Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Püttner Bräu Zoigl

  • Typ Untergärig, Dunkles Zoiglbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#8072

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
71%
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
77% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus
64% Avatar von ElftbesterFreund

73% Rezension zum Püttner Bräu Zoigl

Avatar von Bier-Klaus

Vergleich des Scherdel Zoigl mit dem Püttner Zoigl. Wobei der Begriff Zoigl sowohl beim Scherdel als auch beim Püttner falsch ist, weil ein echter Zoigl niemals in Flaschen abgefüllt wird.

Der Püttner Zoigl hat 5,2% ABV und ist glanzfein filtriert. Die Farbe ist Kupfer mit einer großen feinen Blume oben drauf. Ich rieche Aromen von Malz, besser gesagt von dunklen Malz. Die Spundung ist gering das passt besser zum Zoigl als die starke Kohlensäure beim Scherdel. Die Textur ist weich, der Geschmack malzig süß mit dem Aroma von Brotkruste und Karamell wie es beim dunklen Malz vorkommt. Der Hopfen wurde noch weniger dosiert als beim Scherdel. Insgesamt näher an den Originalen als das Scherdel.

Bewertet am

Anzeige

77% Zünftig und urig

Avatar von Schluckspecht

Mit urigen Etiketten und Zoiglstern kommt das Püttner Bräu Zoigl daher - 5,2 % vol. Alkohol, 12,9° Plato Stammwürze und natürlich naturbelassen und unfiltriert. Das Zoigl tritt etwas dunkler auf als das klassische Kellerbier, muss aber deshalb nicht Gefahr laufen, mit einem (altfränkischen) Dunkeln verwechselt zu werden. Der bernsteinfarbene Farbton leuchtet verführerisch wie Honig, zeigt sowohl rote, orangene als auch kupferfarbene Reflexe. Der cremegelbe, sahnige Schaum darüber besitzt nicht die beste Stabilität, die Gesamtoptik ist dennoch wirklich überzeugend.

Recht interessant fällt der Duft aus, der sein Spektrum von karamellig-honigartig-süß über fruchtig (Apfel, Zitrone/Limette) und kernig-säuerlich zu röstmalzig-brotig ausbreitet. Für jede Nase ist was dabei - wobei der Hopfen eindeutig der Verlierer ist (aber das ist beim typischen Zoigl einfach so).

Brotig-malzig, dezent fruchtig und leicht säuerlich steigt das Zoigl ein - nicht viel anders, als es ein Kellerbier aus dieser Region zu tun pflegt. Der Körper breitet sein Aroma von süß über fruchtig und säuerlich bis brotig aus, erscheint aber ziemlich schlank und (an der gut dosierten Kohlensäure liegt es nicht) beinahe schal. In seiner Mitte trumpft das Zoigl aber mit durchaus interessanten Noten auf, unter anderem Vanille und holzige Noten. Der mittellange, dezent röstmalzige Abgang ist die perfekte Abrundung des Bisherigen, der Hopfen klopft leise an, Bitterkeit kommt kaum auf.

Kein schlechtes Zoigl, das kann man trinken. Überwältigt bin ich jedoch nicht, über ein gutes "Gut" kommt es für mich nicht hinaus. Eine Empfehlung hat das nach alter Tradition gebraute Bier dennoch verdient, nur die wenigsten Massenbieren kommen da auch nur heran.

Bewertet am