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Beer like star BrewDog Jack Hammer

  • Typ Obergärig, IPA
  • Alkohol 7.2% vol.
  • Stammwürze 17.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 11 Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 20 Bewertungen und 13 Rezensionen

#18314

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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82%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 20 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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88%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Dirk
90% Avatar von CaptainFriendly
90% Avatar von Tobieras
90% Avatar von Bier-Klaus
89% Avatar von Noxi
89% Avatar von Schluckspecht
88% Avatar von Dirk
88% Avatar von Crafter
88% Avatar von hawanna
88% Avatar von gerdez
87% Avatar von Konsul Meisenbach
86% Avatar von dreizack
82% Avatar von Wursti
79% Avatar von Linden09
78% Avatar von Reini Dandy Rebelz
76% Avatar von Weinnase
75% Avatar von Bierkules
70% Avatar von Brini
70% Avatar von goldblumpen
67% Avatar von bromfiets
63% Avatar von Stout-Scout

89% Mehr ist mehr

Avatar von Schluckspecht

BrewDog stimmt mich mit dem Jack Hammer auf ein sehr bitteres, grapefruitlastiges IPA ein. Das "Ruthless India Pale Ale" kommt auf 7,2 % vol. Alkohol. Der Vorschlaghammer beruft sich auf seine Freunde Simcoe, Citra und Athanum. Zuerst wie immer der Blick auf die Äußerlichkeiten: Goldgelb und damit ziemlich hell, hefetrüb und mit schöner weißer Schaumhaube. Der Duft spielt mit fruchtigen (Zitrone, Grapefruit) und würzigen (Pinie, Wacholder) Noten. Das Malz macht dazu einen vergleichsweise trockenen, getreidigen Eindruck mit nur dezentem Karamelleinschlag.

Weich und cremig legt der Jack Hammer direkt schon los und serviert viel Citrusfrucht (Grapefruit, Orange, Zitrone) mit wenig Säure und Süße, dafür mit dezenter Würzigkeit. Ein Charmeur also? Feine Würzigkeit nach Pfeffer, Wacholder und Pinie bestimmt auch den citrusfruchtigen Körper, der es mit der Bitterkeit nach meinen Maßstäben wirklich nicht übertreibt. Das wirkt schon sehr geschmeidig und nahbar - und sogar ziemlich saftig. Dezente Alkoholnoten leiten in den würzig-grapefruitigen Abgang. Da hatte ich schon bitterere Biere, weshalb die Ankündigung seitens BrewDog wieder einmal etwas übertrieben erscheint - vor allem, wenn man das BrewDog Hardcore IPA noch in leichter Erinnerung hat. Aber man erfreut sich an der Harmonie aus Süße, Frucht und Bitterkeit. In Sachen Bitterkeit ist das genau meine Kragenweite - abgesehen davon, merkt man ab ~100 IBU sowieso keinen Unterschied mehr. Etwas Pinie und Gewürze klingen gemeinsam aus. Damit ist es wohl trotz aller Balance eher nichts für Anfänger auf dem Gebiet der IPA. Und man sollte Grapefruit mögen.

Völlig hin und weg bin ich nicht - das liegt aber auch ein wenig an den Erwartungen, die BrewDog streut. Es soll dieses stramme, komplette IPA aber gewiss nicht schmälern: Es ist sehr lecker, schön citrusfruchtig und dabei angenehm würzig mit gut wahrnehmbarer, aber nicht nachhängender Bitterkeit. Kein Softie, aber auch kein Raufbold. Das spricht gewissermaßen für die Qualität dieses Bieres. Da mache ich lieber die Bekanntschaft mit diesem IPA als mit einem echten Pressluft- oder Vorschlaghammer. Ich persönlich empfinde den Jack Hammer gar als ziemlich süffig, wobei ich es trotzdem bevorzugt bei kleinen Schlücken belasse. Da hat man dann einfach mehr davon...

Bewertet am

79% Nicht so bitter wie vermutet

Avatar von Linden09

200+ IBU, was ein Brett, wie schmeckt es?

Eher helles gelb steht im Glas, recht trüb, die Krone ist schmal und versucht sich wacker zu halten, was ihr nicht so gut gelingt.

Es duftet fruchtig nach Südfrucht.

Der Antrunk ist angenehm fruchtig (Orange, Mango), dann wird es bitter. 200 IBU würde ich aber nicht schätzen.

Mehr passiert bei diesem Bitterhammer allerdings nicht. Schön, dass die Fruchtnoten gut dagegen halten können und immer unterschwellig präsent sind. Ganz leicht kommt zum Ende auch eine alkoholische Note durch.

