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Beer like star Gaffel Wiess

  • Typ Obergärig, Wiess
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 64% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen

#36628

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
79% Avatar von tonne
65% Avatar von goldblumpen
65% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von Stefan1203
61% Avatar von Linden09
53% Avatar von Unklebierben

61% Rezension zum Gaffel Wiess

Avatar von Linden09

Beschrieben oft als Ur-Kölsch. Für mich passt auch die Bezeichnung Kölsch-Zwickel.

Das Wiess steht strohgelb und blickdicht im Glas, die Haube fällt flach aus.

Im Antrunk grasig, dabei sehr fruchtig nach Stachelbeere und Ananas, trotzdem eher auf der süßlichen Seite.

Insgesamt sehr leichtgängig, so gut wie gar keine Herbe. Das macht das Bier nach den ersten Schlucken interessant und süffig, spätestens beim zweiten Glas wird das Getränk aber fast gähnend langweilig.

Bewertet am

63% Das andere Kölsch von Gaffel...

Avatar von Stefan1203

Kurze Fassung:
Ja, ein Kölsch von Gaffel.
Ein Tick saurer, ein Tick weniger Süffig.
Aber halt ein Kölsch...

Bewertet am

65% Leichtes, aber süffiges Kölsch

Avatar von goldblumpen

Kalea Bier--Adventkalender 3.12.2021 (Hofer-Version)
Ein Wiess ist offenbar eine Art Vorgänger des klassischen Kölsch und daher liegt es nahe, dass die altehrwürdige Gaffel-Brauerei ein solches Bier anbietet.
Es ist unglaublich süffig wie ein Kölsch und geht auch ein bisschen ins Schale. Wenig Spritzigkeit und ein schwacher Körper, aber doch irgendwie fein erfrischend.
Ein Bier, das seine Berechtigung hat. Allerdings sehe ich diese weniger im 0,33l-Fläschchen im Winter, sonder eher vom Fass im Sommer.

Bewertet am

65% Das bessere Kölsch von Gaffel

Avatar von Schluckspecht

Nach alter Kölner Brauart steht von Gaffel der Vorläufer des Kölsch vor mir: Das naturtrübe, obergärige Wiess. Genannt werden 4,9 % vol. Alkohol und 42 kcal je 100 ml. Im Glas sprudelt es angeregt im blickdichten, hefetrüben Strohblond unter der blütenweißen, sahnigen und erstaunlich standfesten Schaumkrone. Beim Duft fällt zunächst die obergärige Hefe auf, die würzig-estrige Noten irgendwo zwischen belgischer Hefe und Weißbierhefe verströmt. Begleitet wird das Ganze von getreidigen, hellen Malznoten mit wenig Süße und noch viel weniger Hopfen.

Schlank, mildmalzig, leicht mineralisch und säuerlich legt die Wiess los, während das Mundgefühl cremige Züge annimmt. Aromatisch könnte hier der Hopfen den Deckel zu machen, doch da kommt nichts. Ich kann mich damit dennoch arrangieren, obgleich Kölsch (und deren Urvater, das Wiess) gewiss nicht zu meinen Favoriten gehören. Der Einstieg ist schön süffig und schnürkellos, Hefe und die Säure sind nicht zu dominant. Schlank und cremig präsentiert sich auch der Körper, der mit mildem Geschmack punkten will. Statt intensiver Eindrücke gibt es mineralische Noten (Natriumchlorid, Calcium), eine feine, leicht getreidige Würzigkeit mit einem Hauch Vanille und einer gut dazu abgestimmten Säure. Im Abgang kommt der Hopfen dann auch endlich mit grasiger, sehr feiner Bittere zum Zuge. Bittere ist übertrieben, aber zusammen mit der Malz- und Hefewürze wird es nicht zu lasch.

Kann man erstaunlich gut trinken, dieses Wiess! Es punktet mit Milde, Süffigkeit und Ausgewogenheit. Die Hefe - und vermutlich auch beigesetztes Sauermalz - sorgt für einen besonderen Akzent, der es aber nicht übertreibt. Für mich gibt es dadurch, trotz sparsam eingesetztem Hopfen, erheblich mehr Geschmack als beim Gaffel Kölsch zu entdecken - wobei auch das Wiess kein Geschmackswunder ist. Recht imponierend ist das geschmeidige Mundgefühl. Durch die ziemlich dominanten mineralischen Noten wirkt das Gaffel Wiess allerdings nur eingeschränkt erfrischend.

Bewertet am

63% Rezension zum Gaffel Wiess

Avatar von Bier-Klaus

Leider habe ich die Aufzeichnungen zu dem Bier verloren und muss aus dem Gedächtnis schreiben. Hellgelb und leicht trüb in der Farbe. Es riecht leicht schwefelig von der beigefügten Hefe. Der Körper ist schlank und mittel rezent. Im Geschmack viel süßes Getreide und etwas Hefe. Im Nachtrunk sehr wenig Hopfen wie auch das zugehörige Kölsch. Lässt sich gut trinken, haut mich aber nicht um.

Bewertet am