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Beer like star Klosterbräu Bamberger Rauchbier

  • Typ Untergärig, Rauchbier
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35329

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Schluckspecht

83% Süffiger Schinken

Avatar von Schluckspecht

Bamberg und Rauchbier sind untrennbar miteinander verbunden. Und so hat auch Bambergs älteste Brauerei (seit 1533) ein mit über Buchenholz geräuchtertem Malz hergestelltes Bier im Sortiment. Das Rauchmärzen kommt mit 5,3 % vol. Alkohol und wird wie die anderen Biere der Brauerei ebenfalls in eine 0,5-Liter-Bügelflasche abgefüllt. Und was muss ich da auf den matten Papieretiketten lesen? Dieses Bier kommt nur mit Hopfen und ohne Hopfenextrakt - es geschehen doch noch Wunder! Hier steht übrigens auch die Hefe in der Zutatenliste.

Schön beim Öffnen der Flasche fliegt der aromatisch geräuschte Schinken entgegen - die Rauchnote ist gut wahrnehmbar, aber kein derber Klatscher wie beim Schlenkerla. Die Optik ähnelt stark dem Schwärzla: Ebenfalls sehr dunkel, aber rötlicheren Reflexen im Gegenlicht. Ebenfalls mit hellbrauner Schaumkrone, aber feinporiger und cremiger. Ebenfalls hefetrüb, aber homogener.

Der erste Schluck lässt keinerlei Zweifel daran, dass es sich um ein Rauchbier handelt. Der vielzitierte Schinken ist der erste Eindruck. Dazu gibt es eine säuerlich-malzige Gelassenheit, die sich ohne viel Röstmalzigkeit - eher Brotkruste statt Kaffee - sehr schön mit dem Grundthema verbindet. Eine dezente Fruchtigkeit nach Kirsche/Pflaume sowie eine schöne Süße machen den rauchig-vollmundigen, hefigen Körper noch bekömmlicher und süffiger. Auch hier übertreibt es die Säure keineswegs, so dass sich eine harmonische Einheit bilden kann. Kräuterige Hopfennoten mit geringer Bitterkeit leiten den ausbalancierten, süß-rauchig-würzigen Abgang ein.

Wenn man nun das Meckern anfangen möchte, fängt man wohl bei der sporadisch festzustellenden Leichtigkeit an, die schon fast nach Wässrigkeit anmutet. Aber nur fast. Ein Dampfhammer ist das Rauchbier nicht, sondern es geht filigran und feinfühlig mit den abgestimmten Geschmacksnoten um. Und das muss ich an dieser Stelle lobend erwähnen und honorieren. Wer es röstmalziger mag, muss eindeutig zum Schwärzla greifen. Dafür ist das Rauchbier eben deutlich rauchiger. So sind die Rollen klar verteilt - trotz sehr ähnlicher Optik.

Bewertet am

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