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Beer like star Hübner-Bräu Vollbier

  • Typ
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 76% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

#4878

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
90% Avatar von barley
77% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von remus456
73% Avatar von Hirsch
69% Avatar von JimiDo

77% Traditionsbewusste Malzigkeit

Avatar von Schluckspecht

Aus Steinfeld "am Ursprung der Wiesent" kommt das Hübner Bräu Vollbier her. Glatte 5 % vol. Alkohol hat es und wird in eine mittlerweite insbesondere in dieser Region wieder typische Halbliter-Euroflasche abgefüllt. In einem klaren, leicht kupferstichigem Altgold - oder auch Bernstein - steht es mitsamt knapper, zügig schwindender Schaumkrone im Glas. Der nicht sonderlich intensive Duft rattert die üblichen Eindrücke eines Hellen ab - Malz, Karamell, Honig, etwas Würze - und bleibt eher auf der milden Seite.

Mit leicht trockener Note steigt das Vollbier malzig und ausgewogen ein. Auch geschmacklich fühle ich mich an schnörkellose Helle aus Bayern erinnert, die sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollen. Beim Vollbier von Hübner Bräu bekommt man honigaromatische, vanillige Malznoten mit vollem Trunk, ausgewogener Karbonisierung und weichem Mundgefühl. Im ausbalancierten Körper kommen die Feinheiten besonders gut zur Geltung. Erst im Abgang wird es leicht hopfengrasig und nur unmerklich bitter.

Der leichte Anflug an Säure - insbesondere im Abgang - erinnert mich an typische Helle, die empfundene Qualität an die besten davon. Mit Süße und Süffigkeit fühle ich mich an gute Märzen erinnert, wozu auch das unaufdringliche Malz und der zurückhaltende Hopfen bestens passen. Die Malzbetonung spricht auch für ein klassisches Landbier. Final kommt eine dezente Kernigkeit hinzu, die sich der fränkischen Tradition verpflichtet fühlt. Schmeckt und läuft!

Bewertet am

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90% Rezension zum Hübner-Bräu Vollbier

Avatar von barley

Eigentlich wurde bezüglich Geschmack und Optik schon alles be- und geschrieben.
Für mich ist es schon bernsteinfarben.
Gute Spundung, was für Frankenbiere eher selten zutrifft, aber hier passt und nicht zu viel ist.

Das Vollbier aus Steinfeld spiegelt für mich genau die fränkische Land-/Keller- oder was auch immer Bierkultur wider.
Wunderbarer Hausbrauergeschmack..so läuft das ohne Widerhaken runter. Darin könnte ich mich hineinlegen.
Sehr fein gebraut!

Ich muss öfters zum Klettern ins Frankenjura.
Top Bier!
Trinkempfehlung!

Bewertet am

73% Kultbier?

Avatar von Hirsch

Also. Wenn man sich durch Oberfranken verkostet, muss es ja irgendwann soweit sein. Das „Ottobier“. Es kann tatsächlich passieren, dass man in einen Getränkemarkt, sagen wir in Breitengüßbach geht, sich einen Kasten Vollbier vom Hübner in Steinfeld schnappt – und auf dem Kassenbeleg steht dann tatsächlich maschinengedruckt: „Ottobier“. So sehr ist der Hausname vom Hübners Otto „Marke“ geworden. Als ich jung war, hatte es einen nicht so dollen Ruf. Und jetzt? Es ist eins der oberfränkischen Kultbiere, man muss es so sagen. Zur Sache:

Schaum? Wird völlig überbewertet.
Farbe: helles Bernstein, blank filtriert
Geruch: weinig-fruchtestrig, leicht nach Zitrus und roten Beeren

Geschmack:
Der Antrunk ist weinig-maischig-malzig-muffig. Eine gewisse Würzigkeit ist dem Bier nicht abzusprechen, vielleicht sogar etwas irgendwie Zwiebeliges. Das ist kein Zungenschmeichler, sondern ein kerniges, aber einen nicht überforderndes Landbier. Dann folgt so etwas wie geschmackliche Windstille, die von der CO²-Armut lind unterstrichen wird.
Körper: mittelvollschlank
Rezenz? Kohlensäure wird völlig überbewertet.
Der Nachtrunk ist geradlinig bitter, aber wirklich nicht dominant.

Kommentar: Ist das Ottobier jetzt ein Kultbier? Ja und nein. Das grässliche Etikett ist und bleibt uncool und der Geschmack ist auch das Gegenteil von Zeitgeist. Und das gefällt mir wiederum beides. In Steinfeld schert man sich – hoffentlich noch lange – einen feuchten Kehricht um Geschmacksmoden. So schmeckt ein ungespundetes Lagerbier, das keinerlei Ansprüche erhebt, etwas Besonderes sein zu wollen. Und genau das ist das Besondere am Ottobier. Ich könnte mir vorstellen, dass es schon vor 50 Jahren so geschmeckt hat. Und Strichcode hat die Flasche immer noch keinen. Das ist schön. So muss die Getränkemarktkassiererin hoffentlich noch lange den vom REWE-Marktleiter vorgegebenen Code eingeben, welcher dann auf dem Kassenbon ausspuckt: Ottobier.

Bewertet am

69% Rezension zum Hübner-Bräu Vollbier

Avatar von JimiDo

Beim Einschenken des Hübner Vollbieres aus der ½ Liter Euroflasche gibt es gleich eine unangenehme Überraschung. Es zeigt sich eine starke Trubbildung im Glas. Unzählige feinste Eiweißflocken schweben im Glas und konkurrieren mit der guten CO² Perlung. Eigentlich hatte ich ein glanzfeines Bier erwartet. Das MHD ist noch 5 Wochen entfernt. Zu alt kann das Vollbier also nicht sein. Die Farbe ist mittel Bernstein. Die Schaumkrone kaum der Rede wert. Das Bier riecht angenehm würzig nach Malz. Trotz des oben beschriebenen Fehlers schmeckt das Bier recht gut. Der würzige Antrunk ist schön vollmundig. Süßliche Malzaromen werden von einer feinen Säure begleitet. Im Nachtrunk auch ist es auch etwas hopfig, herb. Dieses Bier stellt keine hohen Ansprüche. Es besticht durch seine Einfachheit. Klarheit kann ich ja nicht schreiben. Damit könnte ich an einem lauen Sommerabend im Biergarten gut versumpfen. Wegen der Trübung gibt es einen kleinen Abzug. Sonst ist alles okay!

Bewertet am

73% Rezension zum Hübner-Bräu Vollbier

Avatar von Bier-Klaus

Das Hübner Bräu Vollbier ist etwas heller als die Vorgänger von Meister und Schübel. Man kann die Farbe nicht mehr wirklich als Bernstein bezeichnen, es ist ein sehr helles braun und komplett glanzfein und durchsichtig. Die Blume ist fein, groß aber nicht haltbar. Der Spiegelau Bierkrug entwickelt auf alle Fälle mehr Schaum als der Teku Pokal.

Im Geschmack ist das Hübner Vollbier würzig und leicht röstig aber weniger würzig als das Meister und weniger röstig als das Schübel. Es ist trotzdem ein vollmundiges Bier aber in allen Belangen weniger markant als die Vorgänger, dennoch frisch und süffig.

Mir gefällt diese unglaubliche Vielfalt an fränkischen "Märzen", dieses Farb- und Geschmacksspektrum an sich ähnlicher Biere.
Mein Favorit bisher ist das Meister Vollbier, das Hübner kommt auf sehr gute 70%.

Bewertet am