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Beer like star Arrogant Bastard Ale

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 10 Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 18 Bewertungen und 13 Rezensionen

Das Bier Arrogant Bastard Ale wird hier als Produktbild gezeigt.
#5615

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 18 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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79%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
100% Avatar von Schmosi
96% Avatar von Schluckspecht
91% Avatar von Bier-Sven
90% Avatar von vandango
90% Avatar von Meandmydemon
89% Avatar von Puck
83% Avatar von Blueshawk
83% Avatar von Daniel McSherman
82% Avatar von MobyDuck
80% Avatar von CaptainFriendly
79% Avatar von Florian
78% Avatar von medon411
78% Avatar von Bieromane
78% Avatar von dreizack
75% Avatar von ren1529
69% Avatar von LordAltbier
66% Avatar von TasteItAll
51% Avatar von HansJ.

83% Rezension zum Arrogant Bastard Ale

Avatar von Daniel McSherman

Rotbraun mit einer sehr stabilen hellbraunen Schaumkrone. Geruch ist malzig kräuterig. Der Antrunk ist kräftig malzig, leicht süßlich, dann aber enorm bitter, kräuterig leicht medizinisch.

Bewertet am

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51% Bei allem Marketing-Gewäsch:

Avatar von HansJ.

Dieses Bier ist schlicht unausgewogen. Malzig-fruchtig in Einstieg und Körper, ist es im Abgang lang medizinisch-bitter. Es mag als Aperitif gehen, um den Speichelfluss anzuregen.

Bewertet am

69% Was für ein Bastard

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist zunächst mal malzig-süßlich und hat ein feines Blaubeer-Aroma. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig, malzig-süßlich und hat eine feine Säure auch hier erkennt man ein feines Blaubeer-Aroma. Der Abgang ist dann das genaue Gegenteil von Antrunk und Mittelteil, hier ist es nicht malzig, nicht süßlich sondern einfach nur extrem bitter (für mich sogar schon zu bitter). Fazit: Antrunk und Mittelteil finde ich top, der Abgang ist mir persönlich viel zu bitter.

Bewertet am

90% Bist du zu schwach ...

Avatar von vandango

Arroganter gehts kaum. Das Bier haut dir auf's Mail. Die Frucht ist schon fast egal bei diesem malzigen Ale. Und trotzdem lacht etwas Johannisbeere und Blaubeere neben Schokolade, Kaffee, Karamell, Pumpernickle und frisch gebackenes Brot. Vielleicht bin ich der einzige der das schmeckt, aber mir war als würd ich in ein Pumpernickel mit süßer Rahmbutter und Marmelade aus dunklen Beeren beißen. Ich meine sogar, dass das mie beste Essenskombination zu diesem Bier ist. Schleck!

Bewertet am

90% Teufel auch

Avatar von Meandmydemon

Das ist mal ein bitteres Bier. Mit Sicherheit also nichts für Leichtbierfreunde und damit macht der Bastard seinem Namen alle Ehre. Dunkel, rotbraun und mit fester Schaumkrone füllt das ABA mein Glas. Der Geruch ist undifferenziert. Ich bin mir nicht so sicher, was mich gleich erwartet. Der antrunk ist stark, hopfig, wenig fruchtig und mit einer Aromenvielfalt, die nur noch von der Bitterkeit übertroffen wird. Wie meine Vorrezensenten schon geschrieben habe: Kein Bier das jedem Gefallen will, mir aber bis zum letzten Schluck geschmeckt hat. Ich mag IPA, ich mag bitter und ich mag eigenständige, meinetwegen auch arrogante Stile, die gerade nicht versuchen, einen Mainstreamgeschmack zufrieden zu stellen. Ich habe mich schnell mit diesem Bastard angefreundet.

Bewertet am

82% Rezension zum Arrogant Bastard Ale

Avatar von MobyDuck

Da steht er nun vor mir, der arrogante Bastard. Mal sehen, ob wir Freunde werden. Ich will mich nicht eines Bieres "würdig" erweisen, es soll schmecken und mich im Idealfall neugierig machen. Letzteres ist geglückt, doch dazu später.

