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Beer like star Lederer Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 9 Bewertungen und 4 Rezensionen

#8840

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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76%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 9 Bewertungen
95% Avatar von Meister-Zwickl
90% Avatar von Dunkel-Fhyrst
90% Avatar von Hobbytester
88% Avatar von CaptainFriendly
77% Avatar von ElftbesterFreund
71% Avatar von tonne
70% Avatar von Bierkules
60% Avatar von gerdez
46% Avatar von Hans

88% Beliebt - bewährt - bekömmlich!

Avatar von CaptainFriendly

Ich weiß, daß ich Letzteres nicht sagen dürfte, aber ich bewerbe das Bier ja nicht, ich bespreche es nur;)!

Da der Lederer-Biergarten genau auf dem Weg von meiner Arbeitsstelle zu meiner Wohnung liegt, ist es klar, daß er jedesmal deutlich und fordernd nach mir ruft, wenn ich vorbeikomme. Ich bin dort seit fast 20 Jahren quasi Stammgast, das "Kroko", ein Zwickelbier, das nur dort ausgeschenkt wird, ist nicht übel, aber ich war damals überzeugter Pilstrinker und das Leder Pils (vom Fass, aus der Flasche wird es ziemlich austauschbar) ist eine der Pilssorten, denen ich voller Überzeugung treu geblieben bin. Daß es letzten Endes zu Tucher gehört, ist mir dabei nicht wichtig (solange es nicht wie im heißen Sommer 2003 soweit kommt, daß das Lederer alle ist und stattdessen Tucher-Pils ausgeschenkt wird, da war die Biergarten-Saison für mich dann auch vorbei).

Das Lederer Pils ist ein Bild von einem Bier, golden mit feinem Schaum. Der Geruch ist vorwiegend hopfig, dabei aber relativ mild, wenn man es mit norddeutschen Pilsnern vergleicht, wobei es bei den fränkischen doch eher im oberen Viertel steht. Der Antrunk erfrischt mich immer wieder, es ist immer ein Erlebnis für mich, nach getaner Arbeit so richtig in den Maßkrug (!) "einzutauchen", denn das Lederer ist eines der wenigen Biere, die - mein Trinktempo als Unwägbarkeit einmal außer Acht gelassen - auch im Litergefäß nicht schal werden.
Durch seine unerhörte Süffigkeit kann man auch eine Maß gegen den Durst und dann noch eine für den Geschmack trinken, da ich von diesem Bier auch noch nie einen Schädel bekommen habe.

Das Lederer Pils ist eine der wenigen Konstanten der letzten zwei Jahrzehnte und wird dies hoffentlich auch noch lange bleiben - als eines der besten Pilsner Frankens. Punkt. Äh, Stern.

Bewertet am

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95% Fränkisches Pils mit norddeutschem Charakter - TOP!

Avatar von Meister-Zwickl

Farbe: klares goldgelb; feinporige Schaumkrone
Geruch: Citrus- und deutliche Hopfennote
Antrunk: frisch; kräftige und gut ausbalancierte Kohlensäure
Körper: deutliche, sehr präsente und sehr stimmige Hopfennote; geradliniger Charakter
Abgang: lang anhaltender Hopfengeschmack mit einem feinen Bitterton

HERB, ...aber nicht unerbittlich

Bewertet am

46% Bitter, nicht herb!

Avatar von Hans

Hier haben die Brauer herb und bitter verwechselt! Hat nicht wirklich was.

Bewertet am

90% Frankens Biere I

Avatar von Hobbytester

In Nürnberg beginnt die Reise, das Lederer Pils, das hier einen Kultcharakter genießt, steht am Anfang einer Serie, die sich ausschließlich mit fränkischen Bieren beschäftigen wird. Einige davon habe ich ja zuvor schon verkostet, es gibt jedoch unendlich viele und es ist mir ein Bedürfnis, sie ein wenig in den Vordergrund zu rücken, da die Region eine große Bierkultur hat. Zu Empfehlen ist die geführte Tour durch die Felsenkeller, ein riesengroßes Areal unter der Nürnberger Altstadt. Hier erfährt man, wie schon seit dem Mittelalter in Nürnberg untergäriges Bier gebraut wurde. Diese Tatsache hat vielen Stadtbewohnern auch im Krieg das Leben bewahrt, man nutzte diese Gänge nämlich auch als Bunkergelände. Sicherlich lagerten auch Fässer von Lederer Bräu dort. Das Bier riecht wie ein norddeutsches Pils, man könnte es diesbezüglich mit dem grünen Beck’s und dem Jever Friesisch Herb vergleichen. Der Antrunk ist stark von Zitrusfruchtaromen erfüllt und recht sauer.
Dann folgt im Abgang eine bittere, hopfige und mit leichten Malznoten versehene Aromenkonstellation, die Bitterkeit kommt am Schluss kräuterartig und seifig durch, sie hält an und das Pils wird nach dem letzten Schluck noch bitterer. Das genügt meinen Erwartungen an ein gutes Pils in mustergültiger Art und Weise!
Es herrscht eine wunderbare Balance mit hopfigen Schwerpunkt vor, was den Körper des Bieres betrifft. Das zeigt sich im grandiosen Zusammenspiel aus Säure und Bitterkeit. Zitrusfruchtnoten treffen auf grasige Hopfenimpulse. Dieser schlanke und trockene Ansatz verhilft dem Bier noch zu mehr Aroma als den genannten Referenzen aus Norddeutschland. Hellgelbe Farbe trifft auf nicht lang bleibenden Schaum. Das Bier ist sehr süffig. Es ist genug Kohlensäure vorhanden.

Fazit: Dieses Pils ist hervorragend sowie ohne Fehl und Tadel. Ich wüsste nicht, wie man es besser brauen sollte.

Bewertet am