von deadparrot
73% Avatar von LordAltbier
71% Avatar von Konjugator
65% Avatar von Daniel McSherman
30% Avatar von Blueshawk

65% Rezension zum Rügener Insel-Brauerei Baltic Tripel

Avatar von Daniel McSherman

blass orange, leicht trüb mit feinem weißen Schaum. Geruch würzig, hefig. Antrunk: überraschend süß und fruchtig. Die würzigen, hefigen und kräuterigen Noten gehen etwas unter und bleiben hinter der Süße mit leicht seifig modrigen Aromen zurück. Sicherlich kein schlechtes Bier, aber da greif ich lieber zu einem "echten" Triple aus Belgien.

Bewertet am

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71% Schaumweltmeister von der Insel

Avatar von Konjugator

Die von meinem Vorredner beschriebene nicht allzu lange haltbare Blume offenbarte sich mir nicht. Denn mit dem denkbar haltbarstem Schaum (muss am Glas liegen!),leicht trüb und sehr sprudelig steht das Baltic Tripel im Glas - man kommt vor lauter Schaum vorm Mund gar nicht zum Trinken. Nach einer angemessenen Wartezeit geht es dann doch: Der fruchtige, vollmundige und herb/hefearomatische Geschmack erinnert sehr an das Westmalle Tripel(die belgische Brauart wird bereits auf dem Etikett angemerkt), ebenso die 9,5 Volumenprozent Alkohol. Laut Banderoleninfo passt dieser Belgienklon perfekt zu sehr intensivem Käse. Dann hol´ ich mir mal den ausgiebig gelagerten Harzer Roller……. stimmt! Zwei der 0,75 Literflaschen reichen für einen geselligen Abend zu dritt, mit oder ohne festes Milcherzeugnis.

Bewertet am

95% Rezension zum Rügener Insel-Brauerei Baltic Tripel

Avatar von Wursti

Zitronengelb mit leichter Trübung. Darüber eine nicht allzu lang haltbare, feine Blume. Ich rieche eine leichte Zitronennote, schwere Gewürze (Koriander, Nelken) und die „Kräuter der Provence“. Es startet vollmundig und würzig. Die Zitrone meldet sich wieder und hinzu kommt eine Pfefferschärfe. Die von meinen Vorrednern beschriebene Süße offenbart sich mir nicht. Der Abgang ist malzig und sehr würzig. Das Tripel ist ein sehr intensives Bier und kann mich überzeugen.

Bewertet am

73% Angenehm trinkbar

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und kräuterig-würzig mit einer feinen Säure, etwas Malz erkennt man im Hintergrund. Der Mittelteil ist auch hopfig-spritzig und kräuterig-würzig, das kräuterige ist hier aber kräftiger als im Antrunk. Der Abgang ist auch kräuterig-würzig und angenehm malzig-süßlich. Fazit: Ein angenehmes Starkbier.

Bewertet am

87% Was würde Grzimek tun?

Avatar von CaptainFriendly

Die wunderschöne Verpackung (mit Kranichen) entführte mich nun erstmalig zu den "Expeditionen ins Bierreich" in die Rügener Insel-Brauerei.
Das goldfarbene Baltic Tripel, ein sogenanntes Belgian Style Tripel (na klar, bei 9,5 Vol. %), ergießt sich mit einem fruchtig-hefigen Duft ins Glas. Der in der Flasche mitvergorene Traubenzucker nixt praktisch jeden herben/scharfen Akzent, im Abgang kommt zumindest noch ein für normale Zungen gewohnter Malz-Akzent hinzu.
Für die Liebhaber belgischer Biere ist dieses interessante Experiment bestimmt ergiebiger als für den fränkischen Schäufalas-Esser, der eher ein Bier ZUM Essen, als ein Aperitivbier VOR dem Essen trinkt.
Kein schlechter Start für die Inselwanderung, aber trotz einer Bewertung, die ich nicht niedriger verantworten kann, will ich hier schon mangels der auf Kosten der Süße gehenden Süffigkeit keinen Stern vergeben, obwohl den bei mir auch schon Biere mit schwächerer Punktzahl erhalten haben.