Sicherlich ein gutes IPA, aufgrund der hohen Bitterkeit sicherlich weniger süffig. Etwas mehr Frucht, dafür etwas weniger Bitterkeit hätten es auch getan (aber dafür gibt es ja das Punk IPA und das Elvis Juice)

Bewertet am

70% Hart, härter, Jack Hammer

Avatar von goldblumpen

EIn IPA, das voll auf intensive Hopfennoten getrimmt ist. Dadurch mehr als voll im Geschmack: Grasig, fruchtig, zitronig -alles da und alles zu viel. Für Hopfenfreunde und Leute die den intensichen Kick suchen, ok -mir war es zu hart.

Bewertet am

90% Rattattattattattt...

Avatar von CaptainFriendly

Die brauenden Wauzis aus Schottland versprechen nicht zuviel: Dieses IPA ist wirklich RUTHLESS1
Ich konnte die Bittereinheiten nicht verifizieren, da genau auf der Legende ein kaum zu entferndender Import-Aufkleber pappte, aber die dreistellige Zahl ist durchaus zu erahnen.
Klare, goldene Färbung bei ziemlich schnell zerfallendem Schaum sind der erste Eindruck, als das Alleinstellungsmerkmal des Jackhammer habe ich die Fruchtaromen in der Nase bei gleichzeitigem Ausbreiten der Hopfenbittere auf der Zunge ausgemacht, was ich bisher bei keinem Bier in dieser Intensität wahrnehmen konnte, aber bei einem so hohen IBU-Wert kann man wohl einfach nicht mehr alles so richtig verstecken. Als geübter Pilstrinker, der ich lange Jahre war, habe ich damit überhaupt keine Probleme - ganz im Gegenteil.
Und was ich dieses Jahr bemerkt habe: A heavy hopped beer a day, keeps the flu away!
In den letzten Wochen sind mir die IPAs ausgegangen, und was soll ich sagen: Seuche Galore!
Fürs neue Jahr muß ich mir da wohl noch was vornehmen ;).

Bewertet am

82% Rezension zum BrewDog Jack Hammer

Avatar von Wursti

Flasche des Biers habe ich leider nie gesehen. Im Glas (0,3l Flöte) ist es klar und goldgelb. Die Blume ist so stabil, dass man sie fast löffeln möchte.

In der Nase machen sich sofort Mango- und Zitrusnoten breit. Dahinter schwebt eine leichte Würze und etwas pfeffrig Scharfes.

Im Antunk überrollt mich eine extreme Bitterkeit. Nachdem sich diese Wogen glätten kommen Orangen und Grapefruitaromen zum Vorschein. Das Bier ist aufgrund seiner starken Bitterkeit recht trocken wodurch es wiederum erfrischend wirkt. Es hat einen schön langen Abgang.

Bewertet am

70% Rezension zum BrewDog Jack Hammer

Avatar von Brini

Der Körper kommt enorm bitter zur Geltung und im Abgang finden sich dezente Fruchtnoten.
Nach meinem persönlichen Geschmack hätte es gerne noch fruchtiger sein könnnen - denn extrem ist dieses Bier ja eh schon ;-)

Bewertet am

90% Braukunst live 2014

Avatar von Bier-Klaus

Im Geruch Hopfendolden pur, die sehr stark an schwarze Johannisbeere erinnern.
Das zieht sich durch bis in den Antrunk hinein.
Ganz leicht im Hintergrund ist ein wenig von der Restmalzsüße zu schmecken.
Die wird aber vollkommen dominiert vom Hopfenhammer.
Der Hammer ist aber nicht so extrem, wie ich mir 200 IBU vorstellen würde.
Ein extremes Bier, darunter leidet die Trinkbarkeit und die Süffigkeit aber so ein Bier braut man nicht, um es maßweise zu trinken.

Ich finde es super.

Bewertet am

88% Ein IPA mit viel Hopfen

Avatar von Crafter

Der Einstieg ist fruchtig, nach Mango schnuppernd.
Sehr frisch und sprudelig mit etwas Säure präsentiert sich das Bier.
Ein Bißchen Karamell und Malz ist zu spüren.
Der wahre Traum beginnt kurz vor dem Abgang, hier offenbaren sich die heftigen IBU. Fantastische Hopfenaromen kommen zu Tage, der Hopfen halt lange nach.
Ich persönlich mag IPAs mit hohen IBU zählen sehr gerne. Das Torpedo von Sierra Nevada ist hier ein Beispiel.

