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Beer like star Bitburger Maibock

  • Typ Untergärig, heller Maibock
  • Alkohol 6.7% vol.
  • Stammwürze 16.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#36644

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
88% Avatar von Olivermarcus
84% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Bier-Klaus

63% Rezension zum Bitburger Maibock

Avatar von Bier-Klaus

Bitburger Maibock mit feinstem Ariana und dem Bitburger Siegelhopfen gebraut. Aber zur Bitterung kommt dann doch der Hopfenextrakt aus der Dose zum Einsatz. Das nenne ich mal konsequent. Altgolden mit leichter Trübung und wenig sehr feinem Schaum. Ich rieche schöne blumige Aromen. Der Antrunk beginnt gut vollmundig und angenehm rezent. Der Geschmack bietet zu Beginn süßes, fruxhtiges Getreide, dann übernimmt der Hopfen. Genau hier beginnt immer die Krux bei den hellen Böcken. Kaum jemand schafft einen harmonischen Übergang von der Süße des Malzapparates zur Herbe im Nachtrunk. Auch der Bitburger Maibock ist hier keine Ausnahme. Hat man anfänglich noch ein leicht blumiges Aroma wird es nach dem Schlucken nur noch bitter und zwar sehr bitter, dafür ohne jedes Aroma. Leipziglokt hat es mit blechern sehr gut beschrieben. Das kommt halt davon wenn man zu sehr spart und auf Hopfenextrakt setzt. Den Maibock kann man schon trinken, ein großer Genuss ist es nicht.

Bewertet am

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84% Ein Pilsbock für den Mai

Avatar von Schluckspecht

Nach dem durchaus gelungenen Winterbock zeichnet sich auch diesmal Stefan Meyna, der Braumeister, für die neueste Kreation von Bitburger verantwortlich. Passend zu den ersten grünen Knospen lanciert man das hoffenbetonte Maibock - allein das grüne, hopfendoldenverzierte Etikett macht es deutlich -, abgefüllt in eine knubbelige 0,33-Liter-Steinie-Flasche. Hopfig, süffig und fruchtig-frisch soll es sein. Man berichtet von einer Verfeinerung mit dem Bitburger Siegelhopfen sowie dem Aromahopfen Ariana. Wie auch schon beim Winterbock taucht immer noch Hopfenextrakt in der Zutatenliste auf. Hefe liest man hier ebenfalls, da man auf eine Filtrierung verzichtete. Aus 16,2 °Plato Stammwürze werden 6,7 % vol. Alkohol generiert und damit liegt Bitburger absolut im Kernbereich der Bockbiere. Der etwas höhere Alkoholgehalt münzt auch in einer höheren Energieausbeute (60 kcal je 100 ml).

Die Hefe fällt im leicht grünstichigen Gelbgold nicht wirklich ins Auge, es liegt nur eine minimale Trübung vor. Wenn man will, erkennt man jedoch feinste Schwebteilchen, die im Bitburger Premium Pils sicherlich unerwünscht sind. Ich kann diese Natürlichkeit absolut begrüßen. Darüber steht eine sahnige, weiße, feinporige Schaumkrone, die zudem auch noch mit einer gewissen Stabilität überrascht. In der Optik reiß sie es auch raus, die Farbe ist nämlich nicht ganz mein Fall.

Der Duft hat viel zu bieten: Viel Hopfen in Form von grasigen, kernigen und fruchtigen Noten sowie eine an Buttertoast erinnernde Malzigkeit. In der Nase unzweifelhaft ein Maibock. Es folgt ein sauberer, stoffiger, feinperlig-frischer, leicht süßlicher Antrunk und es dauert nicht lang, bis sich das Aroma und die Bitterkeit des Hopfens präsentiert. Die fruchtigen Noten, die an rote Beeren und auch schwarze Johannisbeere erinnern, treffen auf eine grasig-harzige Würzigkeit. Das Malz assistiert mit dezenter, honigartiger Süße und formt damit einen vollmundigen, aber dennoch frisch-süffigen Körper. Das ist für einen Großkonzern schon großes Kino! Den Hopfenextrakt merkt man durchaus an, im Hintergrund schwebt immer eine herb-grasig-harzige Note. Ihr Vorteil ist jedoch, dass sie sehr breitflächig auftritt und sich früh genug ankündigt. So überrascht dann auch der herbe, minimal kratzige Abgang nicht - etwa auf dem Niveau eines herben Pilseners -, welcher vor allem von der hopfigen Würzigkeit lebt und final mit einer minzigen Frische betört. Karamellig-buttrige Malznoten sorgen für den Nachklang und betonen noch einmal die höhere Stammwürze. Der Alkohol verkleidet sich gut.

Wir haben es mit einem sehr stimmigen Maibock zu tun, der nicht mehr verspricht, als er auch halten kann. Man könnte jetzt noch über das Hopfenextrakt nachdenken, ansonsten würde ich aber nicht wirklich etwas an dieser gelungenen Komposition ändern. Mir gefällt die hopfige Frische. Wenn ich mir einen Maibock vorstelle, darf er gern so wie hier oder zumindest so ähnlich riechen und schmecken. Perfekt für den angehenden Frühling!

Bewertet am