Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Holladiebierfee Dinkel Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#29725

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
85%
C
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
95% Avatar von CaptainFriendly
88% Avatar von ElftbesterFreund
84% Avatar von Hirsch
73% Avatar von Bier-Klaus

84% Rezension zum Holladiebierfee Dinkel Ale

Avatar von Hirsch

Monroe, Vic Secret und Mandarina Bavaria sind da drin. Und veranstalten eine „Sexy Hopfenparty“ laut Rückenetikett.
Hm.
Ich finde allein schon den Zusammenschluss dieser fränkischen Brauerinnen aus Memmelsdorf und Hof klasse, die neben dem bodenständigen Alltagsgeschäft gemeinsam etwas Besonderes fabrizieren. Ob das Bier selber aber von Frauen oder Männern kommt, ist mir ziemlich wurst. Ebenso wie es mir egal ist, ob bei guter Musik ein Mann oder eine Frau singt, die Geige oder die E-Gitarre spielt. Hauptsache gut. Daher irritiert mich der etwas reißerische Etikettentext ein bisschen. Aber wenn’s dem Marketing hilft, meinetwegen. Das Bier jedenfalls ist sehr gut:

Schaum: üppig, wattig, stabil und ganz leicht cremefarben
Farbe: Bernstein, hefetrüb mit einem erstaunlich geformten Hefe-Nukleus unterhalb der Schaumdecke
Geruch: extrem frisch und vielschichtig fruchtig; Zitrustöne, dazu wirklich sehr pfeffrig in der Nase – und auch etwas dropsig

Geschmack:
Der Antrunk ist weich, malzwürzig, pfeffrig und etwas sauer. Die fruchtigen Hopfenaromen sind schön präsent: der ganze einheimische Frucht- und auswärtige Tropenkorb ist da: Mango, Passionsfrucht, Pfirsich, Himbeere (?) - echt nicht schlecht!
Körper: schlank bis mittel
Rezenz: recht sprudelig, aber passend zum Bierstil; unterstreicht die Aromen und verdrängt sie nicht
Im Nachtrunk schält sich gemächlich eine geradlinige Bitterkeit heraus, die das ganze zu einem schönen Ausklang bringt. Und war jetzt der letzte Aufstoßer nicht champagner-hefig?

Kommentar: Es ist ein schierer Überfall mit knalligen Aromen, die man in die Nase bekommt – aber darauf weist ja schon die Etikettengestaltung hin. Im Mund ist es dann etwas zahmer, ohne langweilig zu sein. Obendrein ist das Bier höchst süffig. Ein Craftbier für fränkische Geschmäcker, würd ich mal sagen: Bodenständig und quirlig gleichermaßen. Das kauf ich mir gerne wieder, schon um der Aromenvielfalt noch mal nachzuschmecken!

Bewertet am

Anzeige

73% Rezension zum Holladiebierfee Dinkel Ale

Avatar von Bier-Klaus

Das rosa Etikett mit Schleifchen am Hals erinnert an "Hello Kitty" Kram. Aber es ist Bier drin. Starkbier.

Geschüttet wurden Dinkel-, Gersten- und Caramellmalz, gehopft wurde mit Bavaria Mandarina, Vic Secret und Monroe
und schließlich vergoren mit Ale- und Prosecco-Hefen.

Die Farbe ist Kupfer mit leichter Trübung, bedeckt von gemischtporigem, stabilem Schaum. In der Nase duftet es nach Wald und Frucht. Es schmeckt schlank für die 6%, das macht der Dinkel. Der Malzkörper bietet eine gute Restsüße für die Himbeer- und Kirscharomen als Unterstützung. Im Abgang leicht bitteres, dunkles Malz und wenig spürbarer Hopfen dazu. Auf jeden Fall ein frisches und leicht fruchtiges Ale. Kein Brüller, nichts Extravagantes, einfach ein gutes Bier.

Bewertet am

95% Ein Frauenbier für die Captainesse?

Avatar von CaptainFriendly

Irgendwo habe ich zuviel von den falschen Chromosomen erwischt, oder Gisi Meinel und ihre Mitfeen haben bei der Auswahl der Zielgruppe etwas falsch gemacht. Das fängt bereits bei der Optik an: Fläschchen mit rosa Etiketten, weißen Herzchen und rosa Fähnchen sollten Männer fernhalten - tun sie aber nicht. Gerade dieses ungewöhnliche Äußere und der Vermerk "von Braumeisterinnen gebraut" haben in mir den Trotz erweckt: Zeigt mal, was Ihr könnt, Mädels, und - ehrlich gesagt - wollte ich auch weiteren Aufschluß darüber gewinnen. wie Frauen ticken.
Also dann erstmal köpfen und ins Glas fließen lassen: Schönes dunkles Gold, das einen zweifellos hopfigen Duft verströmt, der aber von einer Fülle an besonderen Noten begleitet wird, die ich nicht näher identifizieren kann, die mich aber sofort ansprechen (Hoppla, Zielgruppe verfehlt?). Im Mund rührt sich dann so richtig etwas, da die Feen hochaktive Champagnerhefe verwenden. Erst im Abgang kommt die Zugabe von Dinkelmalz zum Tragen, so daß diese Göttinnen-Gabe tatsächlich ein Kunstwerk in drei Teilen ist, gleichzusetzen mit Wagners "Ring der Nibelungen" oder einem Grünewald-Altartriptychon.
Dieses Bier ist ganz nahe an der Perfektion, und wer es einmal versucht hat, versteht vielleicht, warum ich anderen hochgelobten Marken kritischer gegenüberstehe, als sie es vielleicht verdient haben. Diese Bierfee ist kein Hype, sondern wirklich so gut und verdient den Stern, der seinen Namen trägt, alle Andern überlebt (hoffentlich)...

Bewertet am