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Beer like star Mahrs-Bräu Pilsner

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-8°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#25152

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
84% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Hirsch
63% Avatar von Bier-Klaus

73% Einfach als Helles trinken!

Avatar von Hirsch

Das ist mein erstes Mahr-Pils seit über 20 Jahren. Damals war die Brauerei für uns eine gute Anlaufstelle, um die Freunde heller Biere und traditioneller Lagerbiere im Handumdrehen zufriedenzustellen. Halber Kasten Pils, halber Kasten Ungespundetes – und alle waren zufrieden und hatten einen schönen Abend.

Schaum: weiß, sahnig, und für ein Frankenpils außerordentlich stabil
Farbe: strohgelb
Geruch: blütenhaft und krautig strömt es intensiv schon vor dem Einschenken aus dem Flaschenhals

Geschmack:
Der Antrunk hat sehr kräftige, breite, süße Honigtöne und auch eine ziemlich bemerkenswerte zitrusartige Frische. Beides schlingert in Antrunk und Mittelteil ziemlich hin und her.
Körper: mittel bis vollschlank
Rezenz: feinperlig und auf dem Level eines deutschen (nicht-fränkischen) Pilses
Im Nachtrunk tummeln sich schöne, süßliche Aromahopfentöne (grüner Apfel, Holunder, weiter nicht definierbare Blüten) mit einem herben, für mich sogar klar bitteren Grundton, der auch im langen Nachhall präsent bleibt, aber nicht die erste Geige spielt.

Kommentar: Ich gebe Klaus recht. Die betonte Süße, die vom Malz UND wohl auch von einem Teil der Aromahopfen kommt, ist schon recht speziell. Obwohl mein Bier nur 8 Tage vom Ablaufdatum entfernt ist, haben sich die intensiven, duftigen Aromen schön gehalten. Ebenso die sehr ordentliche Schaumkrone. Wahrscheinlich bin ich als Franke weniger streng mit den Frankenpilsen. Ich bin mir aber auch sicher, dass so manchem die enorme Malzsüße in einem Pils nicht zusagt. Als Helles aber hätte es bei mir glatt 80%.

Bewertet am

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63% Rezension zum Mahrs-Bräu Pilsner

Avatar von Bier-Klaus

Noch öfter als bei Sauer in Roßdorf war ich beim Mahr`s in der Wirtschaft, trotzdem hatte ich das Pils noch nie.
Das ist jetzt auch kein großes Versäumnis.

Hellgelb und glanzfein mit mäßiger Krone. Anders als das Roßdorfer Pils duftet es wunderbar kräuterig nach den verwendeten Hopfensorten Hallertauer Tradition, Hallertauer Hersbrucker und Tettnanger (vielen Dank an Mathias für die Recherche). Gleich beim ersten Schluck folgt die leider nicht herbe sondern süße Enttäuschung. Extrem süße Getreidenoten benetzen meine unvorbereitete Zunge. Ich bin ja Frankenpils gewohnt aber das schlägt wirklich alles. Ja die verwendeten Aromahopfen sind fein und man schmeckt sie auch raus aber viel viel viel zu schwach. Wenn man beim Roßdorfer Pils schon zwischen Pils und Hellem schwanken konnte, dann ist das hier eindeutig ein Helles. Als Pils 60% als Helles 70%, sonst heißt es gleich wieder ich wäre ein Sortennazi.

Bewertet am

84% Ein wunderbares Pils nach fränkischer Art

Avatar von Schluckspecht

Das Mahr's Pilsner war für mich die große Überraschung im Mahr's Biergarten. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Pils so interessant sein kann. Flugs wurden also Flaschen gekauft, damit ich auch daheim etwas davon habe. Jetzt folgt endlich mal ein Test der Flaschenabfüllung:

Strohgelb und etwas blass in der Farbe, zeigt sich das Pilsner aus Bamberg mit reichhaltiger Kohlensäure und einer anfangs sehr üppigen, cremig weißen Schaumkrone, die jedoch flugs auf einen spärlichen Rest verkümmert. Optisch haben wir hier also keinen Aufreißer, aber das Bild bleibt stimmig.

Beim Geruch kehrt das Pils seine Herkunft raus: So verspielt und frisch erscheint eigentlich nur ein Bier aus dem Fränkischen. Wie hopfengestopft buhlen frische Zitrusnoten und blumige Hopfenakzente um Aufmerksamkeit, dazu gestaltet sich ein feiner Malzduft. Wow, nicht übel! Der Antrunk kann kommen!

Ja, das nenne ich mal frisch! Auf mildem Malzkörper tragen sich blumige, zitronige Hopfennoten. Es ist genügend Kohlensäure vorhanden. Der Körper ist pilstypisch schlank, bietet jedoch auch dank des weichen Brauwassers eine unvergleichliche Harmonie. Das blumige Hopfenaroma mit Zitrusakzenten (Zitrone, Orange) bleibt interessant, sowohl Süße als auch Säure sind angenehm zurückhaltend. Erst im Abgang schärft der Hopfen seine Krallen und vermittelt eine feinfühlige Bitternote, die in ihrer Intensität allerdings nur Fernsehbiercharakter hat. Egal, mit der Bitterkeule wollte dieses Pils gar nicht erst kommen - das wurde früh genug angedeutet. Und es mundet in seiner harmonischen, umgänglichen Art ausgezeichnet! Dank des interessanten Hopfenaromas lässt man sich das Bier gern in Ruhe einflößen, doch theoretisch liegt aufgrund der betonten Frische eine tolle Süffigkeit vor. Dennoch gilt: Ein Pils für Genießer.

Fazit:

Das Kellerbier "a U" von Mahr's ist ja schon nicht schlecht, aber was das Pilsner im typischsten aller deutschen Braustile so leistet, weiß zu imponieren. Die Überraschung ist durchaus gelungen. Wieder einmal präsentieren sich das weiche Wasser, die tolle Braugerste und das wie hopfengestopft erscheinende Aroma in bester Weise - ein Hoch auf den Aromahopfen! Dieses Pils darf man allerdings nicht an der charaktervollen Herbe eines norddeutschen Pilses messen. Denn das wäre unvermessen!

Bewertet am