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Beer like star Bad Windsheimer Freilandmuseum Dunkel

  • Typ Untergärig, Dunkel
  • Alkohol 4.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 5 Rezensionen

#26510

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
83% Avatar von Hirsch
83% Avatar von Bier-Klaus
81% Avatar von CaptainFriendly
80% Avatar von Schluckspecht
79% Avatar von Puck

80% Bitterschokolade und Brotkruste

Avatar von Schluckspecht

Ich konzentriere mich bei meiner Bewertung des Bad Windsheimer Freilandmusem Dunkel auch mal lieber auf den Geschmack. Und die Optik natürlich: Es zeigt sich haselnussbraun mit kräftig-rötlichem Einschlag, mittelstarker Trübung und fluffiger, dichter, cremeweißer Schaumkrone von genügsamer Stabilität. Nussig, schokoladig, malzig, kernig und hefig zeigt sich der zünftige Duft, der Röstmalzeinschlag ist - wie bei altfränkischen Dunkelbieren üblich - nur dezent. Dazu gibt es frische Brotkruste, Vanille, Karamell und eine Idee Kuchen mit roten Beeren.

Weich und schokoladig steigt das dunkle Zwickelbier ein, dazu kommt etwas Kaffeebohne, Kirsche und trockene rote Beeren. Trotz geringer Spundung mangelt es nicht an einem rezenten Körper, Süße und Säure fallen moderat aus. Das Röstmalz zeigt sich, aber stiltypisch in keinster Weise aufdringlich. Würzig, hefig und trocken endet das Naturtrübe mit erfassbarer Hopfenbitternis und Bitterschokolade. Was bleibt, ist ein angenehmes Dunkelbier fränkischer Herkunft. Ich würde mir lediglich eine Nuance mehr Süße wünschen, speziell im Abgang. So fand ich das helle Zwickel insgesamt ein wenig überzeugender.

Bewertet am

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83% Rezension zum Bad Windsheimer Freilandmuseum Dunkel

Avatar von Hirsch

Was jetzt wo gebraut wird im (oder eben nicht im) Kommunbrauhaus des Freilandmuseums Bad Windsheim, das erschließt sich mir nicht ganz. Mit eigenen Augen gesehen habe ich allerdings, dass dort gerade bis in den Oktober hinein fast jeden dritten Tag gebraut werden wird. Ob das hier verkostete Dunkle aus der Museums-Anlage oder bei der Windsheimer Bürgerbräu gebraut wird – ich weiß es nicht. Was zählt, ist der Geschmack – und der ist höchst lobenswert!

Schaum: mittelporig, cremeweiß, stabil
Farbe: feines dunkelrotbraun

Geschmack:
Der Antrunk ist fast zart: Schokolade, viel Vanille, leichte Beerenaromen. Das erwartbare Röstmalz ist präsent, aber nicht zu dominant. Es ist nicht zu süß, schwach gespundet und hat einen schlanken Körper. Besonders lobenswert ist ein wunderbar weiches Mundgefühl.
Nachtrunk: Dezent hopfig. Eher röstmalzig.

Kommentar: Ich muss sagen, ich habe schon einige Dunkelbier-Vorurteile: Pappig süß, plump röstmalzig – die nicht so guten Dunkelbiere sind halt leider so. Das Windsheimer Museumsbier aber ist was ganz Anderes. Bei geringem Alkoholgehalt ein sehr rundes, weich-vollmundiges Bier, das ich mir auch als Dunkelbiernichtsogernhaber öfters genehmigen könnte.

Bewertet am

81% So schmeckt Franken

Avatar von CaptainFriendly

Mein Freilandmuseum Dunkel entstammt dem Kommunbrauhaus Bad Windsheim und ist ein typisch fränkisches naturtrübes Dunkles mit feinporigem bräunlichem Schaum und typischem Malzduft, der sich im Antrunk mit einer zusätzlichen brotigen Note und einer leichten angenehmen Süße, wie man sie bei vielen Bockbieren findet, bestätigt.
Der Körper ist für den relativ geringen Alkoholgehalt ziemlich kräftig.
Im Sommer schmeckt das Bier im mittelalterlichen Ambiente des Museumsdorfes bestimmt noch besser und - was für den Franken am wichtigsten ist - passt ganzjährig hervorragend zu fränkischem Essen.
Mit Sternen halte ich mich zurück, weil ich als Top-Dunkle drei bis vier noch bessere Biere empfehlen würde (z. B. das Leupser Dunkel von der Brauerei Gradl oder das E.T.A. Hoffmann-Bier vom Mahr in Bamberg), was aber niemanden davon abhalten sollte, auch dieses wirklich gute Dunkle zu probieren.

Bewertet am

79% Rezension zum Bad Windsheimer Freilandmuseum Dunkel

Avatar von Puck

Ein richtig leckeres Dunkel, das mir im Glas mit einer schönen dunkelbraunen Farbe entgegen leuchtet. Im Antrunk schöne Malzaromen mit einem Hauch Zartbitterschokolade. Ein wirklich gelungener Körper, auch hier weiter angenehme Röstmalznoten. Der Abgang fällt leider für mich etwas zu kurz aus, was dem Ganzen aber keinen großen Abbruch tut. Echt süffig und gut gemacht.

Bewertet am

83% Museums-Bier die Zweite

Avatar von Bier-Klaus

Laut Info einer Museumsmitarbeiterin gibt es im Museumsdorf eine historische Brauerei. Deren Braukessel werden drei- bis viermal im Jahr zu besonderen Anlässen und Festen befeuert, nur dann gibt es ein Original Museumsbier. Während des Jahres gibt es auch ein Museumsbier. Das macht aber nicht das Bad Windsheimer Bürgerbräu sondern die Brauerei Döbler in Bad Windsheim. Ich habe persönlich die Fässer mit der Döbler-Aufschrift gesehen.

Soweit dazu, nun zum Bier:
Die Farbe ist dunkelbraun und blickdicht mit rötlichen Reflexen. Die kleine und feinporige Blume ist cremefarben. In der Nase etwas schokoladiger Geruch, sehr schön! Beim ersten schluck spürt man schon die sehr feine, sahnige Textur. Es folgt ein feiner schokoladiger Geschmack und wenige Röstaromen. Im Nachtrunk bleibt das Röstmalz lange am Gaumen erhalten. Das ist sehr fein und super harmonisch.

Egal wer es braut, ich könnte mich reinlegen.

Bewertet am