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Beer like star Vielanker Pilsener

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 5 Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 10 Bewertungen und 6 Rezensionen

#7355

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Basierend auf 10 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Robert
83% Avatar von madscientist79
83% Avatar von Arne999
83% Avatar von fraba
78% Avatar von Robert
77% Avatar von Schluckspecht
75% Avatar von deadparrot
74% Avatar von Wursti
74% Avatar von Bierflasche
71% Avatar von Jensdeja
43% Avatar von denbar

77% Norddeutsche Frische

Avatar von Schluckspecht

Aus einer Halbliter-Bügelflasche kommt ein unfiltriertes Pils mit 4,8 % vol. Alkohol, welches gemäß der Verpflichtung der Brauerei für norddeutsche Ehrlichkeit und Handarbeit steht. Der Hinweis "ohne Zusatzstoffe" ist in heutigen Zeiten auch in Gegenwart ders Reinheitsgebotes eine Erwähnung wert - es werden in der Branche schließlich allerhand Stoffe eingesetzt, um das Bier richtig klar zu bekommen. Aber das Vielanker Pilsener zeigt sich in moderater Hefetrübung mit einem leuchtenden Gelbgold und einer stabilen, weißen Schaumkrone.

Kernig-säuerlich mit grasiger Hopfennote präsentiert sich der knackige Duft. Das ist weit entfernt vom Grundthema der meisten Pilsener und steht in der Tat für eine eigene Note, wie sie in der Regel nur kleine, handwerkliche Brauereien abbilden. Das Malz verströmt unterdessen dezente Honignoten.

Schlank und spritzig steigt das norddeutsche Pils ein, die Kohlensäure erscheint gut dosiert. Sofort bahnt sich eine citrusartige Säure an, die dem Kellerpils einen frischen Körper verleiht. Zwischendrin melden sich florale Hopfennoten. Die anwesene Hefe sorgt für ein minimal fülligeres Mundgefühl, geschmacklich ergeben sich zu manch anderen Bügelflaschen-Pilsenern (wie z.B. Flensburger oder Altenburger) keine gewaltigen Unterschiede. Das ist schon ein ziemlich guter Standard! Schön hopfengrasig endet das Pils trockener werdend mit leichter Säuerlichkeit. Im Abschluss verbleiben getreidige Malznoten.

Das Vielanker Pilsener erscheint als ein gutes Pils, das im Profil dann auch ohne nennenswerte Besonderheiten funktioniert. Die im Duft wahrgenommene Kernigkeit und Knackigkeit liegt im eher wässrigen Geschmack dann nicht mehr vor. Charakteristisch ist es mit seinem herben Abgang aber wunderbar im Norden aufgehoben.

Bewertet am

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74% Ein ungewöhnliches Pilsener

Avatar von Bierflasche

Schöne Farbe, malziger Geruch und etwas Hopfen auch erkennbar. Mit der trüben etwas dunkleren Farbe erinnert es eher an ein Zwickel. Schmeckt mir jedoch ganz gut, besonders die Hopfennote ist einprägsam. Wäre für mich jedoch kein Bier welches ich literweise trinken kann.

Bewertet am

74% Rezension zum Vielanker Pilsener

Avatar von Wursti

Hellgelb und getrübt. Dazu eine gut haltbare, feine Blume. Im Geruch ist es ordentlich malzig. Hinzu kommt eine feine Hopfennote. Es startet malzig, der aber sehr bald durch die gute Hopfung abgelöst wird. Die Trübung kam offensichtlich von der Hefe, die dem Bier eine „sämige“ Struktur verleiht. Es lässt sich sehr angenehm trinken und ist eines der auffälligsten Pils Variationen die ich in letzterer Zeit genießen durfte.

Bewertet am

75% Rezension zum Vielanker Pilsener

Avatar von deadparrot

Die Vielanker Brauerei setzt auf die Schlagworte "ungefiltert" und "naturbelassen", um ihre Biere zu vermarkten und den vergleichsweise hohen Preis von ca. 1,70€ pro Flasche zu rechtfertigen. Einen Nachweis, dass dieses "...aus dem mecklenburgischen Biosphärenreservat..." stammende Bier aber etwa nach Standards der ökologischen Landwirtschaft hergestellt wurde, vermisst man hingegen. Ganz so naturbelassen ist das Bier dann doch nicht.

Geruchlich kann es aber auf jeden Fall überzeugen mit einem feinen Duft von Waldhonig, wenngleich die trübe Farbe bei einem Pils natürlich gewöhnungsbedürftig ist. Die Waldhonignote bleibt im Antrunk bestehen und wird alsbald ergänzt von frischen, mentholartigen Hopfennoten. Der Körper ist cremig, kommt für meinen Geschmack aber mit einem Tick zuviel Säure daher. Unfiltriert wie es ist, hat das Vielanker Pils auch etwas von einem Kellerbier. Es verabschiedet sich mit einer feinherben Hopfenaromatik und einem leicht buttrigen Geschmack.

Definitiv kein alltägliches Pilsener, aber durchaus schmackhaft, auch wenn es mir etwas zu sauer ist, um wirklich so schlank zu sein, wie ich das von einem Pils erwarte. Aber da es auf jeden Fall eine Besonderheit darstellt, empfehle ich es weiter!

Bewertet am

78% Etwas zu hefig, aber schöne Nuancen

Avatar von Robert

Zwar hefig trüb, aber etwas blass. Der Schaum ist stabil und kräftig. Insgesamt verspricht das Vielanker Pils optisch einen deftigen Geschmack, diese Erwartung wird erfüllt.

Schon der Geruch bietet eine helle Maischigkeit, knackige Malzaromen und feine Hopfennoten.
In den Mund läuft das Bier moussig und wirkt durch die betonte Hefe etwas teigig. Die Hefe bleibt auch im weiteren Verlauf sehr präsent und überdeckt dadurch ein wenig zu stark die schöne helle Spelzigkeit und die feine Hopfenbittere im Ausklang.
Dafür verschafft die Hefe dem Pils einen schönen schaumig fluffigen Körper.
Alles in allem ein rundum gemütliches Wohlfühlpils.

Bewertet am

83% Rezension zum Vielanker Pilsener

Avatar von madscientist79

Für ein Pils sehr dunkel, will heißen sattes Goldgelb mit Tendenz zu Bernstein.
Knackiger Einstieg mit kurzem Anflug von Malz, bevor der Hopfen übernimmt. Mittelschwerer, ausgewogener Körper gefolgt von einem hopfenbetontem Abgang. Sehr gut trinkbar.

Bewertet am