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Beer like star Bitburger Maibock

  • Typ Untergärig, heller Maibock
  • Alkohol 6.7% vol.
  • Stammwürze 16.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 5 Rezensionen

#36644

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
88% Avatar von Olivermarcus
84% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Dunkel-Fhyrst
63% Avatar von Bier-Klaus
61% Avatar von MaMo90
59% Avatar von Bier-Sven
56% Avatar von Linden09
55% Avatar von tonne
39% Avatar von Effzeh

39% Leider kein guter Bock

Avatar von Effzeh

Ich bin ganz ehrlich, ich wohne in der Gegend von Bitburger. In der Eifel. Hier trinkt jeder Bitburger. Aber ganz ehrlich, mit dem Maibock von diesem Jahr komme ich nicht zurecht. Weder am Gaumen, noch im Abgang. Unrund! Dass wir nichts mit dem richtigen typischen Bock Geschmack. Es weißt in keiner Weise zu überzeugen. Viel Alkohol im Geschmack, aber das ist natürlich nichts was ein Bier auszeichnet. Also mein Tipp im Regal stehen lassen. Wenn ihr ein Bock haben wollt, nehmt ein anderes.

Bewertet am

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61% Besseres Industriebier

Avatar von MaMo90

Obwohl Bitburger nie in meinem Einkaufskorb landet, hat mich das Etikett optisch sehr angesprochen. Ein grüner Widder/Bock, der Frische und Hopfigkeit suggeriert, passt immer gut auf ein helles Bockbier.
Mit 16,2% Stammwürze liegt der Maibock (steuerrechtlich) schon außerhalb des Vollbierbereichs und knapp im Starkbierbereich, sodass pro 0,33L-Fläschchen eine Steuerlast von 4,2ct entsteht.
Aber nun zum Bier: leicht hefetrüb und mit einem Grünstich versehen steht es in meinem Willibecher und macht dank der feinen Schaumkrone einen guten Eindruck.
Grasige, würzige Noten steigen bei der Geruchsprobe in die Nase. Der Antrunk ist fruchtig.
Dezent carbonisiert und würzig im Körper tritt das Malz in den Vordergrund, während sich eine leicht phenolische Note bemerkbar macht.
Der Abgang ist bitter und kommt blechern wieder zurück, was mir nicht so gut gefällt.
Fazit: Für ein Industriebier ist es schmackhaft, schön anzusehen auf jeden Fall und definitiv besser als das normale Bitburger Pils.

Bewertet am

56% recht malzig-getreidig, die Zitrus-Note gefällt

Avatar von Linden09

Ich bin kein Bockbier-Fan und Bitburger siedle ich als Pils ganz unten an. Warum dann das Bockbier kaufen? Mir gefällt das Etikett sehr gut. Ich bin gespannt:

Eine Nuance unterhalb von Gold steht das Bockbier im Glas, ganz leicht trüb. Der weiße Schaum hält sich gut.

Es duftet Bitburger-typisch eher unangenehm. Leicht säuerlich nach nassem Gras oder Heu.

Der Antrunk ist durchaus frisch, etwas Zitrone schwimmt vorneweg. Dann kommen malzig-getreidige Noten.

Erstaunlich, dass sich die (unterschwellige) Zitrus-Note bis zum Ende hält, die malzig-getreidige Note ist jedoch bis zum Abgang sehr dominant.

Zudem mag ist die Bock-typsiche Alkoholnote nicht. Die ist hier nicht zu dominant, aber merklich spürbar.

Insgesamt ist das Bockbier gar nicht mal so übel, aber leider nicht meins. Trotzdem guter Durchschnitt.

Bewertet am

63% Rezension zum Bitburger Maibock

Avatar von Bier-Klaus

Bitburger Maibock mit feinstem Ariana und dem Bitburger Siegelhopfen gebraut. Aber zur Bitterung kommt dann doch der Hopfenextrakt aus der Dose zum Einsatz. Das nenne ich mal konsequent. Altgolden mit leichter Trübung und wenig sehr feinem Schaum. Ich rieche schöne blumige Aromen. Der Antrunk beginnt gut vollmundig und angenehm rezent. Der Geschmack bietet zu Beginn süßes, fruxhtiges Getreide, dann übernimmt der Hopfen. Genau hier beginnt immer die Krux bei den hellen Böcken. Kaum jemand schafft einen harmonischen Übergang von der Süße des Malzapparates zur Herbe im Nachtrunk. Auch der Bitburger Maibock ist hier keine Ausnahme. Hat man anfänglich noch ein leicht blumiges Aroma wird es nach dem Schlucken nur noch bitter und zwar sehr bitter, dafür ohne jedes Aroma. Leipziglokt hat es mit blechern sehr gut beschrieben. Das kommt halt davon wenn man zu sehr spart und auf Hopfenextrakt setzt. Den Maibock kann man schon trinken, ein großer Genuss ist es nicht.

