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Beer like star Kloster Scheyern Poculator

  • Typ Untergärig, Dunkler Doppelbock
  • Alkohol 7.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 8 Rezensionen

#31699

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
90% Avatar von Bierprolet91
84% Avatar von CaptainFriendly
83% Avatar von Puck
83% Avatar von ElftbesterFreund
78% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von Hirsch
73% Avatar von Bier-Klaus
65% Avatar von Orval

74% Rezension zum Kloster Scheyern Poculator

Avatar von Hirsch

Schaum: gemischt, schön wattig, aber wenig haltbar
Farbe: wunderschön leuchtendes Rotbraun
Geruch: recht stark fruchtig nach Rumtopf

Antrunk: Ausgesprochen fruchtig; wiederum muss ich an Rumtopf denken, Querbeet mit Zwetschge, Johannisbeere, Heidelbeere, dazu nussige Röst- und Schokoladennoten. Der Körper ist deutlich schlanker als man es bei einem Doppelbock erwartet - dachte ich zunächst. Nach einigen Schlucken und einer gewissen Erwärmung hat dieser Bock schon eine deutliche Schwere. Schnell trinken kann man ihn nicht.

Nachtrunk: Wenig ausgeprägt; immer noch malzbestimmt.

Fazit: Eine ganz appetitliche Sache, welche die „Klosterbier Vertriebs GmbH“ aus Scheyern hier in Umlauf bringt. Wüsste gern, ob immer noch Tucher dahinter steckt, braumäßig.

Bewertet am

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90% Eines der besten Biere

Avatar von Bierprolet91

Das Bier hat Charakter, es hat ordentlich malzige Röstaromen und ist angenehm kräftig, erinnert an Schokolade und Dürrobst.
Sollte Mann mal versuchen ❗️

Bewertet am

78% Rumtopf, Schokolade und Lakritze

Avatar von Schluckspecht

Kloster Scheyern Poculator Doppelbock Dunkel: "Ein kräftiger dunkler Doppelbock" mit 7,6 % vol. Alkohol, ausgewogener Hopfung und besonders langer Reifezeit. "Unter klösterlicher Aufsicht" und "nach Originalrezeptur" wurde dieser Vertreter der -atoren bei Tucher eingebraut. So sei es. Im Glas macht der Poculator in seiner klaren, rotbraunen Farbe und der sahnigen, beigefarbenen Schaumkrone schon mal nicht den schlechtesten Eindruck.

Dunkle, schokoladige Malznoten mit etwas Dörrobst hält der vergleichsweise subtile Duft bereit. Geschmacklich geht es sehr ähnlich auch los: Kräftiges, leicht alkoholisiertes Malz mit reifen, trockenen Fruchtnoten. Während sich Alkohol und Frucht etwas nach hinten verziehen, kommt eine nougatartige Schokoladennote auf. Sehr weich und vollmundig präsentiert sich der ausgewogen süße Körper. Etwas Röstmalzigkeit und eine dezente Hopfenbittere begleiten in den mittellangen Abgang, der mit dezent klebriger Süße ausklingt.

Das schokoladig-röstmalzige Doppelbock macht seine Sache recht ordentlich. Und ja, der Alkohol lässt sich hier nicht leugnen - er gibt nur im samtigen Körper mal kurz Ruhe. Diese Mächtigkeit hat sich ein Doppelbock aber wiederum verdient. Gut gefällt mir, dass die dunkleren Malznoten nicht lange zögern und stattdessen sofort geschmacklich glänzen können. Der Hopfen ist andererseits kaum eine Erwähnung wert, schließlich spielt er hier nur eine sehr untergeordnete Rolle. Zusammen mit dem Röstmalz ist die Bitterkeit im Abgang aber auch nicht zu lasch, sondern erinnert dabei vielmehr noch an Lakritze. Es handelt sich um ein absolut vertretbares, aber - Obacht! - eben auch sehr mächtiges Bockbier, welches selbst starke Gemüter zu zähmen weiß. Und es sättigt. Immerhin lässt sich damit die Fastenzeit blendend überstehen...

