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Beer like star Hohenthanner Schlossbrauerei Bayrisch Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 12.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 75% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#30591

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
88% Avatar von Freiberger
78% Avatar von LordAltbier
71% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Bier-Klaus

78% Nicht übel...

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist sauer-spritzig und fein-herb, Noten von Orangen und Passionsfrucht erkennt man. Der Mittelteil ist säuerlich-spritzig, schön hopfig und man erkennt eine intensive Passionsfrucht-Note. Der Abgang ist gut herb und auch deutlich bitter, man schmeckt eine Mandarinen-Note. Fazit: Ganz anständiges Pale Ale. Kann man gut trinken.

Bewertet am

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71% Ein echter Bayer

Avatar von Schluckspecht

Kein deutsches Bundesland löst so große Heimatgefühle aus wie der Freistaat Bayern und so muss auch das Pale Ale der Hohenthanner Schlossbrauerei ganz offen seinen Ursprung publizieren: Vorn im Namen, hinten zusätzlich mit bayrischer Staatsflagge. Man kann es auch übertreiben. Der Inhalt hält allerdings mit und spricht auch bayrisch, denn der Hopfen kommt aus der Hallertau und das Weizen- & Gerstenmalz stammt ebenfalls aus Bayern. Konkret ist das der Hallertauer Tradition und der Tettnanger, dem eine intensive Kalthopfung mit der (mir bisher unbekannten) Hopfenmischung MC Hammer (bestehend aus Mandarina Bavaria, Cascade und Hersbrucker) folgte. Beim verwendeten Malz ist von Pale Ale Malz, Karamellmalz und dunklem Gerstenmalz die Rede. Das obergärige Ale besitzt 5,6 % vol. Alkohol und kommt auf 12,6 % Stammwürze.

Genug der Theorie, jetzt will ich Taten sehen. Im Glas präsentiert es sich mit dem moderat hefetrüben Bernstein wie ein typisches Pale Ale und auch der cremige, gemischtporige und recht stabile Schaum passt ins Bild. Fraglich ist allerdings, wieso man mit dunklem Gerstenmalz künstlich diese Farbe herbeirufen muss (normales Pale Ale Malz reicht da völlig) und als Nicht-Bayer frage ich mich auch, warum das Weizenmalz an erster Stelle steht. Nun gut. Rein olfaktorisch steht hier wohl sowieso der Hopfen an der Pole-Position: Eine runde Citrusfruchtigkeit (Mandarine, Limette) mit Maracuja sowie etwas Blumigkeit überdecken das milde Malz und die weitgehend neutrale amerikanische Ale-Hefe. Ich würde das Bayrisch Pale Ale an dieser Stelle schon einmal zu den süßen, kitschig-fruchtigen Pale Ales einsortieren.

Der süß-fruchtige Einstieg scheint dies auch zu bestätigen. In Begleitung einer angenehmen Spritzigkeit servierter süße Limette, Grapefruit, Mandarine und säuerlichen Apfel. Im recht schlanken Körper baut sich eine dezente Pinienwürze sowie eine sanftmütige Hopfenbitterkeit auf, die an Grapefruit erinnert. Das Bayrisch Pale bevorzugt es insgesamt jedoch mild und weich - gut für Einsteiger, eher langweilig für Fortgeschrittene. Von mir aus hätte man hier das Weizenmalz gern weglassen können, aber wahrscheinlich braucht es das für die bayrische Seele. Immer trockener und kräuteriger, herber (Niveau norddeutsches Pils) und weniger fruchtig werdend, endet das Pale Ale aus Hohenthann relativ uninspiriert, flach und wenig nachhaftend - die einzigen nachhallenden Geschmacksnoten gefallen mir nicht sonderlich gut.

Für ein überzeugendes Pale Ale steckt mir hier tatsächlich noch zu viel "Bayern" drin und damit meine ich keineswegs die Herkunft der Rohstoffe - schließlich wächst und gedeiht auch in Deutschland und insbesondere in Bayern sehr aromatischer Hopfen, der für perfekte Biere sorgen kann. Die Mixtur erinnert mich nur eben teilweise an ein gnadenlos überhopftes, kaltgehopftes Helles mit unfeiner Hopfenextraktnote im Abgang. Die amerikanische Hefe reißt es nicht völlig heraus. Der Charakter ist eben zunächst süß und weich. Einsteiger werden sich an den blumig-fruchtigen Noten erfreuen und für einen gewöhnlichen Bayern, der seinem Hellen und Weizenbier treu einschwört, ist auch dieses Bayrisch Pale Ale schon eine geschmackliche Explosion. Man muss aber auch eingestehen, dass das Thema 'Pale Ale' nicht zuletzt die Münchener um Crew Republic überzeugender repräsentieren. Licht und Schatten liegen eng beeinander: An der guten Trinkbarkeit gibt es nämlich keine Kritik.

Bewertet am

88% Rezension zum Hohenthanner Schlossbrauerei Bayrisch Pale Ale

Avatar von Freiberger

Das ist gut gemacht, vor allem der präsente Körper mit der schönen Hopfung gefällt.
Schmeckt malzig mit deutlichen Röstaromen und in den nicht zu bitteren Hopfenbeigaben zeigt sich eine süße Fruchtigkeit von Pflaume, Apfel und reifen Apfelsinen.
Könnte etwas spritziger sein, insgesamt aber sehr positiv zu bewerten.

Bewertet am

63% Rezension zum Hohenthanner Schlossbrauerei Bayrisch Pale Ale

Avatar von Bier-Klaus

Geschüttet wurden Pale-Ale-, Karamell- und dunkles Gerstenmalz. Vergoren wurde mit amerikanischer Ale Hefe, gehopft mit der Hopfen Mischung MC Hammer von der Barth-Haas Gruppe. Dabei sind Mandarina, Cascade und Hersbrucker. Es ist dunkel gelb und sehr trüb mit dichter stabiler Blume. Und der mittlere Körper hat nur eine leichte Restsüße, die Hopfen Mischung ist nett gemacht aber als Pale Ale zu wenig herb. Es ist ja auch als ein bayrisches Pale Ale deklariert. Ganz wenig Fruchtaromen von Mandarine und Grapefruit. Das ist ganz nett trinkbar.

Bewertet am