Bewertet am

76% Braukunst Live

Avatar von Weinnase

goldgelb; ungemein üppiges Bouquet (Pfirsichlikör, viel Zitrus); dabei Schmelz und gewisse "Süße" bereits im Duft - sehr spannend!; frischer Ansatz; üppige Fülle, saftig, mit einem Korb exotischer Früchte, und (zunächst) relativ rund und ausgewogen --- aber dann: eine gewaltige Hopfenkeule zertrümmert den fein angerichteten Obstsalat und zurück bleibt ??? (ich hatte schon als Kind immer Angst vor Lebertran - obwohl ich ihn nie probiert habe) - vielleicht gibt der Nachhall eine Ahnung von der Medizin?

Bewertet am

67% Rezension zum BrewDog Jack Hammer

Avatar von bromfiets

Jetzt wirds hart, liebe Brewdog-Fans ... Ich kann die Euphorie gegenüber dem West Coast IPA Jack Hammer nämlich nicht nachvollziehen. Das Bier ist sicherlich kein schlechtes Craftbier, aber irgendwie hatte ich mir mehr erwartet. Der knallige Hopfen ist relativ eindimensional. Ich rieche etwas Grasiges, die Fruchtigkeit ist nur zu erahnen. Dann fehlt mir ein Körper, denn es geht geradewegs in die heftige Bittere. Mh. Das war mir definitiv zu unspektakulär. Qualitativ ist es kein schlechtes Bier geworden, aber den Jack Hammer konnte ich nicht spüren. Schade.

Bewertet am

90% Rezension zum BrewDog Jack Hammer

Avatar von Tobieras

Dieses Bier ist wahrlich wie der Name schon sagt, ein Presslufthammer. Und zwar nicht wegen dem für ein Double IPA eher niedrigen AVB von 7,2%, sondern wegen der offensichtlich astronomischen Menge an Hopfen, die hierfür Verwendung gefunden hat. Von außen eher harmlos drein schauend, breitet sich nach dem Einschenken ein parfümig, komplexer Hopfenschleier unter der Nase aus. Diese sehr floralen, irgendwie an Duschgel erinnernden Töne, finde ich persönlich etwas künstlich und plakativ, erst mit der Zeit kann ich mich daran gewöhnen.
Der Antrunk ist von der Kohlensäure her moderat gehalten und im Mittelteil dreht eine sanft malzige Textur ihre Runden. Wirklich ausgewogen und lecker, wie man es BrewDog kennt, aber noch kein Hammer in Sicht. Abgang, kurze Pause… Dann plötzlich ein Schlag mit einem harten Gegenstand, das muss der Hammer sein!
Was sich jetzt abspielt, ist ein wahres Hopfeninferno. Nicht nur die extrem präsente BItterkeit, sondern auch ebenso extrem komplexe Aromen, die an den Duft eines Blumentraußes erinnern, schwirren wie verglühende Funken nach dem Schlag auf einen Amboss um Rachen umher. Minutenlanges Ausklingen.
Diese Bitterkeit ist nicht platt und pelzig, wie man sie von schlechten Pilsnern her kennt, sie ist edel, feingliedrig und aufgeschlossen, sodass man das Gefühl hat, durch ihre Transparenz hindurchtauchen zu können. Wie ein feiner Film ist der Mundraum von ihr benetzt und sie wirkt auf ihre Art betörend und narkotisch.
Dies ist kein Bier für Anfänger und sicher auch keines, das man sich mal schnell beim Essen einverleibt, dazu ist es einfach zu komplex und zu bitter.
Was man im Jahre 2013 nur aus Hopfen herausholen kann, ist schon wirklich verblüffend, ja ich würde sagen ehrfurchterregend.
Ein absolut gelungenes Hightech-Bier für Freunde des extremen Genusses.

Bewertet am

88% Eine wahre Hopfenbombe

Avatar von hawanna

100 IBU schlagen sofort zu.
In der Nase tolle Südfrucht-/Citrusaromen.
Würde ich fast jeden Tag trinken wollen.

Bewertet am

87% Jack (Hop) Hammer

Avatar von Konsul Meisenbach

Definitiv das bitterste Bier, was ich je getrunken habe. Das Etikett und die Web Site rücken nicht mit dem IBU-Wert raus- aber es ist mit Sicherheit jenseits der 75. Ich liebe bittere Biere, aber das ist mir ein wenig zuviel des Guten. Der Abgang ist Hopfenbittere in Reinkultur, die sich über die Zunge legt und dort bleibt und bleibt... Ich habe mich an meine Kindheit errinnert gefühlt- Magenschmerzen und man hat es dummerweise der Mutti gesagt- ergo bitterer Wermut-Tee bis zum Abwinken.
Aber was kann der brauende Hund dafür, daß es für meinen Geschmack zu bitter ist...nämlich gar nichts. Jenseits der Bitterkeit ist es nämlich ein sehr gutes IPA - schön fruchtig, malzige Noten schön ausbalanciert- lecker bis zum bitteren Ende....

Bewertet am