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Beer like star Brewers & Union Friday

  • Typ American IPA
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 7 Rezensionen

#26650

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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78%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
90% Avatar von Meandmydemon
88% Avatar von HansJ.
85% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von TasteItAll
78% Avatar von madscientist79
78% Avatar von Puck
77% Avatar von Bastus
76% Avatar von willworkforbeer
73% Avatar von Bier-Sven
70% Avatar von Felix
63% Avatar von Bier-Klaus

63% Rezension zum Brewers & Union Friday

Avatar von Bier-Klaus

Das IPA ist rotorange mit starker Trübung und einer riesigen feinporigen Blume. Ein fruchtiger Duft steigt in die Nase, der Einstieg ist vollmundig und angenehm rezent. Ich schmecke eine gute karamellige Restsüße. Die ergänzt den Mandarinen- Honigmelonen-Geschmack des Hopfens sehr gut. Bei diesem IPA ist alles weich und rund aber wie Max schon richtig bemerkt hat, ist es viel zu wenig herb für ein anständiges IPA.

Bewertet am

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85% Fruchtig ins Wochenende

Avatar von Schluckspecht

TGIF - Thank God it's Friday! Jedenfalls dafür, dass ich nun endlich passenderweise das Friday Über IPA von Brewers & Union am nunmehr letzten Freitag des Jahres testen kann. Dieses unfiltrierte, 10 Wochen gereifte IPA eifert dem amerikanischen Stil nach, neben Hopfen aus der Hallertau wurde auch mit Chinook gebraut. Die Flaschengestaltung mit kupferorangenen Etiketten und einem simplen, fetten "FRI" über "DAY" an der Front ist ein Eyecatcher, wo sich doch die meisten Craft-Brauereien mit verschwurbeltem Design aufhalten. Keep it simple! Farblich eifert das Bier im Glas der äußeren Gestaltung nach, auch dieses verzaubert mit kupferorangenen Farbspielen. Der dichte und recht stabile Schaum kann da durchaus mithalten. Dass es sich um ein Craft-Bier handelt, verdeutlichen feinste Trübstoffe.

Eher süßlich und dabei auffallend fruchtig nach Mandarine leitet der Duft das Aromenprogramm ein. Die leicht angetoastete Mandarine ist auch im Antrunk die treibende Kraft, während das süße Malz durch würzige Noten - hauptsächlich vom Hopfen ausgehend - angenehm kontrastiert werden. Ein echt guter Einstieg. Der fruchtig-würzige, malzige Körper unterbreitet gängigen IPA-Standard und geizt nicht mit Hopfenaromen. Aprikose und vor allem Mandarine geben den Ton an. Etwas voller könnter Körper durchaus noch sein, wobei hier von Wässrigkeit keine Rede ist. Würzig und fruchtig schließt das FRIDAY ab, eine überzeichnete Alkoholnote kann ich nicht deuten. Das Amerikanische bringen Pinien-Noten zum Eindruck, der Chinook macht sich final bemerkbar.

Es ist ein gelungenes und doch kein spektakuläres Bier. Wer allerdings mit IPA und vor allem American Pale Ale bisher wenig vertraut ist, wird hier seine wahre Freude erleben. Fruchtige Süße tanzt einvernehmlich mit würziger Hopfigkeit, während der Malzapparat glücklicherweise nicht zu wuchtig auftritt. Nur die eingeschränkte Süffigkeit müsste ich kritisieren. Unspektakulär ist es allein deswegen, weil sämtliche Erwartungen getroffen werden und Überraschungen - positive wie negative - ausbleiben.

Bewertet am

90% Leckeres IPA

Avatar von Meandmydemon

... auch gut geeignet für Einsteiger. Farbe, Geruch, Schaum, Antrunk, Abgang. Ein sehr leckeres IPA

Bewertet am

76% Rostkupferbraunbronze

Avatar von willworkforbeer

Wieder eine schöne schlichte Flasche von Brewes & Union. Heute ist Sonntag, ich trinke aber lieber Freitag.

Rostrot, kupferbraun - fast Bronze, in Verbindung mit dem cremigem, leider kurzweiligem, Schaum sehr schön.

Es riecht wirklich anders als vorgestellt: süßlich, malzig, alkoholisch.

Der Antrunk gestaltet sich sehr aromatisch, malzig, aprikosig und einfach fruchtig.
Im Körper kommt die Hopfenbittere gut durch aber übertüncht nicht die Fruchtaromen. Beim Schlucken kommt leider die böse Überraschung: es ist nicht süffig. Beim Ausatmen schmeckt und riecht man deutlich den Alkohol, der ja eigentlich mit nur 6,5% vol. nicht so hoch ist.

