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Beer like star Augustiner Bräu Heller Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 6 Rezensionen

#262

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
97% Avatar von BierTherapie
85% Avatar von Hobbytester
78% Avatar von Florian
77% Avatar von Schöni
76% Avatar von Schluckspecht
72% Avatar von Massingasetta
65% Avatar von Tobieras
53% Avatar von Bier-Klaus
52% Avatar von ElftbesterFreund

76% Erfrischend leichtfüßiger Bock

Avatar von Schluckspecht

Offenbar hat Augustiner-Bräu beim Hellen Bock mittlerweile etwas nachgelegt, denn dieser verfügt nun über 7,5 % vol. Alkohol. Man schielt also schon in Richtung Doppelbock, die Stammwürze dürfte nur unweit niedriger als 18 °P liegen. Wenn schon nicht die Stammwürze genannt wird, so gibt man wenigstens den Energiegehalt an: 58 kcal pro 100 ml. Interessant außerdem: Laut Etikett ist es gebraut nach dem Reinheitsgebot - ohne den bayrischen Zusatz. Dabei sind doch darauf die meisten bayrischen Brauereien stolz...

Aus der 0,33-Liter-Vichy-Flasche wandert das helle Bockbier flugs ins Glas. So hell hatte ich es wirklich nicht erwartet: Ich blicke auf ein blank filtriertes, leicht grünstichiges Lichtgelb. Das könnte auch ein Pils sein. Zu diesem Eindruck passt auch die leuchtend weiße, cremige, standfeste Schaumkrone. Bei einem Bockbier zerfällt der Schaum ja in der Regel recht zügig oder ist gar nicht erst nennenswert ausgeprägt.

Der Duft fällt malzig-würzig aus mit leichter Honignote. Es riecht eher nach einem Export als nach einem Bockbier, da sich der Alkohol so extrem gut versteckt. Auch der spritzige, malzbetonte Antrunk geht sehr sanft mit den Hörnern um. Unglaublich, wie schlank der Antrunk wirkt - er fällt beinahe wässrig aus. Der gleichfalls schlanke Körper erinnert an die anderen Untergärigen aus dem Augustiner Brauhaus. Dadurch erscheint der Helle Bock auffällig süffig und rezent. Das Malz tendiert dabei nur leicht in die süße Richtung, eher wird es würzig mit Noten nach Brot, Zimt, Kümmel und Koriander. Der Alkohol entfacht hierbei nur ein sehr mildes, absolut beiläufiges Feuer - es wird klar, dass es sich hier um ein sehr kräftiges Helles oder ein Bock handelt, mehr aber auch nicht. So erinnert mich das Augustiner Bock unentwegt an das Carlsberg Elephant (damit meine ich die dänische und nicht die deutsche Abfüllung), die Charakterzüge sind verdammt ähnlich. Das Münchener Bier erscheint in diesem Vergleich allerdings weicher, milder, ausgewogener und etwas weniger süß.

Der Abgang setzt eine wunderbar passende Hopfennote drauf, die sich hervorragend ins Gesamtbild einsortiert. Schmeckt! In erster Linie bin ich aber über die enorme Süffigkeit und die hohe Rezenz erstaunt - damit hatte ich noch weniger gerechnet als mit dieser wirklich sehr hellen Farbe. Daher würde ich diesen Bock eher als untypisch einstufen. Beim Carlsberg Elephant tut man sich ja auch schwer, von einem Bock zu reden...

Bewertet am

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53% Rezension zum Augustiner Bräu Heller Bock

Avatar von Bier-Klaus

Der Mai ist da, die Zeit der Frühlings- und Maiböcke ist gekommen. Ich drehe die große Runde mit sechs verschiedenen Böcken, von den fünf aus dem letzten Jahr sind und sich den Winter über in meinem Bockbierkeller entspannen durften. Es handelt sich um den Neuzeller Bock, den Hohenthanner Maibock, den Schwaben Bräu Heller Bock (2016), den Augustiner Heller Bock, den Bräu Z'Loh Heller Bock und den Ratsherrn Springbock. 

Dieses Etikett vom Augustiner sieht man nicht so oft im Getränkemarkt, ein gelber Bock auf blauem Grund. Das Bier ist goldgelb und leicht opal. Es hat einen leicht weinigen Faßgeruch und ist etwas süßlich, getreidig in der Nase. Auch der Körper ist sehr vollmundig und süß aber der Hopfen ist auch hier leicht grasig, dafür extrem kantig. Die Münchner haben aber kein Extrakt eingesetzt, was ich bei einer Blindprobe zu 100% vermutet hätte. Leider nicht so toll abgestimmt wie erwartet.

