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Beer like star Watzdorfer 1411 Festpils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#29517

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
88% Avatar von freibad
73% Avatar von Bier-Klaus
72% Avatar von Schluckspecht
67% Avatar von I.M.C.M.

67% Rezension zum Watzdorfer 1411 Festpils

Avatar von I.M.C.M.

Die Watzdorfer Brauerei hat neben dem von mir bereits bewerteten "Burgpils" auch noch ein "Festpils" im Sortiment. Beide Watzdorfer Pilsener sind geschmacklich durch eine gewisse Süße und Vollmundigkeit geprägt. Bei beiden fällt die als pilstypisch geltende Bitterkeit eher dezent aus. Der süßlich-malzige Körper des Watzdorfer Festpils wird begleitet von mäßig intensiven Hopfenaromen, welche ich als  grünfruchtig, floral und dezent harzig beschreiben würde.

Bewertet am

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88% Wunderbar fülliges und süffiges Bier s Bier

Avatar von freibad

Lecker. Man möchte mehr.

Bewertet am

73% Rezension zum Watzdorfer 1411 Festpils

Avatar von Bier-Klaus

Das Watzdorfer Festpils 1411 mit 4,9% ABV und 11,5P ist per Definition kein Festbier. Das muss nämlich mindestens 13P Stammwürze haben. Das Pils ist goldgelb und glanzfein, es bildet sich eine große stabile Blume. In der Nase dezenter Hopfengeruch aber die Aromahopfen sind nicht zu definieren. Der Antrunk beginnt gut vollmundig, ohne die Angabe auf dem könnte man durchaus an eine höhere Stammwürze glauben. Auch eine gewisse Süße ist dabei, das Pils ist nicht extrem hochvergoren. Leicht süsslich malziger Geschmack, dann ein dezentes Hopfenaroma, überwiegend blumig aber auch traditionell. Die Bittere ist am unteren Ende des Spektrums für ein Pils aber alles ist gut ausgewogen. Schmeckt mir ziemlich gut.

Bewertet am

72% Feines Pils!

Avatar von Schluckspecht

Über 600 Jahre Braurecht schreibt man sich in der Watzdorfer Erlebnis- und Traditionsbraurei auf die Fahnen. Das Festpils wird ebenso wie die anderen Sorten über eine Aufreißlasche geentert und entlässt sofort einen pilstypischen Geruch. Für das besondere Aroma sorgen die verwendeten Hopfensorten "Hopfenperle" und "Opal", dank fehlender Konservierung spricht man von einem klaren, unverfälschten Charakter.

Im Glas zeigt sich das angekündigte Goldgelb - ziemlich blass zwar, aber sehr stark sprudelnd und dank feinem, standhaftem Schaum auch durchaus appetitlich. Der geneigte Pils-Fanatiker zapft sich in der 0,3-Liter-Tulpe eine hervorragende Blume zurecht, wie es kein Gastronom besser könnte. Einmal ausgeschenkt, intensivieren sich nun würzige Duftnoten, die Hopfen und Malz entfachen.

Malzig und würzig steigt das Festpils ein und versucht es systematisch mit zitronigen und blumigen Noten. Die Hopfenaromatik bleibt jedoch recht kleinlaut und muss genussvoll erforscht werden. Dafür sorgt das malzige Auftreten dafür, dass das Pils nicht zu schlank und wässrig erscheint. Die Bitterkeit im Abgang könnte für ein Pils dominanter ausfallen, das Watzdorfer 1411 Festpils bleibt betont mild, rund und bekömmlich. Hier gibt es gefühlte 25 IBU. Erst nach und nach kommen die harzigen, phenolischen Noten des Hopfens stärker durch und bevölkern den hinteren Zungenraum. Nun gut, ein Pils ist es also doch...

Das zarte Aroma passt aber zum Gesamtauftritt. Schön süffig ist es, aber im Eildurchgang schmeckt es dann ziemlich leer und ausdruckslos. Und wäre die spritzige Kohlensäure nicht, würde es dann beinahe abgestanden erscheinen. Die feine Hopfenaromatik gibt es nur in kleinen Schlücken - und die kann sich dann durchaus sehen lassen. Das Besondere entdecke ich in diesem Festpils nicht, aber es ist dennoch gelungen und lecker. Scheinbar handelt es sich hier wieder um ein Bier, dass mit zunehmender Zeit gewinnt - und man ihm deshalb eine Chance geben sollte.

Bewertet am