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Beer like star Aecht Schlenkerla Kräusen

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 4.5% vol.
  • Stammwürze 11.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 7 Rezensionen

#20432

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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75%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
83% Avatar von JimiDo
82% Avatar von MythosMan
81% Avatar von LordAltbier
80% Avatar von Hirsch
77% Avatar von eddyelch
73% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bieromane
53% Avatar von Bier-Klaus

73% Kein Charakterdarsteller wie das Märzen - aber fast!

Avatar von Schluckspecht

Um Geschmacksreife mit Spritzigkeit zu kombinieren, wird das ausgereifte Bier um eine kleine Menge Jungbier "aufgekräust". Beim Aecht Schlenkerla Rauchbier Kräusen (4,5 % vol. Alkohol) fungiert als Basis das rauchfreie helle Lager (4,3 % vol. Alkohol), dem noch etwas klassisches Aecht Schlenkerla Rauchbier - vermutlich das Märzen mit 5,1 % vol. Alkohol - hinzugegeben wurde. Das Ergebnis ist dann das unfiltrierte, leicht rauchige Kräusen, dem ich mich heute widmen darf.

Der Anblick im Glas lohnt sich bereits: Bernsteinfarben, opaltrüb und mit sehr standfestem, cremefarbenem Schaumgebirge. Citrusblumig-frische Noten treffen in der Nase auf eine nur dezent an Geräuchteres erinnernde Rauchmalznote. Angenehm mild für Rauchbier-Einsteiger also. Im frischen, leicht säuerlichen Antrunk fällt die Rauchigkeit sogar noch subtiler aus. Eine citrusblumig-aromatische Frische führt das Kräusen an. Der Körper erscheint mir dabei zunächst überraschend mastig, wobei es dennoch Augenblicke der Wässrigkeit gibt. Von mastig zu schlank entwickelt sich das aufgekräuste Lager recht schnell. Das Mundgefühl trifft hier nicht ganz meinen Geschmack, wobei die von der Säure getragene Frische mal einen anderen Blickwinkel auf das rauchigste Bamberger Rauchbier wirft. Hier ist definitiv mehr Rauch enthalten als beim komplett ohne Rauchmalz - aber in der gleichen Brauanlage - gebrauten Lager, womit das Kräusen dann eher vergleichbar wird mit dem Rauchbier der Brauerei Spezial. Und es gibt genug Respektabstand zum Schlenkerla Märzen.

Im Finale kommt überraschend viel Hopfen zur Geltung. Hopfengrasig herb, leicht getreidig, etwas säuerlich und mildrauchig geht es in den Abgang, der für so wenig Alkohol schon eine Menge bietet. Abgesehen von der Süße, denn im Abschluss wird das Kräusen dann doch relativ trocken. Im Körper gab es eher zu viel Restextrakt, jetzt zu wenig. Damit büßt es bei aller Frische etwas Süffigkeit ein.

Insgesamt fällt mir die Bewertung des Kräusen durchaus schwer: Es hat interessante Punkte zu bieten, so etwa auch einen schön aromatischen und nicht zu rauchigen - und auch nicht zu schlanken - Körper sowie einen "kompletten" Abgang, der jedoch in seiner trocken-bitteren Art Gewöhnung erfordert. Zum Teil wollen Frische, Säure und Rauchigkeit nicht so recht harmonieren. So würde ich unterm Strich das rauchfreie, aber eben dann doch minimal rauchige Lager bevorzugen und das angenehm rauchige Kräusen auf einer Stufe mit dem unverwechselbaren, stark rauchigen Märzen sehen. Ich mag sie alle auf ihre Art. Das Kräusen ist jedoch eine relativ versöhnliche Herangehensweise, sich mit dem Bamberger Rauchbier vertraut zu machen. Hier ist eher noch der Hopfen derjenige, der es etwas übertreibt. Ich bin kein Freund von der Kombination aus Bitterkeit und Säure - das funktioniert nur beim Röstmalz, nicht beim Rauchmalz.

Bewertet am

80% Rezension zum Aecht Schlenkerla Kräusen

Avatar von Hirsch

Wie JimiDo schon beschrieben hat, werden hier zwei Schlenkerla-Klassiker zusammengebracht: Das ganz leicht rauchige Helle Lager und als „Aufkräuser“ das Märzen-Rauchbier.

Schaum: wunderschön wattig und stabil
Farbe: nussbraun
Geruch: frisch-rauchig

Im Antrunk glaube ich tatsächlich gleich beide Biere wiederzuerkennen, sowohl die herbe Schlankheit des Hellen als auch, allerdings deutlich abgemindert, die rauchig-speckige Note des Rauchmärzen. Beides geht gut zusammen. Das Bier trinkt sich wunderbar frisch und munter. Die - für ein Schlenkerla - milde Rauchnote rundet wunderbar ab. Wir sind, was die Stammwürze angeht, sicher an der Unterkante der 11 Grad, also zwischen Schankbier und Vollbier. Dafür ist hier viel Geschmack drin.