Bewertet am

83% Rezension zum Kloster Scheyern Poculator

Avatar von Puck

im Glas eine schöne rotbraune Farbe und dazu kräftig süssliche Malzaromen. Der Antrunk ist mäßig rezent aber sehr vollmundig und weich. Der Alkohol drängt sich nie auf. Das Bier wird beherrscht von dunklen Malzen und einer ordenltichen Portion aus dem Rumtopf. Für mich sehr stimmig und gut gemacht.

Bewertet am

73% Poculator = Doppelbock Dunkel

Avatar von Bier-Klaus

Zum Nockherberg 2018 gibt es den Poculator.

Der ist dunkelbraun mit rötlichen Reflexen und blank filtriert. Die große Blume reduziert sich schnell auf einen kleinen, stabilen, feinporigen Rest mit gelbbrauner Farbe. In der Nase süß und malzig beginnt der Antrunk gut vollmundig und ruhig. Der Geschmack ist volles dunkles Malz mit alkoholischen Rumtopfaromen. Das ist alles sehr rund und harmonisch, der Alkohol nicht übertrieben, die Röstaromen nicht kantig.

Wenn ich mir die Notizen zum "Doppelbock Dunkel" durchlese, dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier nur Name und Etikett geändert wurden.

Bewertet am

Rezension zum Kloster Scheyern Poculator

Avatar von Zoiglmeister

Lediglich das Bier für den Ausschank in Scheyern wird auch dort gebraut. Die Flaschenbiere die man in vielen Getränkemärkten erhält werden bei Tucher in Nürnberg gebraut. Das hat damit zu tun, daß bei der Schließung der Scheyerner Brauerei vor Jahrzehnten die Hasenbräu Augsburg das Geschäft übernommen hat und diese wiederum mit Tucher verbandelt ist.

Bewertet am

65% Kann man bechern

Avatar von Orval

Poculator = Becherator. Der Name ist so witzig lateinisch und erinnert mich an meine Studentenzeit, dass mir das Bier gleich sympathisch ist.
Es reicht sehr nach Malzbonbon, was ich auch mag. Geschmacklich ist es dann aber leider doch recht dünn. Da fehlen Körper und Sums. Das ist recht flach und sorgt dafür, dass man das gut bechern kann, aber mehr auch nicht. Schaum gibts kaum und die Röstaromen sind deutlich, aber nicht so richtig dominant.
Ist ok - mehr nicht. Den Etikettenschwindel "seit 1119" finde ich allerdings ein wenig ärgerlich, weils ja eigentlich bei Tucher gebraut wird und das ist nun wirklich keine Klosterbrauerei. Dabei machen die im Kloster durchaus ihr eigenes Bier, nur den Poculator nicht.

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84% Wieder mal ein NORMA-BOCK

Avatar von CaptainFriendly

Zwischen Tucher-Kellerbier- und Zirndorfer-Hell-Sixpacks lugte eines heraus, das ich trotz des Wissens darum, daß es sich um ein Tucher-Produkt handelte, dennoch mitnehmen musste. Es war der dunkle Doppelbock des Klosters Scheyern namens Poculator, der bei Tucher "unter klösterlicher Aufsicht nach Originalrezept" eingebraut wird.

Der Poculator ist klar und sehr dunkel mit leichtem Rotton, der Schaum ist bräunlich und recht flüchtig. Der Duft steht wie eine "Große Mauer" aus Malzbonbons, im Antrunk stehen starke Röstmalznoten im Vordergrund, die der Süße eine recht heftige Bittere entgegensetzen, um diese nicht ausufern zu lassen. Im Mund finde ich Anklänge an eingelegte Zwetschgen neben leichter Alkoholschärfe, am Gaumen überwiegt wieder deutlich Malzgeschmack und -süße. Den Abgang hatte ich zunächst als etwas unspektakulär und daher als Schwachpunkt ausgemacht, aber mit einem Sixpack hatte ich die Gelegenheit zu einer "second notion", die besagte, daß ein malziger Nachklang die einzige Folge eines solchen Bieres sein KANN.

Im Großen und Ganzen ist der Poculator, wie der Coronator der Arco-Bräu, den ich letztes Jahr bei NORMA aufgetan habe, ein wirklich schmackhaftes Starkbier, an den so manche hochgelobte Bockbiere von Kleinbrauereien nicht heranreichen.

Bewertet am