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Beer like star Störtebeker Atlantik-Ale Alkoholfrei

  • Typ Obergärig, Alkoholfrei
  • Alkohol 0.5% vol.
  • Stammwürze 11.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#33384

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
75% Avatar von Schluckspecht

75% Geschmackvoll hopfiges Wasser

Avatar von Schluckspecht

Ich kenne zwar schon sehr viele von den Störtebeker Brauspezialitäten, aber die alkoholfreie Variante des Atlantik-Ale ist mir neu, die ich nach meiner positiven Erfahrung mit dem Frei-Bier (alkoholfreies Pils) und eben dem allseits bekannten Atlantik-Ale spontan im 6er-Träger eingesackt habe. Der Name passt absolut, denn die Rezeptur hat starke Ähnlichkeit mit dem Atlantik-Ale. Gebraut wurde es mit Gersten- (Münchner und Distilling-Malz) und Weizenmalz, anschließend wurde mit Cascade, Amarillo und Citra eine Kalthopfung durchzogen und auf eine Filtration verzichtet. Ferner kam auch noch die Hopfensorte Perle zum Einsatz. Die Stammwürze liegt mit 11,7°Plato sogar leicht oberhalb des alkoholischen Bruders.

Flugs habe ich die Flasche geköpft und diese verströmt sogleich hopfige Noten von Harz und Pinie, im Hintergrund lauert Grapefruit. Und auch im Glas überlagern die kräftigen, eher würzigen als fruchtigen Hopfennoten sowie das stämmige helle Malz den fehlenden Alkohol. Maischig oder leer riecht dieses opaltrübe, ansehnlich goldene Bier mit seiner halbwegs resistenten Schaumkrone auf den ersten Riecher wirklich nicht. Nur der Kenner wird mal einen winzigen Moment entlarven, der nicht in das gewohnte Bild passt. Ich bekenne mich aber schuldig, dafür habe ich einfach schon zuviel Erfahrung. Olfaktorisch kann ein alkoholfreies Bier aber kaum besser ausfallen - und vor allem ist hier die stürmisch-frische Nase des Originals noch vorhanden.

Der Einstieg: Zunächst sehr wässrig, dann schreitet der Hopfen mit grasig-harzigen Noten zur Tat. Wenn man die kleinen, kurzzeitigen Momente der Schwäche mal ausklammert, so überzeugt der hellmalzige, schlank ausgeführte Körper mit seiner fein ausgebreiteten Hopfigkeit. Wie in der Nase dominiert hier die Würze - Pinie, Gras und Harz stehen noch vor der Citrusfrucht, welche am ehesten in Richtung Grapefruit und Limette tendiert. Es kommen gar leicht pfeffrige Noten auf, die eine gelungene Symbiose mit malziger Süße und zitroniger Fruchtigkeit eingehen. Mit genug Restsüße und malziger Traglast schleppt sich das Alkoholfreie gelungen in den würzig-hopfigen, nunmehr leicht zitronig-minzigen Abgang. Die abschließende Bitterkeit passt absolut - der Hopfengeschmack ist schön frisch und intensiv. Leere oder Muffigkeit hat dieses Bier final nicht zu bieten, da muss ich die Zweifler gleich mal enttäuschen - und das ist die große Kunst, wenn der tragende Alkohol fehlt.

Auch wenn ich den fehlenden Alkohol hier fraglos erkenne und die vorliegende Wässrigkeit unabstreitbar ist: Die Hopfeninjektion zeigt Wirkung, der (praktisch) alkoholfreie Bruder des Atlantik-Ales punktet mit einem ansprechenden Hopfengeschmack und einer tollen Balance. Damit ist das alkoholfreie Pendant eine ansprechende Alternative. Ersetzen wird es das Atlantik-Ale natürlich nicht können...

Bewertet am

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