Bewertet am

30% Mehr eine süße, alkoholische Limonade

Avatar von Blueshawk

- hellgelbe Farbe mit leichter Schaumbildung
- Aromen nach Weintrauben, Birne, vergorener Apfel und Nelke
- die Carbonisierung ist zu moussierend
- im Antrunk fällt ein gewisser Süßstoff-Touch sofort unangenehm auf
- der erhöhte Alkoholgehalt ist weder hier noch bis zum Abgang schmeckbar
- im Mittelteil kommen Gewürze wie Nelke, Koriander, Fenchel und Ingwer leicht
zum Vorschein
- im Abgang widerum übertönt die Süße – nun verbunden mit einem leicht seifigen
Beigeschmack – alles andere

Bewertet am

77% Rezension zum Rügener Insel-Brauerei Baltic Tripel

Avatar von deadparrot

An den Bieren der Insel-Brauerei, die ich bisher verkosten durfte, habe ich kein gutes Haar gelassen: Zu sehr hat mich in beiden Fällen die starke Kohlensäure gestört. Mal sehen, ob das Tripel nach belgischer Art - ein Braustil, bei dem sich kräftige Kohlensäure durchaus stimmig einbringen kann - besser abschneiden kann.

Das Bier riecht zunächst kräftig hefig und nach Weizen. Alkohol ist kein bisschen zu riechen. Im Gegenlicht sieht das Bier ziemlich blässlich und weder so richtig trüb noch so richtig klar aus. Kein so toller Ersteindruck.

Im Antrunk ist das Tripel enorm süß. Sollte der zwecks Flaschengärung hinzugegebene Traubenzucker doch nicht vollständig vergoren sein? Das schmeckt fast schon nach Süßstoff. Geschmacklich werden Assoziationen zu Weintrauben, reifem Apfel und zu saftiger Birne wach. Und ja, auch hier wieder sprudelt eifrig die Kohlensäure. Das passt in diesem Fall aber ganz gut. Der Körper verhält sich recht geradlinig, macht keine allzu große Wandlung durch, bleibt dicht und voluminös, jedoch keineswegs sperrig. Kaum zu glauben, dass dieses Bier 9,5% Alkohol enthalten soll. Davon schmeckt man wirklich überhaupt nichts - allenfalls in Form von leichter Schärfe am Gaumen. Bitterkeit ist nicht festzustellen - was davon vorhanden sein sollte, hat keine Chance gegen Kohlensäure und Zuckrigkeit.

Nach Aussage des Braumeisters soll dieses Bier die "Anmutung einer Spirituose" haben - das kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Ich fühle mich angesichts Süße, Kohlensäure und Textur eher an Limonade erinnert. Das ist keineswegs abwertend gemeint - jedenfalls hat das Bier weder aromatisch noch vom Mundgefühl her etwas Schweres.

Leicht würzige Aromen wie von Nelke im Abgang - der Hopfen könnte für meine Begriffe hier durchaus eine größere Rolle spielen. Das Bier wurde unter Zusatz von Gewürzen gebraut - welche Gewürze, nennt das Etikett nicht, aber ich vermute Koriander angesichts einer leicht seifigen Beinote. Süffig ist das Baltic Tripel allemal, wenngleich ich der Empfehlung der Brauerei, es zu "sehr intensivem Käse" zu trinken, überhaupt nicht nachvollziehen kann. Als Digestif, wie auch vorgeschlagen wird, kann ich es mir schon eher vorstellen.

Alles in allem überwiegt das Positive: Die starke Rezenz bringt sich in diesem Fall gut ein - die Süße gefällt mir grundsätzlich nicht, sie irritiert mich auf Dauer, aber ich rechne dem Bier an, dass sie im "limonadigen" Kontext, wie ich mir einfach einmal erlaube zu sagen, Sinn macht. Das Baltic Tripel ist das erste Insel-Bier, das über längere Zeit meine Aufmerksamkeit gehalten hat und dem ich im positiven Sinne einen Wiedererkennungswert attestiere. Daher empfehle ich es weiter.

Bewertet am