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Beer like star Bitburger Winterbock

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze 16.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#35148

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
79% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von MythosMan
63% Avatar von LordAltbier

63% Gut aber nix besonderes!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig, ein klein wenig säuerlich und im Hintergrund erkennt man auch etwas Malz. Der Mittelteil ist hopfig-spritzig und etwas säuerlich. Der Abgang ist hopfig-herb und weiches Malz ist auch erkennbar. Fazit: Ein angenehm trinkbares Bier aber auch keine Besonderheit!

Bewertet am

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78% Gelungen

Avatar von MythosMan

Muss Schluckspecht zustimmen und habe nichts weiter zu sagen. Gelungen, überraschend harmonisch. Ein tolles Eisbock.

Bewertet am

79% Bitte ein Bock

Avatar von Schluckspecht

Stefan Meyna, der Braumeister, zeichnet sich für die neueste Kreation von Bitburger verantwortlich. Passend zur kälteren Jahreszeit lanciert man den Winterbock, abgefüllt in eine knubbelige 0,33-Liter-Steinie-Flasche. Man berichtet von einer eisigen Lagerung bei -2 °C und einer Verfeinerung mit dem Bitburger Siegelhopfen sowie dem Aromahopfen Callista. Leider taucht immer noch Hopfenextrakt in der Zutatenliste auf, was insbesondere bei einem eher malzlastigen Bockbier nicht sein müsste. Hefe liest man hier ebenfalls. Aus 16,8 °Plato Stammwürze werden wilde 7,0 % vol. Alkohol generiert und damit liegt Bitburger absolut im Kernbereich der Bockbiere. Der etwas höhere Alkoholgehalt münzt auch in einer höheren Energieausbeute (63 kcal je 100 ml).

Strohgelb, lebhaft sprudelnd und minimal opaltrüb zeigt sich das Bockbier absolut ansprechend, wobei auch die gut stehende Schaumkrone ihren Anteil dazu beiträgt. Ein herzhafter, hellmalziger Duft mit dezenter Rauchigkeit mitsamt honigsüßer Citrusfruchtigkeit wird dargereicht, mit kernigen und grasigen Noten im Hintergrund. Der Alkohol kann sich exzellent verstecken, es dominiert vielmehr das helle und relativ trocken erscheinende Malz.

Auch der Antrunk überrascht - und das sogar positiv. Die Eindrücke von Trockenobst schneidet das Winterbock nur hauchzart an, wechselt aber flugs zu einer frischeren Süße mit Kräuter- und Fruchtnoten. Auch hier verrät sich der höhere Alkoholgehalt nicht direkt. Mit mundfüllender, aber recht geschmacksneutraler Hefe im Schlepptau formiert sich ein angenehmes Mundgefühl im vollmundigen Körper, der mit Gewürznoten (Ingwer, Zimt, Kardamom) operiert. Auch das überrascht mich positiv, zumal die recht hohe Restsüße den Trinkgenuss stark vereinfacht und den Alkohol extrem unscheinbar werden lässt. Mildwürzig klingt das Winterbock mit kräftigen Malznoten, herben Kräuternoten und nicht zu starker Klebrigkeit aus. Die etwas kantig anmutenden Hopfennoten - man erinnere an den enthaltenen Hopfenextrakt - könnte man final noch monieren.

Bei mir sorgt das Winterbock auf den ersten Moment dennoch für einen gelungenen Gesamteindruck: Der Antrunk gerät deutlich frischer als erwartet, der Alkohol verkleidet sich gut und das Finale punktet mit Würzigkeit (allen voran Zimt). Ich muss ein Bier nicht schlecht bewerten, nur weil es von einer industriellen Großbrauerei stammt - hier stimmt für mich das Resultat, zumal 74 Cent dafür nicht überbezahlt sind. Daher klare Empfehlung!

Bewertet am