Bewertet am

84% Ein Pilsbock für den Mai

Avatar von Schluckspecht

Nach dem durchaus gelungenen Winterbock zeichnet sich auch diesmal Stefan Meyna, der Braumeister, für die neueste Kreation von Bitburger verantwortlich. Passend zu den ersten grünen Knospen lanciert man das hoffenbetonte Maibock - allein das grüne, hopfendoldenverzierte Etikett macht es deutlich -, abgefüllt in eine knubbelige 0,33-Liter-Steinie-Flasche. Hopfig, süffig und fruchtig-frisch soll es sein. Man berichtet von einer Verfeinerung mit dem Bitburger Siegelhopfen sowie dem Aromahopfen Ariana. Wie auch schon beim Winterbock taucht immer noch Hopfenextrakt in der Zutatenliste auf. Hefe liest man hier ebenfalls, da man auf eine Filtrierung verzichtete. Aus 16,2 °Plato Stammwürze werden 6,7 % vol. Alkohol generiert und damit liegt Bitburger absolut im Kernbereich der Bockbiere. Der etwas höhere Alkoholgehalt münzt auch in einer höheren Energieausbeute (60 kcal je 100 ml).

Die Hefe fällt im leicht grünstichigen Gelbgold nicht wirklich ins Auge, es liegt nur eine minimale Trübung vor. Wenn man will, erkennt man jedoch feinste Schwebteilchen, die im Bitburger Premium Pils sicherlich unerwünscht sind. Ich kann diese Natürlichkeit absolut begrüßen. Darüber steht eine sahnige, weiße, feinporige Schaumkrone, die zudem auch noch mit einer gewissen Stabilität überrascht. In der Optik reiß sie es auch raus, die Farbe ist nämlich nicht ganz mein Fall.

Der Duft hat viel zu bieten: Viel Hopfen in Form von grasigen, kernigen und fruchtigen Noten sowie eine an Buttertoast erinnernde Malzigkeit. In der Nase unzweifelhaft ein Maibock. Es folgt ein sauberer, stoffiger, feinperlig-frischer, leicht süßlicher Antrunk und es dauert nicht lang, bis sich das Aroma und die Bitterkeit des Hopfens präsentiert. Die fruchtigen Noten, die an rote Beeren und auch schwarze Johannisbeere erinnern, treffen auf eine grasig-harzige Würzigkeit. Das Malz assistiert mit dezenter, honigartiger Süße und formt damit einen vollmundigen, aber dennoch frisch-süffigen Körper. Das ist für einen Großkonzern schon großes Kino! Den Hopfenextrakt merkt man durchaus an, im Hintergrund schwebt immer eine herb-grasig-harzige Note. Ihr Vorteil ist jedoch, dass sie sehr breitflächig auftritt und sich früh genug ankündigt. So überrascht dann auch der herbe, minimal kratzige Abgang nicht - etwa auf dem Niveau eines herben Pilseners -, welcher vor allem von der hopfigen Würzigkeit lebt und final mit einer minzigen Frische betört. Karamellig-buttrige Malznoten sorgen für den Nachklang und betonen noch einmal die höhere Stammwürze. Der Alkohol verkleidet sich gut.

Wir haben es mit einem sehr stimmigen Maibock zu tun, der nicht mehr verspricht, als er auch halten kann. Man könnte jetzt noch über das Hopfenextrakt nachdenken, ansonsten würde ich aber nicht wirklich etwas an dieser gelungenen Komposition ändern. Mir gefällt die hopfige Frische. Wenn ich mir einen Maibock vorstelle, darf er gern so wie hier oder zumindest so ähnlich riechen und schmecken. Perfekt für den angehenden Frühling!

Bewertet am