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Beer like star Huppendorfer Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#4436

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
90% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Hirsch
81% Avatar von Schluckspecht

81% Aromatisches Franken-Pils mit grasiger Hopfenwürze

Avatar von Schluckspecht

Dass das Huppendorfer Pils mit 4,9 % vol. Alkohol zu seinen fränkischen Wurzeln steht, macht auch schon der leicht überarbeitete Kronkorken deutlich - statt dem Brauereiwappen der seit 1750 existierenden Brauerei gibt es nun einen prall gefüllten Bierhumpen vor dem fränkischen Wappen zu sehen. Gelbgold und glanzfein steht das fränkische Pils mit zügig in sich zusammensackender weißer Schaumkrone im Glas. Der Duft zeigt sich außerordentlich blumig mit Zitrusnote und Wiesenkräutern - unverkennbar ein Franke.

Rein und weich legt das hellmalzige mild und hopfenaromatisch los. Der Hopfen präsentiert sich frühzeitig mild grasigen, blumigen Noten. Das helle Gerstenmalz gewährt eine solide, schlanke Basis mit ausgewogener Honigsüße. Ich deute hier nun der Veilchenblumigkeit ebenfalls Holunder. Doch auch im herberen Sinne versteckt sich der Hopfen gewiss nicht - zum Finale bereitet sich eine angenehme Hopfenwürze vor. Für ein fränkisches Pils tritt es fast schon herb auf.

Da ich das Huppendorfer erst kurz zuvor probiert habe, kann ich die beiden Klassiker ja direkt vergleichen: Das Pils zeigt sich schlanker, spritziger und insgesamt noch eine Spur frischer - aber auch weitaus weniger komplex. Und natürlich liegt hier der Fokus auf dem grasig-blumigen Hopfen und eben nicht auf dem Malz. Qualitativ sind beide ziemlich identisch zu werten und daher fällt mir hier eine Empfehlung ebenfalls alles andere als schwer.

Bewertet am

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90% Rezension zum Huppendorfer Pils

Avatar von Bier-Klaus

Vergleich von zwei Pils aus der Bamberger Gegend, dem Huppendorfer Pils der Brauerei Grasser und dem
Wagner Pils aus Merkendorf (nicht zu verwechseln mit dem Hummel Pils ebenfalls aus Merkendorf). 

Das Huppi ist lichthell und glanzfein, die viele Kohlensäure treibt eine riesige gemischtporige Krone aus dem Glas. Der Schaum bleibt lange am Glasrand hängen. In der Nase frisch geschnittenes Gras, Kräuter und Stachelbeere, wahnsinnig intensiv! Das sticht richtig in der Nase. Im Geschmack ist vom Malzapparat nichts festzustellen, der blumige, duftige, kräuterige Hopfengeschmack schwebt über allem. Die Hopfenbittere ist ziemlich schwach, irgendwo zwischen stark gehopftem Hellen und schwach gehopftem Pils einzuordnen. Wenn die noch stärker wäre, dann hätte ich volle 100% vergeben.

Aber auch so ist es ein Wahnsinns-Pils, das eine Stufe über dem viel gelobten Wagner Pils einzuordnen ist.

Bewertet am

83% Ordentlich herb UND fränkisch-elegant!

Avatar von Hirsch

Ehrlich gesagt: Ich habe mir nicht mehr als ein "Alibi-Pils" erwartet. Ein Biertyp, den man halt im Programm haben muss, als eher größere fränkische Brauerei. Es kam anders:

Schaum: gemischtporig, leidlich stabil
Farbe: strohgelb
Geruch: zunächst fränkisch-blumig, etwas Zitrus, dann scheint aber auch gleich der Bitterhopfen durch

Geschmack:
Der Antrunk lässt einen kurzen Moment etwas wunderbar Getreidiges und Honigmalziges über einem breiten, cremigen Mundgefühl aufscheinen. Dann aber übernehmen sofort die Hopfenaromen das Regiment: Der Mittelteil ist geprägt von deutlich grasigen und fast so deutlich blumigen Aromen, vielleicht Veilchen und insbesondere Holunder und Grapefruit.
Körper: eher füllig
Rezenz: nicht allzu stark
Nachtrunk: Ein ordentlicher Bitterhopfen setzt einen starken, klaren Schlusspunkt. Langer Nachhall.

Kommentar: Ein sehr schönes Pils, das fränkische Feinheiten mit einem aufkrachend bitteren Abgang verbindet. Ich finde es fast noch bemerkenswerter als das allgegenwärtige "Huppi Voll", dieses Pils vom Grasser aus Huppendorf.

Bewertet am