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Beer like star Mahrs Bräu Heller Bock

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 6.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#31981

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
78% Avatar von CaptainFriendly
78% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus

78% Helles-Bockbier-Märzen-Pils-Hybrid

Avatar von Schluckspecht

Mahrs Bräu Heller Bock mit (vortrefflich formuliert) "Mehr Alkohol" - 6,8 % vol., um genau zu sein. Vom Fass habe das untergärige Starkbier von der Wunderburg schon probiert, die Flaschenabfüllung ist heute dran. Das neu gestaltete Rückenetikett gibt Auskunft darüber, dass mit Hallertauer Herkules und Hersbrucker Hopfen gebraut wurde.

Im weitesten Sinne blank filtriert steht das Bockbier in einem schönen Goldton vor mir, darüber gibt es ein kleines weißes Schaummützchen. Das grasige, blumige, erdige Hopfengeruch und das honig-karamellige Malzgerüst lenken gekonnt vom Alkohol ab, dazu gibt es eine trockene Apfelfruchtigkeit. Das könnte wirklich ein hopfigeres Helles oder Märzen sein. Umso mehr freut man sich angesichts des tollen Duftes dann auf den Antrunk.

Ziemlich süß mit hellem Malz und etwas Trockenfrucht steigt der helle Bock ein und unterbreitet kurz darauf eine grasig-erdige Hopfennote. Die Harmonie aus Karamellmalz und erdig-würzigem Hopfen finde ich ausbaufähig, aber diese recht intensive Hopfennote finde ich bei einem Bockbier immer interessant. Samtig und ölig - wie angekündigt - fällt der Mahrs Bock zweifelsfrei aus, so dass er den Stil würdig vertritt. Im Abgang lauert für mich eher zuviel Hopfenwürze, während nun der Alkohol drückt. Dieser trockene Einschub lässt das Bockbier wirklich recht gestanden wirken - auf Kosten der Frische und Lebendigkeit. Wer es erdig-hopfig mag, wird aber Interesse daran finden. Die Stilverschmelzung hat was...

Bewertet am

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73% Rezension zum Mahrs Bräu Heller Bock

Avatar von Bier-Klaus

Mahrs Bräu Heller Bock 1. Verkostung aus dem Fass:

Zum Stärk antrinken nach Bamberg. Die erste Station ist das Mahrs Bräu. Auch am Vorabend des großen Ereignisses ist schon alles reserviert und wir können nur kurze Zeit bleiben. Genug für ein U zur Erfrischung und einen Bock, den es heute in der unfiltrierten Variante gibt.

Der kommt goldgelb und leicht trüb ins Seidla wo er eine enorme Krone bildet. Der Körper ist sehr vollmundig, ich schmecke aber zum Glück keine Getreidenoten und auch sehr wenig Honigsüße. Dann kommt aber der kratzige Hopfenextrakt im Nachtrunk und verdirbt den ganzen Geschmack.
60%

Mahrs Bräu Heller Bock 2. Verkostung aus der Flasche:

Der Bock ist goldgelb und diesmal glanzfein filtriert. Recht kalt getrunken habe ich nur sehr wenige getreidige Aromen und eine leichte Honigsüße am Gaumen. Das Flaschenbier ist von der Hopfung her auch nicht die Krone der Harmonie aber deutlich runder als beim unfiltrierten Zwickelbock. Warum das so ist, weiß ich nicht aber das Flaschenbier schmeckt mir eine Stufe besser als das Fassbier.
70%

Bewertet am

78% Bock für Pilstrinker

Avatar von CaptainFriendly

Der Helle Bock vom Mahrs Bräu ist goldgelb mit ungleichmäßig zerfallendem Schaum. Er wurde mit den Hopfensorten Hallertauer Herkules und Hersbrucker gebraut. Vom Geruch her könnte es sich auch um ein hopfiges Helles - im Stile des Mainseidla Original vom Binkert aus Breitengüßbach - handeln. Der Antrunk fällt auch erwartungsgemäß dann etwas malziger aus, geht also dann schnurstracks in Richtung Bock, bevor dieser Eindruck erneut einer deutlich wahrnehmbaren Hopfigkeit Platz macht, die von einer leichten Alkoholschärfe begleitet wird.
Der Körper ist üppig, fast ölig, das Defizit ist für mein Dafürhalten, daß sich daraus kaum ein wärmendes Gefühl entwickelt, der Abgang wird von einer heftigen Hopfenbittere belgeitet.

Vielleicht ist dieser Bock tatsächlich eher für Pilstrinker geeignet, die einfach auch mal Bock auf Bock haben. Auch wenn er sich durchaus schön trinken lässt, assoziiere ich mit dem Begriff "Bock" für mich eher die malzigere und im Winter wärmende Herangehensweise - aber das ist in diesem Fall durchaus Jammern auf hohem Niveau.

Bewertet am