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Beer like star Braumanufaktur Hertl Herr Fritz Hertl Rauch IPA

  • Typ Stilmix
  • Alkohol 6.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#31737

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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75%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
85% Avatar von LordAltbier
83% Avatar von CaptainFriendly
73% Avatar von Bier-Klaus
59% Avatar von Hirsch

59% Rezension zum Braumanufaktur Hertl Herr Fritz Hertl Rauch IPA

Avatar von Hirsch

Ordnungsgemäße Bernsteinfarbe, halbwegs stabiler Schaum, hefetrüb – und extrem nach sehr reifen Zitrusfrüchten und Bananen duftend. So präsentiert sich diese ungewöhnliche Kreation erst einmal. Hängt man die Nase tiefer ins Glas sind da die Spuren von Rauch. Aber so ganz zusammen geht das nicht.

Der Antrunk ist ebenfalls sehr disparat. Erst die üblichen IPA-Töne eines Kaltgehopften: Grapefruit (sehr bitter), etwas Mango, irgendwie auch Himbeer, dann ein ordnungsgemäßer Malzkörper mit stark unterdrückter Honigsüße (Pilsner Malz sagt das auskunftsfreudige Etikett). Der Rauchmalzanteil schmeckt irgendwie durch, aber ohne so recht seinen Platz zu finden. Stattdessen kommt im Mittelteil die Süße des Pilsner Malzes wieder durch.
Der Nachhall ist weniger markant als der Hopfenantrunk.

Fazit: Für mich ein nicht so recht geglücktes Experiment. Vom Rauchmalz hat man nur unterschwellig was, und dazu ist es – zumindest für mich – eher ein Störfaktor als eine zusätzliche Geschmacksnuance.

Bewertet am

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73% Rezension zum Braumanufaktur Hertl Herr Fritz Hertl Rauch IPA

Avatar von Bier-Klaus

2. Verkostung 2018:
Ich habe zwei seltene Biere zu Hause, nämlich Rauch IPAs und die werde ich gegeneinander verkosten. Es handelt sich um das "Hertl & Ale Mania Herr Fritz Hertl Rauch IPA" sowie um das "Nikl Bräu Bruder Bruno". Wie es der Zufall will, haben beide 6,8% ABV.

Der Herr Fritz ist bernsteinfarben mit leichtem Hefetrub und cremig feinem Schaum. Es riecht stark nach Schinken. Im Geschmack ist er sehr bitter vom Rauchmalz und vom Hopfen. Die Hopfenaromatik hat aber bei der Lagerung wohl etwas abgebaut. Die dunklen und die Rauch-Malze zeigen richtig Kante, das ist nichts für Weicheier. Da ist der Bruder Bruno vom Nikl Bräu viel ausgewogener.
70%

1. Verkostung 2018:
Das Rauch IPA wurde gehopft mit Simcore, Mosaic, Summit und Columbus. Es ist kupferfarben mit leichter Trübung und wenig feinem Schaum. Seht intensiver Fruchtgeruch, besonders der Simcoe sticht hervor. Der Geschmack ist fruchtig nach Stachel- und Johannisbeere. Dann wird es richtig herb am Gaumen vom Rauchmalz und zum Nachtrunk hin nehmen die rauchigen und bitteren Noten sogar noch zu.
70%

Bewertet am

85% Ein verrücktes Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist recht sauer und nur im Hintergrund etwas rauchmalzig, Noten von Blutorange sind vernehmbar. Der Mittelteil ist auch recht sauer und hopfig-bitter, Noten von Blutorange und Limette sind erkennbar, man schmeckt aber auch sehr deutlich das Rauchmalz. Der Abgang ist deutlich Rauchmalzbetont, es schmeckt nach geräucherten Wurstwaren wie bei Rauchbier so üblich, im Hintergrund erkennt man aber auch eine feine, leicht saure Citrus-Note. Fazit: Ein irres Bier, es vereint ein fruchtig-bitteres IPA mit einem klassischen Rauchbier - die Mischung ist ungewöhnlich aber gelungen und harmonisch. Verrückt, interessant und dazu noch lecker. Gefällt mir.

Bewertet am

83% Typisch Hertl

Avatar von CaptainFriendly

Das Herr Fritz Hertl Rauch IPA habe ich mal auf dieser Seite untergebracht, auch wenn es in Kooperation mit Fritz Wülfing von Ale Mania entstand und bei der Biersmarck GmbH (jetzt weiß ich, warum ich in letzter Zeit zu seltsamen Wortkreationen neige, köstlich!), Alaunbachweg 10, 53229 Bonn, hergestellt wurde.

Es wurde mit Pilsner und Münchner Malz gebraut und mit Simcoe, Mosaic, Summit und Columbus gehopft.
Farblich zeigt es sich in einem schönen Dunkelorange mit massig haltbarem Schaum. Der Duft ist grundsätzlich schön fruchtig, darüber liegt ein leichtes, luftiges Raucharoma, im Antrunk findet man mehr Rezenz, als man sie sowohl von IPA als auch von Rauchbier gemeinhin gewohnt ist. In der Folge tritt auch noch eine ziemlich starke Hopfenbittere auf, was ein seltsames, aber nicht unsympathisches Ganzes ergibt.

Auf jeden Fall ist jedes Teil des Biernamens zu seinem Recht gekommen: Gebraut habens der "Fritz" und der "Hertl" und sowohl der "Rauch" als auch das "IPA" sind zu ihrem Recht gekommen. Wenn der alte Spielratz David jetzt mal einfach sachlich brauen würde, könnte ich auch beurteilen, wie gut er wirklich ist.

Bewertet am