Der erste Eindruck war ernüchternd. Tja, ähmm, bitter. Sehr bitter, auch für den IPA-Freund. Der Abgang überzeugt noch nicht und erinnert nur an Lakritze. Also erst mal Pause und Zeit, das Bier anzuschauen. Unter einer stabilen Schaumkrone zeigt sich eine rötliche Färbung. Der Geruch ist angenehm malzig mit leichten Röstaromen. Es gibt genug Kohlensäure. Also kann ein zweiter Versuch nicht schaden. Der Antrunk gestaltet sich schon malziger, differenzierter, gar nicht schlecht. Ich lasse mich darauf ein und entdecke in der Mitte eine Vielfalt von Aromen von blumig bis zitronenhaft, dazu etwas Getreide und Karamell. Wow! Im Abgang übertönt dann aber doch wieder die übertrieben Bitterkeit das ebenfalls vorhandene schöne Malz. Der Name "Bastard" trifft es daher ganz gut.

Fazit: Interessantes Bier, mit dem man in der Tat ringen muss. Aber es ist gut, wenn auch in allen Teilaspekten ein wenig übertrieben wird. Mal probieren!

Bewertet am

89% Rezension zum Arrogant Bastard Ale

Avatar von Puck

Frucht, Malz und jede Menge Hopfen. Die drei Worte machen wohl den Kern dieses arroganten Bastardes aus. Komplex, wuchtig, gut komponiert und dabei auch noch süffig, ein richtig starkes Ale. Kupferrot und Malzaromen zeichnen den ersten Eindruck aus. Der Antrunk dann mit dezenten Fruchtnoten (Grapefruit, Orange) und einer ordentlichen Portion Bitterkeit, ohne das Malz zu verdrängen. Ein recht schlanken Körper wird gefolgt von einem lang anhaltenden bitteren Abgang und dabei kommt noch ein wenig Karamell/verbrannter Zucker ins spiel. Für mich ein tolles Bier für alle Hopfenliebhaber.

Bewertet am

80% Zum Teufel mit den Unwürdigen?

Avatar von CaptainFriendly

Ich hoffe, ich erweise mich dieses Bieres als halbwegs würdig, und falls nicht: Scheiß drauf, ich habe es trotzdem getrunken , Ihr könnt es mir ja wieder aus dem Blutkreislauf raussaugen.
Auch mir ist neben der schönen dunkelroten Färbung der kräftige Malzkörper aufgefallen, wobei die starke Hopfenbittere jeden Gedanken an ein Rotbier zerfasern lässt. Der Alkoholgehalt ist anhand dieser für mindestens drei Pauken arrangierten Komposition erahnbar.
Nur eines hält mich von einer Stern-Empfehlung ab: Das Ruination Double IPA und das IPA aus dem Hause Stone Brewing sind noch leckerer!

Bewertet am

96% Konzentriertes Aroma: Viel Malz, viel Hopfen

Avatar von Schluckspecht

Wer es so faustdick hinter den Ohren hat, kann sich eine gehörige Portion Arroganz durchaus erlauben. Ich hoffe mal, dass ich dem Arrogant Bastard Ale würdig bin - vom Fass hat es mich ja schon einmal begeistert - und teste nun die 0,5-Liter-Dosenabfüllung aus der neuen Europa-Dependance. Dosen seien besser für Umwelt, Geschmack und Frische - beim Stone IPA war da absolut was dran.

Im Probierglas gibt es ein stark rötliches Karamell- bis Kastanienbraun, eine mittlere Hefetrübung und sehr viel dichten cremigen, beigefarbenen Schaum zu sehen. Dessen Stabilität ist schlichtweg beeindruckend. Da scheint dann wohl doch sehr viel Hopfen mit im Spiel zu sein, beim Arrogant Bastard Ale reden wir von dreistelligen IBU. Der Duft indes zeigt eher Honig, Pfirsich und Röstmalz, on top erst der harzige Hopfen.

Der malzige Antrunk bringt Frische und Vollmundigkeit unter einen Hut, die Hefigkeit ist gut ausgebaut. Sehr schnell krallt sich die bittere Hopfigkeit fest - und lässt nicht mehr los. Zwar lässt auch der Körper sein breites Spektrum an Malzen erleben, doch der Hopfen ist noch stärker. Neben bitterhopfigen, grasigen, harzigen Hopfennoten gibt es fruchtige Akzente nach roten Früchten, wie etwa Johannisbeere oder Stachelbeere. Sehr bitter und noch dazu röstmalzig schließt das arrogante Ale ab. Zu süß, zu lasch?! Zum Glück nicht. Stattdessen gibt es sehr viel masseninkompatiblen Geschmackde, man erst einmal verdauen muss.

