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Beer like star Wolfscraft Frisch-Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 6 Rezensionen

#29215

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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81%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
98% Avatar von barley
97% Avatar von goldblumpen
87% Avatar von Bert
79% Avatar von Schluckspecht
75% Avatar von game*over
73% Avatar von Bier-Klaus
72% Avatar von CaptainFriendly
69% Avatar von tonne

97% Verdammt gut

Avatar von goldblumpen

Ich kann mich dem Lob anschließen. Dieses Bier hat alles, was ein Top-Bier ausmacht: einen klar definierten Stil und doch eine Eigenständigkeit. Das hopfige Pils merkt man gut und doch mischen sich unbekannte Fruchtaromen hinein, ohne dass es in die Richtung IPA geht sonden dem Stil treu bleibt. Wahrlich eine Freude.

Bewertet am

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72% Frisch gewölft ist halb gewonnen

Avatar von CaptainFriendly

Zum Brauen wurde Gerstenmalz aus biologischem Anbau verwendet.

Das Wolfscraft Frisch-Pils ist hellgolden, leicht trüb und hat eine flüchtige, weiße Krone. Es duftet zunächst einmal hopfig, ich bemerke aber dahinter schon eine sanfte, blumige Note. Das Blumige findet sich auch im leicht rezenten, erfrischenden Antrunk wieder, dazu kommt auch noch ein fruchtiges Aroma (wenn Ihr es als Stachelbeere identifizieren könnt, wird es wohl so sein). Der Körper ist angenehm schlank, im Abgang findet man noch eine feine Hopfenbittere.

Da hier die Aromahopfen überwiegen, bleibt die große Herbe aus, ein klassisches Pils ist das Wolfscraft Frisch-Pils daher nicht, aber ein Vergleich mit Tilmans "Das Helle" (aber auch dem Keller-Pils vom Elch-Bräu) ist nicht allzu weit hergeholt. Kann man so stehenlassen...den Vergleich...nicht das Bier...das sollte so getrunken werden...*salbader*

Bewertet am

98% Rezension zum Wolfscraft Frisch-Pils

Avatar von barley

Der erste Eindruck beim Riechen ist: "Boah"

Sehr fruchtig riechend und schmeckendes Bier zu Beginn. Erinnert mich stark an das Tilmans Helle, nur dass das hier ein Pils sein soll.
Lässt man den Bierstil außen vor, dann könnte ich mich hierin reinlegen. Ich erkenne fast keinen Unterschied zum Tilmans...krass.

Ein Spitzenbier! Da gibt's nicht viel zu beschreiben oder meckern! Trinken!!!

Bewertet am

75% Rezension zum Wolfscraft Frisch-Pils

Avatar von game*over

Sehr hell, feinporiger Schaum, der auch recht lange anhält.
Recht mild mit eigenem Charakter
Fuchtiger herber Geschmack.
Etwas (meiner Meinung nach) unausgewogen.
Kann man mal trinken

Bewertet am

79% Mhm, Stachelbeere!

Avatar von Schluckspecht

Biere so unangepasst wie Wolf, so das Motto der jungen Craftbier-Brauerei aus Freising, die auf eine handwerkliche Herstellung und beste deutsche Bio-Zutaten setzt. Das Frisch-Pils mit 5,2 % vol. Alkohol wird als knackig & frisch angepriesen und reichlich Aromahopfen dürfte hier auch zum Zuge kommen. Das Flaschendesign ist klassisch-modern mit typisiertem Wolfslogo und allen notwendigen Angaben.

Ein sehr helles, blasses Zitronen- oder Sonnenscheingelb zeigt sich - wie versprochen - "leicht gefiltert" im Glas. Die Farbe würde ich mir etwas kräftiger wünschen. An feinperliger Karbonisierung und einer lockeren weißen Schaumkrone (leider nur mäßig stabil) wird nicht gegeizt. Schon hopfengrasig mit Noten nach Harz und Heu präsentiert sich der Duft mit leichter Blumigkeit, Fruchtnoten gelber Früchte (z.B. Grapefruit, Quitte) gibt es ebenfalls zu entdecken.

Schön weich und feinperlig steigt das Pils in der Tat frisch und knackig ein, etwas Süße und noch weniger Säure macht den Einstieg interessant, während blumige, knackig-fruchtige Noten (Stachelbeere und Quitte wie beschrieben haut hin) für Aufmerksamkeit sorgen. Das ist eine herrlich-runde Sache, die insbesondere bei wärmeren Temperaturen ihr erfrischendes "Feuer" entfacht. Mild knüpft der schlanke, leichte Körper mit sehr ausgewogener Süße und Säure daran an. Die abschließende Hopfennote ist im Abgang nicht zu lasch geraten, auch wenn man zweifelsfrei erkennt, dass dies hier ein bayerisches Pendant ist. Durch die knackig-kernige, leicht säuerliche Hopfenfruchtigkeit kommt zum Finale - neben getreidigen Malznoten - insbesondere die Stachelbeere noch einmal richtig gut zur Geltung. Derartige Fruchtnoten findet man wirklich selten in einem Pils und damit steht dieser "Wolf" zu seiner unangepassten Einzigartigkeit.

Das Wolfscraft Frisch-Pils ist ein sehr angenehmes und trotz wenig Kohlensäure schön frisches, knackig-kerniges Pils, welches unter Sonnenstrahlen bei sommerlichen Temperaturen seine Bestimmung findet. Nach dem heutigen Tag mit bis zu 32 °C freue ich mich auf ein derartig sommerlich-fruchtiges Pils. Die handwerkliche Umsetzung ist ohne Fehl und Tadel, sämtliche Zutaten hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. In seiner Mitte könnte das blumige Pils gern noch etwas "feister" sein, aber so zeigt sich eben dafür ungemein süffig.

Bewertet am

73% Rezension zum Wolfscraft Frisch-Pils

Avatar von Bier-Klaus

Mit Wolfscraft gibt es eine neue Bio-Brauerei im Großraum München. Wolfscraft kommt aus Freising und recht viel ist über die neue Brauerei nicht zu erfahren.

Das dritte verkostete Bier ist das Frisch Pils. Lichthell mit leichter Trübung und einer riesigen, sahnig-stabilen Krone. Es duftet blumig. Wie die beiden Vorgänger ist auch das Pils sehr gering gespundet und hat eine weiche, runde Textur. Der Körper ist nicht so hochvergoren wie man es von einem Pils erwarten würde aber auch nicht malzig-süß wie viele süddeutsche Pilsner. Der Hopfen sorgt für leichte Fruchtnoten nach Stachelbeere und ein wenig Bittere im Nachtrunk. Die ist nur geringfügig herber als beim "Das Helle!" und das ist mir für ein Pils zu wenig.

Als Fazit läßt sich sagen, dass alle Wolfscraft-Biere wunderbar komponiert sind. Die Textur ist weich und rund, die Biere haben wenig Trinkwiderstand. Auf mich wirken sie alle drei zu wenig knackig, zu weichgespült aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau. Da müssen andere erst mal hinkommen.

Bewertet am