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Beer like star Maisel & Friends Hopfenreiter

  • Typ Obergärig, Double IPA
  • Alkohol 8.5% vol.
  • Stammwürze 18.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 87% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#28577

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
89% Avatar von Schluckspecht
88% Avatar von CaptainFriendly
86% Avatar von Chris
84% Avatar von Puck

89% Viel hilft viel!

Avatar von Schluckspecht

Für meine Bier-Rezension #1000 habe ich den Hopfenreiter 2018 auserkoren (sinnbildlich für Alles, warum ich das hier mache), ein Freundschafts-Sud in dritter Auflage von Maisel & Friends mit fünf befreundeten Brauereien. Das Motto: "Miteinander statt gegeneinander!" Recht so! Jeder der insgesamt sechs Brauereien brachte einen Hopfen mit: Von den Superfreunden aus Berlin kam der Calypso, von Mikkeller der Citra, Duvel entschied sich für den Styrian Golding, bei Bevog sollte es der Styrian Fox sein, Frau Gruber steuerte den Enigma bei und von Maisel & Friends kam der Mandarina Bavaria. Was da wohl dabei herauskommt? Offensichtlich ein Double IPA mit 8,5 % vol. Alkohol (und 18,8 °Plato Stammwürze).

Mandarine, Maracuja und Mango - die drei großen M des Aromahopfens - sind dann auch die ersten Duftnoten, die ich vernehme (andere Früchte nach Belieben einfügen). Auf einem eher süßlichen Grundgerüst breitet sich eine gewisse Würzigkeit aus - eine Idee Pfeffer, etwas Pinie, ein Hauch Muskat. Der hohe Alkoholgehalt kommt überhaupt nicht zur Sprache, das Double IPA verkleidet sich olfaktorisch als Single IPA.

Optisch ist es jedenfalls auch ein klassisches IPA: Kräftiges Bernstein mit dezenter, opaler Trübung und sahnig-resistentem Schaum. Süß, fruchtig und weich stürzen wir uns in den Antrunk. Süße Mandarine ist der erste Eindruck, danach folgt die Maracuja. Auf der süßen Malzgrundlage baut sich die pinienartige Würzigkeit auf. Ein voller, hopfiger Körper empfängt mich. Im Abklang setzt sich milde, aber bestimmt, eine grasige bis harzige Hopfennote fest. 60 bis 70 IBU? Irgendwo dort würde ich das Double IPA einsortieren. Und tatsächlich: Maisel & Friends gibt 70 IBU für den 2018er Hopfenreiter an. Mit einer gewissen Restsüße tendiert die Fruchtigkeit nunmehr in die beerige Ecke. Dank süßem Grundcharakter mangelt es nicht an Süffigkeit und die kräftigen Hopfennoten fügen sich charmant in eine wohlgefällige Harmonie.

Lamentieren: Unnötig! Der Hopfenreiter 2018 ist außergewöhnlich lecker und intensiv, während der hohe Alkoholgehalt komplett unter den Teppich gekehrt wird. "[Ein] wilder Galopp durch den Hopfengarten." Das kräftige Malzbett macht es natürlich auch leicht für den Hopfen, sich darauf auszutoben. Und das kann er. Viele Köche verderben den Brei?! Unsinn!

Bewertet am

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84% Rezension zum Maisel & Friends Hopfenreiter

Avatar von Puck

Im Glas ein dunkle Bernsteinfarbe, dazu kräftige Bitternoten mit Aromen von Aprikose. Der Antrunk weich und gleichzeitig mit einer gehörigen Portion Hopfen. Ich schmecke Aprikose, und Grapefruit. Die acht Hopfensorten sind hervorragend kombiniert. und selbst die Süffigkeit ist trotz der immerhin 8,5% noch als sehr gut zu bezeichnen. Klasse Bier (mit coolem Etikett).

Bewertet am

88% Zuu-gleich!

Avatar von CaptainFriendly

So muss es wohl bei dem Kraftakt geklungen haben, als BRLO, Hoppebräu, Schanzenbräu, Brewage und Jopen gemeinsam mit Maisel & Friends diese Gemeinschaftsproduktion gestemmt haben. Verwendet wurden für dieses Double IPA die Hopfensorten Vic Secret, Callista, Chinook, Comet, HBC 431 und Mosaic. Dazu noch ein cooles Etikett. Was will da noch schiefgehen? Na klar: Gar nichts!

In leicht trübem Rotgold ergießt sich die Kollaboration der Craftbier-Brauer ins Glas, die Krone ist flüchtig, der Hopfenduft ist entsprechend der Erwartungen stark, ja, fast scharf zu nennen. Im Antrunk ist der Hopfenreiter frisch, wobei auch hier zunächst einmal die grapefruitartige Trockenheit den Gaumen heimsucht. Die Zitrusaromen, die erwartungsgemäß vorherrschen, werden allerdings durch eine auffallende Süße gemildert, die wohl in der Stärke des Getränks begründet liegt. Die für eine solche Hopfenbombe zu erwartende Bitterkeit bleibt aus.

Allerdings muss man hinsichtlich der Süffigkeit leider einige Abstriche machen, es ist aufgrund der Stärke eben eher ein Nahrungszusatz als ein Alleinfuttermittel (um im Kater-Fütterungsjargon zu bleiben).

Bewertet am

86% Rezension zum Maisel & Friends Hopfenreiter

Avatar von Chris

Das es den Spruch „Zu viele Brauer verderben den Sud“ nicht gibt, beweist dieses wunderbare Double IPA. Acht verschiedene Hopfen, die wunderbar miteinander harmonieren machen diesen Gemeinschaftssud zu einem Bier der Spitzenklasse. Sehr lecker!

Bewertet am