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Beer like star Freibergisch Schwarzes Bergbier

  • Typ Untergärig, Dunkles
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.4%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 5 Rezensionen

Das Bier Freibergisch Schwarzes Bergbier wird hier als Produktbild gezeigt.
#1899

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
88% Avatar von ren1529
87% Avatar von deadparrot
64% Avatar von Schluckspecht
61% Avatar von Tarfeqz
60% Avatar von Puck
54% Avatar von Bier-Sven

64% Ausgewogene Langeweile

Avatar von Schluckspecht

Über die vergangenen Jahre hat Freiberger sein Sortiment etwas vereinfacht - bezugnehmend auf die Sortenbezeichnungen. Aus dem Schwarzen Bergbier wurde schlicht "Schwarzbier", man bezieht sich jedoch weiterhin auf die Bergbautradition, wie man unschwer am Bergmann und der Beschreibung auf dem Rückenetikett erkennen kann. Am Inhalt dürfte sich soweit nichts geändert haben, es bleibt bei 4,9 % vol. Alkohol und der sortenübergreifenden Verwendung von Hopfenextrakt (nach Gerstenmalz und Hopfen in der Zutatenliste). Röst- und Spezialmalze werden erwähnt, ein aromatischer und frischer Charakter wird außerdem angekündigt.

Der Name "Schwarzbier" ist genehmigt, wenn man einen Blick auf das sehr dunkle Bier wirft. Ohne Gegenlicht ist es nahezu schwarz und auch gegen das Licht bleibt es bei einem sehr dunklen, bräunlichen Rot. Hellbrauner, vergleichsweise grobporiger Schaum ruht darüber, der jedoch schnell in sich zusammensackt. Der Duft: Malzig frisch mit milchschokoladig-nussigen Akzenten. Der grasige Hopfen kann es sich nicht nehmen, als Nuanche ebenfalls erfasst zu werden. Mit verbundenen Augen würde ich eher auf ein Rotbier tippen, da die Röstmalznoten eher dezent ausfallen und an dieser Stelle eher noch etwas Karamell und Biskuit treten. Der Ersteindruck: Das Freiberger zeigt sich eher frisch und leicht für ein Schwarzbier.

Dieser spiegelt sich im leicht metallischen ersten Schluck auch wider. Mit dezenter Röstmalzigkeit und schlankem Charakter legt das Schwarzbier los, garniert mit dezenten Fruchtnoten (vollreifer, mildsäuerlicher Apfel, dazu etwas Dörrpflaume). Das Malz hinterlässt brotige, leicht rustikale Akzente, die besonders im schlanken, leicht säuerlichen Körper zur Geltung kommen. Insgesamt zeigt sich das Schwarzbier sehr zurückhaltend und weich - aber ohne deshalb zu wässrig zu wirken. An die leicht überdurchschnittliche Säure knüpft eine karamellige Süße an - wobei sich das Schwarzbier in Ausgewogenheit übt. Moderate Hopfenbitterkeit lauert im recht knapp geschnürten Abgang, der auch hier nur etwas Röstmalzigkeit erkennen lässt. So wirkt das Schwarzbier auf mich auch geschmacklich eher wie ein (durchschnittliches) Rotbier, legt jedoch eine gute Süffigkeit an den Tag.

Fazit:

Das Freiberger Schwarzbier ist ein grundsolides, absolut schnörkelloses Schwarzbier ohne herausragende Qualitäten. Man kann eigentlich nicht sagen, dass es nicht schmeckt. Es kommt bisweilen allerdings Langeweile auf, da die Röstmalznoten nur halbherzig angegangen werden und stets der milde Kompromiss gesucht wird. Der mit hopfigen Noten verzierte Abgang gefällt auch Genießern, die mit Schwarzbieren eher wenig anfangen können und lieber zum Pils greifen. Zwar wirkt das Pils aus gleichem Hause noch etwas frischer und spritziger, doch das malzigere Schwarzbier kann als Alternative fungieren. Ich würde mir nur ein volleres Malzaroma wünschen, so dass durch den kräftigeren Körper die etwas zu hoch empfundene Säure (noch im tolerierbaren Bereich) abgemildert wird. Potenzial ist also aus meiner Sicht noch da...

Bewertet am

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60% Rezension zum Freibergisch Schwarzes Bergbier

Avatar von Puck

Im Glas: Eine tiefdunkle Farbe mit viel feinporigem Schaum dazu leichte Malznoten. Der Antrunk ist malzig , mit dezenten Röstaromen , hinzu kommt eine leichte Hopfenbitterkeit. Körper und Abgang sind dann mehr vom Hopfen geprägt, dadurch geht für mich der typische Charakter eines dunklen Biers unter. Zum Schluss wirkt es für mich eher wie ein eingefärbtes Pils.

Bewertet am

87% Rezension zum Freibergisch Schwarzes Bergbier

Avatar von deadparrot

Auf meiner Flasche steht inzwischen einfach "Schwarzbier" statt "Schwarzes Bergbier", aber da das Etikett ansonsten gleich aussieht wie das abgebildete und auf der Rückseite der Flasche von einem Bergbierfest die Rede ist, gehe ich davon aus, dass es sich um das gleiche Produkt handelt.

Farblich lässt das Freiberger, das auch im Gegenlicht tiefdunkel erscheint, mit cremefarbener Schaumkrone nichts zu wünschen übrig. Es verströmt einen mild-malzigen Geruch, in dem etwas von Pflaumen und Rosinen, aber auch von Milchschokolade liegt. Im Antrunk fächert sich das Aroma auf und gibt zunehmend röstige und trockene Geschmacksnoten preis, die schließlich am Gaumen in einem Aroma von knusprigem Brot kulminieren. Mit sehr fein perlender Kohlensäure ist das Mundgefühl dabei sehr angenehm, der Körper insgesamt vergleichsweise schlank.

Im Abgang treten die mild-malzigen Noten eher in den Hintergrund und weichen einem zunehmend röstmalzig-trockenen, beinahe schon torfigen Aroma, das mit einer gerade recht dosierten angenehmen Bitterkeit einhergeht. Lässt man die Aromen ein wenig nachklingen, stellt sich alsbald, insbesondere beim Ausatmen durch die Nase, ein sehr feines Aroma von Brotkruste, Röstkaffee und Schokolade ein. Das ist eine wirklich spannende, abwechslungsreiche, aber in sich schlüssige Geschichte, die mir sehr gut gefällt.

Ein sehr gutes Schwarzbier, das ich gerne weiterempfehle.

Bewertet am

88% Rezension zum Freibergisch Schwarzes Bergbier

Avatar von ren1529

Würzig und stark im Geschmack

Bewertet am

61% Rezension zum Freibergisch Schwarzes Bergbier

Avatar von Tarfeqz

Ein schöner milder Malzgeruch der einen da gleich begrüßt. Der Einstieg ist auch so. Malzig mild und leicht rauchig. Durch diesen rustikaleren Flair ist es nicht so schlimm das es nicht so spritzig ist. Etwas zu bitter wird da der Abgang. Aber die vorherigen Aromen gehen nicht verloren. Sie werden nur durch die Bitterkeit zweitrangig.

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