Auch auf der Homepage erfährt man nicht mehr über das Bier.

Bewertet am

77% Typischer Heller Bock

Avatar von Schöni

Schönes Flaschenetikett: gelber Widder mit einem schönen, gelben Augustiner-Logo auf einem dunkelblauen Hintergrund. Sieht toll aus. Die Aufmachung ist edel, schönes Halsetikett "Heller Bock"... Alle Angaben sind auf dem Hauptlabel, ABV, Lot Nr. etc, ich finde die Aufmachung echt urig. Schade, dass die Stammwürze nicht angegeben ist. Ist für mich wichtig, wegen der Grenze bei 17,9° zu 18,0°Plato.Gutes Äußeres, kommt fast so rüber wie die Flasche vom Augustiner Mülln in Salzburg. Doch es geht um den Inhalt! Ich schenke ein, goldene Farbe, guter Schaum, mittel- bis feinporig. Deutliche Malzaromen. Leichtes Hopfenaroma. Der Duft ist rein, und kernig, auch alkoholaromatisch. Antrunk: Sehr süffig. Mittelkräftiger Körper, deutliche Malzaromen, honigsüß, angenehm rezenter Abgang. Ich bin erstaunt über die milde Süße, die den starken Geschmack begleiten. Typischer und auch überdurchschnittlicher Heller Bock!

Bewertet am

72% Bock auf Bock

Avatar von Massingasetta

Optik und Geruch sind appetitlich bis schön, die Schaumkrone ist nicht doll aber anständig genug. Man riecht etwas die honigliche Süsse und die Schwere des Alkohols. Der Antrunk ist schwer und eher süsslich, die Gewürze spielen erst mit der Zunge im Körper und im Abgang sind ein Sammelsurium an Geschmacksnoten vorhanden. Dieses Bier ist tatsächlich wie eine Mahlzeit. Ich schmecke im Abgang Spurren von geräucherten Schinken. Ein nicht allzu süffiges Bier aber mit vielen geschmacklichen Facetten. Fazit: Ein gutes Bockbier was man sich gut zu Festen vorstellen kann.

Bewertet am

85% Rezension zum Augustiner Bräu Heller Bock

Avatar von Hobbytester

Das Bier riecht nach süßem Alkohol und einem Hauch Sauerkraut. Vielleicht kommt mir auch nur diese Assoziation, weil ich es erstmalig im Jagdschlössl, einer Münchener Augustiner-Kult-Kneipe, getrunken habe. Der Antrunk ist süß, aber bei Augustiner weiß man einfach, dass es dabei nicht bleibt. Der Abgang löst das Erwartete ein. Die für Augustiner-Biere typische Würze beißt sich schön fest und sorgt für einen lang bleibenden Wohlgeschmack. Der Körper ist wie immer nicht komplex oder sonderlich vielschichtig, das hat aber die Brauerei auch gar nicht nötig, um ihr Können zu beweisen. Hopfen und Malz sind hervorragend ausbalanciert, die Süße erinnert ein wenig an Honig, der Röstgeschmack erdet das Bier. Von Alkohol ist trotz der 7% im Geschmack keine Spur. Goldenes Gelb trifft auf gute Schaumbildung. Das Bier ist sehr süffig. Die Bitterkeit veredelt den Abgang. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.
Fazit: Ein besseres helles Bockbier habe ich noch nicht getrunken, man kann gar nicht anders als den Hellen Bock grenzenlos zu genießen.

Bewertet am

78% Rezension zum Augustiner Bräu Heller Bock

Avatar von Florian

Der helle Bock der Augustiner Brauerei ist schön goldig und riecht irgendwie nach klarem Honig. Kein Wunder, dass der Einstieg dann einen sehr süßen (und auch spritzigen) Eindruck hinterlässt. Das Bier schmeckt wie Honigwasser vom Honigweinansatz, bloß dass man anstelle der zwei Teilen Wasser helles Bier genommen hat. (Wer schon einmal Met hergestellt hat, wird wissen, was ich meine.) Leider wirkt das Bier dadurch etwas dumpf, eintönig und könnte süffiger sein.

Würde man dem Bier einen neuen Namen geben, solltes es Honigapfel heißen. Es ist (pauschalisiert) von von bis hinten apfeliges Honigbier, nicht zu alkoholisch, aber kräftig und könnte ein wenig spritziger sein.

Bewertet am