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Beer like star Hopfenfänger Kräusen

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 7-9°C
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 3 Rezensionen

#27784

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Basierend auf 5 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Dirk
85% Avatar von CaptainFriendly
77% Avatar von tonne
76% Avatar von Dirk
44% Avatar von vandango
43% Avatar von eddyelch

85% Becks, go home!

Avatar von CaptainFriendly

Gegründet wurde diese Braumanufaktur offenbar erst 2014, aber das erste Bier, das mir hier im Süden in die Hände fällt, ist kein hippes Craft-Bier, sondern ein schönes, bodenständiges Kräusen, wie man es hier in Franken auch kennt. Und die lokale Größe, den Industiegiganten Becks steckt schon das erste mir bekannte Bier der Jungs von der Weser sowas von in die Tasche.

Das Kräusen ist trüb und blaßgolden mit einer schönen, feinen Schaumkrone, steht also schon optisch gar nicht im Schatten der Konkurrenz, die auch auf ihren Hochglanzplakaten kein schöneres Bier zeigen kann. Der Duft ist hopfig mit leichten Zitrusnoten, überraschend ist daher der Antrunk, der unerwartet malzig-nussig erscheint. Am Gaumen zeigt es sich etwas ölig, für ein Pils hat es beinahe zuviel Körper, im Abgang zeigt sich aber noch einmal der Hopfen, wie um zu beweisen, daß der Hopfenfänger als solches gedacht war.

Das Hopfenfänger Kräusen ist ein angenehm leichtes Bier, das aber sehr vollmundig und süffig rüberkommt, also gar nicht so leicht erscheint. Ich hätte hierzu nur einen Wunsch: Eine Halbliterflasche oder ein Seidla vom Fass, denn dieses Bier ist gut und ehrlich und hat mehr als eine 0,33 l-Einheit verdient.

Bewertet am

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43% Bestimmt ein gutes Kräusen, mir schmeckt es aber nicht.

Avatar von eddyelch

Sehr hell im Glas, um nicht zu sagen blassgelb. Trüb, die fein sprudelnde Kohlensäure ist nicht leicht zu erkennen. Leichte weiße Schaumkrone. Ein bitter-herber krautiger Duft, stichig. Mir unangenehm. Die stichige krautige Note bewahrt sich im Antrunk, dazu eine bittere Hopfennote, etwas sauer. Und auch im Nachklang verspüre ich diese stichige Note. Die Bittere kommt zum Vorschein und hält sich eine Zeit.
Fazit: Dieses Bier ist nicht mein Fall. Ich habe schon leckere Kräusen getrunken.

Bewertet am

76% Oh Schreck, oh Kraus! Oder nicht?

Avatar von Dirk

Als Kräusen bezeichnet man den Schaum auf noch unfertigem Bier, in diesem Stadium Würze genannt. Zur Herstellung von Kräusenbier wird dem fertigen Bier ein Teil dieser Würze zugeführt, was eine zweite Gärung nach sich zieht. Kräusen ist also weniger ein Stil als eine Methode, hier auf ein Lager Pilsener Brauart angewandt.
Soweit die Herkunft des Begriffs.

Das Bier fließt stilecht mit einiger Trübung ins Glas, erinnert an ein belgisches Wit - sehr hell, durch die Trübung fast weißlich anmutend.

In der Nase findet sich eine kräuterhafte Hopfennote sowie eine keksige Malzsüße mit Vanillehauch. Ein sehr, sehr geringer Dimethylsulfideinschlag ist zu erahnen, fällt aber nicht groß negativ auf. Sehr reifer Apfel spielt ebenso eine Rolle.

Geschmacklich hält sich dieses Bild. Die Bitterkeit kommt früh, wirkt allerdings nie übertrieben, da die keksige Süße balancierend wirkt. Die Kohlensäure sprudelt frisch, aber nicht aufdringlich, das Mundgefühl ist ansonsten recht voll des Getreides, allerdings noch schlank genug für den Stil.

Zunächst mag das Hopfenfänger Kräusen an ein typisches Gasthausbrauerei-Lager erinnern, bietet im Vergleich dazu jedoch eine feiner austarierte Balance der Aromen.

Bewertet am