Nachtrunk: Hier würde ich mir etwas mehr Hopfenherbe wünschen; der Ausklang droht, ein bisschen wässrig zu werden.

Fazit: Das dürfte sowohl die Rauchbierfreunde als auch die Zögerlichen ansprechen, die sich der Rauchmalz-Sache annähern wollen. Mehr als ordentlich, diese Biermischung.

Bewertet am

81% Gefällt mir gut!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist etwas säuerlich, hopfig-würzig und leicht rauchmalzig. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk, das Rauchmalz ist hier aber wesentlich intensiver. Der Abgang ist kräftig rauchmalzig. Fazit: Ein gutes, leckeres Bier. Würziger Hopfen trifft auf kräftiges Rauchmalz - gute Kombination

Bewertet am

82% geräucherter Malz, mag ich irgendwie

Avatar von MythosMan

Aus dem Bierabo: kannte ich schon, aber umso mehr hat es mich gefreut..der erste Schluck damals war natürlich Verwirrung: Lagerfeuer, schön geräuchert...aber je mehr man davon trinkt (eisgekühlt), desto besonders wirds...das ist wahre Bamberger Braukunst. Es ist eigentlich sehr schlank, das Rauchige dominiert sehr, aber durch die hohe Süffigkeit und der leicht bittere Malzkörper ergibt das ein echt erfrischendes Erlebnis. Muss man Lust drauf haben...aber um mal extrem übern Tellerrand zu schauen, ein guter Anfang. Werde ich wenn ichs sehe, wieder kaufen.

Bewertet am

77% Rezension zum Aecht Schlenkerla Kräusen

Avatar von eddyelch

Kupfergelb, anständige mittelfeinporige Schaumkrone. Die Trübung ist nicht stark. Das Bier wirkt recht klar im Glas. Typischer Schlenkerla Schinkenduft. Antrunk zunächst recht neutral und erfrischend, bis sich der Schinkengeschmack im Mund breit macht und alle anderen Geschmacksnuancen übertüncht. Auch der leicht wässrige Körper darunter wird so gut überlagert, dass er den werten Biertester in die Irre zu führen versucht. Noch im Nachgang denke ich mit jedem Rüpser, ich hätte gerade eine Schinkenstulle verspeist. Alles in allem ist das Kräusen nicht ganz so schinkenlastig wie andere Schlenkerlas, aber immer noch geschmackstypisch erkennbar. Vegetarier werden dieses Bier nicht mögen. Ich finde es lecker.

Bewertet am

83% Rezension zum Aecht Schlenkerla Kräusen

Avatar von JimiDo

Das Schlenkerla Kräusen ist die aufgekräuste Version des hellen Lagerbieres. Zum Aufkräusen, näheres dazu ist auf der Homepage der Brauerei gut beschrieben, wurden Kräusen des Schlenkerla Märzen verwendet. Dadurch geht die Farbe etwas mehr zum Kupfer und der rauchige Duft ist deutlich intensiver als beim Lager. Bedeckt wird es von reichlich sahnigen Schaum. Der Antrunk ist schlank und moussiert frisch im Mund und Gaumen. Ab der Mitte kippt das Bier dann klar in Richtung Rauchbier. Erstaunlich wie die Kräusen die Rauchigkeit des hellen Lagers verstärken. Das sollte sich kein Fan der Rauchbiere entgehen lassen. Alle anderen mögen es sowieso nicht. Probierenswert!

Bewertet am

53% Rezension zum Aecht Schlenkerla Kräusen

Avatar von Bier-Klaus

Info Website Schlenkerla:
Als „Kräusen“ beschreibt der Bierbrauer die vielen Schaumblasen, die sich während der Gärung des Jungbieres bilden. Die Zugabe von einer kleinen Menge solchen Jungbieres zu einem bereits ausgereiften Bier wird als „Aufkräusen“ bezeichnet. Durch das Aufkräusen wird die volle Geschmacksreife des gelagerten Bieres um die Spritzigkeit des Jungbieres ergänzt.
Bewertung:
Der Geruch sagt schon alles: Rauchmalz pur. Der Antrunk gestaltet sich dann anders als erwartet nur mittel vollmundig, sogar schlank. Auch im Mittelteil und im Nachtrunk doniniert das Rauchmalz alles, wobei der zu schwache Malzkörper nicht passt. Es soll ein süffiges Sommerbier sein aber dazu passt meines Erachtens nicht der extreme Rauchgeschmack. Interessantes Bier, sehr schwer zu bewerten.

Bewertet am