Schwer zu sagen, ob ich nun das Arrogant Bastard Ale mit 7,2 % ABV oder das Stone IPA mit 6,9 % ABV lieber mag. Beide haben ihre charmanten Charakterzüge und die gemeinsam hohe Qualität. Das samtige, kaffeearomatische Röstmalz wiegt beim Arrogant Bastard die kräftige Bitterwürze auf. Sperrig?! Vielleicht. Aber durchaus stimmig arrangiert, keine Geschmacksnote trampelt der jeweils anderen auf den Fuß, alle Facetten erhalten ihren berechtigten Auftritt. Und dann ist dieses Ale auch noch gefährlich süffig, was unter anderem auch am ordentlichen Frischeeindruck liegt. Jedes Bier nach dem Arrogant Bastard Ale hat automatisch verloren. Arrogant?! Durchaus. Aber hinter dieser Arroganz steckt auch sehr viel Inhalt.

Bewertet am

83% Tolles Bier mit einer leicht übertriebenen Malzigkeit

Avatar von Blueshawk

- braun-rote Farbe mit sehr guter Schaumbildung
- Aromen nach Röstmalzen und ein leichter Hauch von Citrus und Pinie
- passende Carbonisierung
- der Antrunk ist erst einmal malzig herb
- es braucht schon eine gewisse Zeit, bis man die verschiedenen komplexen
Noten auseinander dividieren kann,
- erst im Mittelteil findet man dann etwas Johannisbeeren, Karamell und Brot
- das Malzige hat hier einen leichten Beiklang von verbranntem Zucker
- im Abgang wird mir genau diese Malzigkeit dann doch etwas zu viel des
Guten über den gesamten Verlauf gesehen

Bewertet am

91% Hammer!

Avatar von Bier-Sven

Warum habe ich das bis jetzt nicht in mein Glas bekommen?

Grundsätzlich anders, mutig, neu und für mich eine Erweiterung des Horizonts.

Malz trifft Aromahopfen!

Empfehlung!

Bewertet am

100% Eines der besten Biere die ich je getrunken habe!

Avatar von Schmosi

Die perfekte Mischung von Hopfen ind Malz, Bitterkeit und Süße. Aggressiver Geschmack und dennoch süffig!

Bewertet am

78% This is an aggressive beer. You probably won't like it.

Avatar von dreizack

"This is an aggressive beer. You probably won't like it. It is quite doubtful that you have the taste or sophistication to appreciate an ale of this quality and depth." - So steht es auf dem Etikett des Arrogant Bastard Ale. Weniger "dicke Hose" war selten. Die Mannen um Greg Koch hauen mächtig auf den Putz - und sie meinen es ernst. Es ist schwer, die Komplexität und die schier überbordende Aromenfülle dieses Strong Ales zu dechiffrieren. Auch ich maße mir nicht an, bis zum Kern dieses Bieres vorgedrungen zu sein, dass einen mit seiner Breitschultrigkeit, seinem grimmigen, verächtlichen Blick und seiner knüppelharten Macho-Attitüde definitiv einschüchtert.

Schon beim Einschenken erkennt man in der rotbraunen Flüssigkeit mit den rubinroten Schimmern und der dünnen Schaumkrone einen selbstverliebten Egoisten, der sich keine Mühe gibt einem zu Gefallen. Sättigende Röstmalzaromen steigen in die Nase, begleitet von offenbar bereits eingeschüchterten Zitrusnoten. Ein Becher Harz wurde hineingekippt und Piniennadeln und eine ordentliche Menge reifer, roter Beeren. Ein voller, reichhaltiger Körper bahnt sich den Weg zum Gaumen. Wie schweres Brokat legt sich die Malzdecke auf die Zunge. Toffee- und Karamellnoten bringen etwas Süße ein, bevor der Hopfen mit schweren Stiefeln die Bitterkeit vor sich her kickt.

Grapefruitnoten sowie Aromen von Orangeschalen und Johannisbeeren finden sich im Sud, ein schokoladiger Beigeschmack, etwas Honig, florale Aspekte, Nüsse, dunkle Brotrinde, Kräuter, verbrannter brauner Zucker ... die Liste ließe sich lässig erweitern. Ein enigmatischer Trunk. Sehr hopfig, schwer malzig, intensiv würzig, dezent blumig.

Ein recht unnahbarer Zeitgenosse. Dennoch: irgendwie nicht unsympathisch.

Bewertet am