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Beer like star Supadupa IPA

  • Typ IPA
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze 14%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9-10°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

#31970

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
90% Avatar von eddyelch
81% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von Puck
73% Avatar von Biertotze
70% Avatar von CaptainFriendly
63% Avatar von Bier-Klaus

81% Bodenständiges IPA mit dualem Charakter

Avatar von Schluckspecht

Supadupa? Na, da legt ÜberQuell aus St. Pauli die Messlatte durchaus schon etwas höher. Zu den Eckdaten: 6,0 % vol. Alkohol und 14° Plato Stammwürze - ein demnach eher sanftmütiger Vertreter, der am unteren Ende des American Style IPA sein Revier markiert. Neben Gerstenmalz (Pilsner, Münchner und Cara Dunkel) kam auch Weizenmalz zum Einsatz. Mosaic und Centennial sind die beiden Hopfensorten, die für den IBU-Wert von 50 ausgewählt worden sind. Wie es sich gehört, ist das IPA unfiltriert.

Keine Klagen schon mal bei der Optik: Dunkleres Bernstein mit recht deutlicher Hefetrübung und einer cremigen, altweißen, grobporigen Schaumkrone. Der Duft beleuchtet zuerst eine tropisch angehauchte Fruchtigkeit (Citrus, Ananas, Beeren), ehe Waldhonignoten und Akzente von Harz und Pinie. Statt supersaftiger Frucht erscheint das Supadupa IPA eher erdig, würzig und dezent blumig in der Nase. Diesen gesetzteren Stil mag ich bei IPA auch, aber das gefällt eben nicht jedem.

Der Antrunk legt erst mit guter Spritzigkeit vor, ehe gut gereifte (aber nicht überreife) Citrusnoten - überwiegend Grapefruit - das Zepter übernehmen. "Blumig, würzig, erdig" ist auch geschmacklich der treibende Charakter. Die sonst so typische süße Tropenfrucht fehlt, was ich zur Abwechslung aber durchaus begrüße. Die dafür ausgelebte Würzigkeit (Harz, Pinie) mit der subtilen Erdigkeit bietet einen schönen Kontrast zur herben, aber nicht wirklich bitteren Grapefruit-Hopfigkeit. Das Malz wählt einen getreidigen, eher trockenen Einschlag, bei dem das süßlichere Weizenmalz keine große Rolle einnimmt und man daher von Mastigkeit verschont bleibt. Der mittelvollmundige und ausgewogene Körper ist auf Trinkbarkeit ausgerichtet.

Schön würzig-kräuterig - eher was für Earl-Grey-Liebhaber - endet das Supadupa IPA bei eher sanfter Hopfenbitterkeit. Vor allem beim Nachgeschmack wird es deutlich. Das ist definitiv mal etwas anderes als die immergleiche quietschfruchtige Schiene. Die nicht wirklich dezente Malzbasis gefällt mir gut, während die gewählten Hopfensorten eine interessante Brücke zwischen englischem und amerikanischem Stil schlagen. Das leckerste mir bekannte IPA ist es trotzdem nicht. Aber das ist ja letztlich alles Geschmackssache. Wichtig ist nur zu wissen, dass hier nicht sonderlich viel Fruchtigkeit lauert und sich der Hopfen dem Malz beinahe unterordnen muss. Ein IPA ist es trotzdem ohne jeden Zweifel - und auch gar nicht mal ein schlechtes.

Bewertet am

74% Rezension zum Supadupa IPA

Avatar von Puck

Supadupa als Reminiszenz an die 70er Jahre, Das IPA bleibt jedoch etwas hinter den Namenswerwartungen leicht zurück. In der Nase fruchtige leicht süssliche Aromen, die an Grapefruit und Aprikose erinnern. Der Antrunk ist gut gehopft , aber von 50 IBU für meinen Geschmack dann doch entfernt. Insgesamt eine eher cremige Textur mit normal ausgeprägten Fruchtnoten. Insgesamt okay - mehr dupa als supa....

Bewertet am

70% Naja, supa dupa isses nicht...

Avatar von CaptainFriendly

Noch ein Bier aus der Senkrechtstarterfirma Überquell, hm, ich denke, die üben noch. Hier mit Pilsner, Münchner, Caramel- und Weizenmalz und den Hopfensorten Mosaic und Centennial. Eigentlich sollen IPAs ja Hopfenbomben sein, hier kündigt sich wohl schon eher eine Malzbombe an.

Das Supadupa IPA ist bernsteinfarben und leicht hefetrüb mit einer niedrigen, aber halbwegs beständigen Krone. Es duftet fruchtig-süßlich, im Antrunk zeigt es durchaus schon eine deutliche Hopfenherbe. Am Gaumen findet man die normalen Grapefruitnoten, im Abgang ist es noch einmal deutlich bitter.

Der Supadupa-Held bleibt Hong Kong Pfui aus der 70'er-Jahre-Trickfilmserie, dieses IPA ist zwar gut trinkbar und ich finde auch nicht, daß die Hopfenherbe im Malzbombardement untergeht, ich habe viel mehr das Problem damit, daß es so austauschbar ist, daß mir so langsam die Lust an den IPAs vergeht. Für Langeweile ist mir der Spass irgendwo zu teuer...

Bewertet am

63% Rezension zum Supadupa IPA

Avatar von Bier-Klaus

Das Überquell ist eine neue Brauerei in Hamburg, da habe ich mir ein paar Biere bestellt. Aber Fehlanzeige. Gebraut wird das Bier in Traunstein beim Schnitzlbaumer. Von da kommen auch die Craft Biere von Headless. Supadupa klingt wunderbar nach den 70er Jahren. Das IPA ist bernsteinfarben und trüb, der cremefarbene Schaum einen fingerbreit. Der Antrunk beginnt relativ ruhig und wenig vollmundig. Von der Farbe her erwarte ich Karamellgeschmack, der ist aber nur in gerinegem Mass vorhanden. Der Geschmackseindruck ist fast ein wenig wässrig. Es kann aber nicht so hochvergoren sein, denn die 50 IBU des Hopfens werden vom Malzapparat drastisch zusammengestutzt. Auch der Hopfengeschmack ist eher so lala, nichts markantes. Sehr wenig herb für 50 IBU und immer unterlegt von dieser dezenten Malzsüße. Nein, so geht IPA nicht, auch kein mildes.

Bewertet am

90% So schmeckt ein richtiges IPA

Avatar von eddyelch

Und schon wieder ein neues Bier, das erst noch in der Datenbank erfasst werden muss. IPAs gibt es inzwischen viele, und so verkoste ich nun dieses Bier von der Brauwerkstatt aus St. Pauli.

Schon auf den ersten Blick sieht es aus wie ein richtiges IPA, schön orangefarben und trüb im Glas, deutlich sprudelnd mit mittelfeinporiger Schaumkrone obenauf. Ein ausgeprägter Apfelsinenduft strömt mir entgegen. Im Antrunk tritt sogleich die Bittere hervor. IBU 50 gibt die Brauerei an. Dazu der kräftige fruchtige Apfelsinengeschmack. Da hat jemand ordentlich Hopfen gestopft. Vollmundig, weich auf der Zunge, Bitternoten machen sich im Rachen breit und bleiben auch im Nachtrunk noch erhalten. Sehr lecker. So muss ein richtiges IPA schmecken.

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