Fazit: Bis auf den Abang ein gelungenes IPA, wobei etwas weniger Malz auch nicht geschadet hätte.

Bewertet am

70% Rezension zum Brewers & Union Friday

Avatar von Felix

Rötliches bis röstfarbenes Bier mit eher geringer Schaumbildung.

Der Duft ist ganz unerwartet honiglich und karamellig. Süße, sirupige Malze dominieren das Bild und werden in ihren klaren Karamelltönen von eher schweren Nektartönen des Hopfens angereichert. Kern bleibt aber eine sehr zähe, betörende Süße mit äußerst schönen floralen Spitzen, die zarte Blütennektarklänge in den dichten Honig einweben.

Im Mund ist das Bier weiterhin süß und etwas alkoholisch in einer angenehmen, öligen Weise. Weiche Herbe klingt sofort mit und gibt dem Bier Dynamik. Sie zeigt sich verhalten als Blutorange, ohne klare Fruchtnoten zu präsentieren. Ganz undeutlich ist der Hopfen, da die Malze weiterhin dominieren.

Der Körper ist von einer äußerst präzisen Karbonisierung durchzogen. Die Kohlensäure ist sehr direkt, aber kleinteilig. Die Textur ist ölig mit Hang zum Sirupigen. Die Konturen sind glatt und geschmeidig, werden aber durch die etwas kantige Kohlensäure gelegentlich aufgebrochen. Das bringt Bewegung in den Sud und tut ihm gut. Der Alkohol ist spürbar, stört aber nicht, sondern gibt dem Bier Tiefe. Er erinnert sehr an dunkle Böcke, was mich in Bezug auf die Hefen irritiert. Durch die Malzbetonung fügt er sich aromatisch als nützlich in das Gesamtportrait.

Der Abgang ist dann nun doch von einer hopfigen herbe durchzogen, doch die Süße klingt weiter prägend nach.

Charakter: Das Friday ist ein total anderes IPA mit trotzdem einfachem Gemüt. Es ist etwas schwerfällig und dick, aber im Grunde sympathisch. Ein netter Freund für ein paar Abende, doch vielleicht auf längere Zeit hin ein bisschen langweilig.

Ich finde das Bier dahingehend bemerkenswert, dass es den IPA-Stil so ganz anders darstellt. Durch die wirklich sehr starke Malzbetonung entgleitet die Hopfung in die Peripherie. Dort gibt sie angenehme Herbe hinzu, entwickelt aber kaum Eigenständigkeit. Die Aromatik von Karamell und Honig, die immer wieder von nektarhaften Blütentönen durchzogen wird, ist durchaus einnehmend. Durch die Andeutungen von Hopfenherbe und die Vertiefungsbemühungen des Alkohols erhält das Bier durchaus eine gewisse Mehrdimensionalität, die Kohlensäure bringt etwas Bewegung in das Bier. Doch trotzdem ist es insgesamt eher ein Alltagsgegenstand auf hohem Niveau. Es ist nicht wirklich komplex und bleibt durch den erschlagenden Sirupcharakter eher schwer und unspektakulär.
Trotzdem kann man ihm sein Handwerk nicht absprechen. Es schmeckt sehr gut und kann durchaus auch zu verschiedenstem Essen gereicht werden. Vielleicht liegt im Food Pairing seine besondere Stärke. Ich stelle mir das Bier hervorragend zu deftigen Salaten und scharfen Senfgerichten vor, um eine süße Milderung zu bieten. Auch zu sehr rauchigem Tofu-basiertem Essen mit starker Öligkeit wird wunderbar passen.

Bewertet am

77% Mandarinenbier

Avatar von Bastus

Und kein schlechtes.Das dunkle Orange passt zum Geschmack.Viel Orange und Mandarine, angenehme Malzdichte,etwas Restsüsse,reichlich Bitterhopfen.Gut.......aber reicht nicht ganz für die oberen Ränge.

Bewertet am

78% Rezension zum Brewers & Union Friday

Avatar von Puck

Trüb und eine rotbraune Färbung mit einem großporigem Schaum. Kräftige Fruchtaromen steigen in die Nase. Im Antrunk eine gelungene Kombination aus Bitterkeit und Frucht. Mandarine und Aprikose und auch etwas Citrus schmecke ich heraus. Der Körper mit etwas mehr Bitterkeit, ebenso wie der Abgang. Die Frucht bleibt. Für mich ein wirklich gut gemachtes IPA, in sich stimmig mit einem gut durchdachten Charakter.

Bewertet am