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Beer like star BraufactuM Yakeros

  • Typ West Coast IPA
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 4 Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 4 Rezensionen

#29904

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
90% Avatar von Schluckspecht
90% Avatar von vandango
85% Avatar von ElftbesterFreund
83% Avatar von Bier-Klaus
80% Avatar von Brini
74% Avatar von Florian
74% Avatar von LordAltbier

90% Deutsche Perfektion

Avatar von Schluckspecht

"Gebraut für Hopheads" - ich fühle mich gleich angesprochen. Beim Yakeros von BraufactuM handelt es sich um ein West Coast IPA mit 6,5 % vol. Alkohol und Aromen von Orange, Mandarine und Pinienharz. Das gefällt mir alles, allgemein kann ich mit den schrofferen, intensiveren West Coast IPAs viel anfangen. Als Hopfen kamen aber keine klassischen Amerikaner wie etwa Simcoe, Cascade oder Citra zum Einsatz, sondern Taurus, Mosaic und HBC 431. Der Taurus kommt wohl aus der Hallertau, der Rest dürfte aber amerikanisch sein. Der HBC 431 hat mich bereits beim SHIPA von Kehrwieder begeistert. Beim Malz bleibt man klassisch und dem Gerstenmalz treu: Pilsener Malz, Pale Ale Malz und Karamellmalz. Hefe steht nicht in der Zutatenliste, weitere Angaben wie etwa zu den Bittereinheiten gibt die Flasche ebenfalls nicht preis.

Klar und lupenrein ist das Yakeros dennoch nicht, das gefällt mir. In einem opaltrüben Bernstein steht es mit prächtiger, voluminöser, sahnig-feinporiger Schaumkrone im Glas. Ins Gegenlicht gehalten, erwachen kupferorangene Reflexe. Das IPA kann sich also wirklich sehen lassen! Sauber und dennoch authentisch - ein Bilderbuch-Craft Bier...

Der Duft zeigt sich von der würzigen Seite, wie ich es bei einem guten West Coast IPA auch erwarte und wertschätze. Orange, Mandarine und Pinienharz sind unverkennbar da - ich erweitere dies jedoch noch um Kümmel und Fenchel. Statt nach Zitrone duftet es hier wirklich eher nach saftiger, saurer und nicht zu süßer Mandarine.

Im Antrunk kommt vor allem das Karamellmalz zur Geltung, welches die leicht säuerlichen Fruchtnoten (Mandarine, Orange, Mango), die Pinienakzente und die dezente Pfeffrigkeit abrundet. Sehr weich und mild zeigt sich das IPA auf den ersten Schluck und erscheint damit angenehm zugänglich. Ein ausbalancierter Malzkörper macht sich in der Mitte breit, der dem Hopfen eine solide Basis bietet, ohne ihn zu erdrücken. Der Süße wurde auf der Malzseite der Vorzug gegeben, Würzigkeit lebt lediglich der Hopfen in milden Dosen aus. Pinie und Harz werden eher filigran dargereicht, US-amerikanische West Coast IPA hauen da mehr auf den Putz. Zusammen mit den Orangen- und Mandarinennoten sowie einer guten Prise Pfeffer ergibt sich allerdings ein lecker-süffige Geschmackseinheit. Gefährlich süffig. Im Abgang würde man sich eine etwas intensivere Hopfenbitterkeit wünschen, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Überzeugend, aber nicht überragend - so das finale Urteil. Ein richtiges US-West Coast IPA hat es faustdicker hinter den Ohren, dafür ist das süßmalzige, hopfenwürzige Yakeros von vorn bis hinten sehr fein und elegant komponiert. Das meinte man sicherlich auch mit dem "deutschen Twist". Ich finde keine nennenswerten Mängel wie etwa hervorstechende Alkoholnoten (der Alkohol versteckt sich gut), aufgesetzt wirkende Fruchtigkeit oder Klebstoffnoten. Der HBC 431 gefällt mir hier abermals wunderbar. Wahre Hopheads könnten sich bei so viel Perfektion leicht gelangweilt fühlen, aber dürften auch sie nicht abstreiten, dass das Yakeros mit seinen Fruchtnoten verdammt gut schmeckt. Der krasse US-Style geht dem Yakeros fast etwas abhanden. Aber wie gesagt: Meckern auf hohem Niveau.

Bewertet am

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74% Ganz ordentliches IPA!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-säuerlich, hopfig-spritzig und nur wenig herb, man erkennt Aromen von Orange und Mandarine. Der Mittelteil ist recht säuerlich, fruchtig-spritzig und angenehm herb, man erkennt auch hier Aromen von Orange und Mandarine. Der Abgang ist schön bitter-herb und hat ein kräftiges, intensives Mandarinen-Aroma. Fazit: Ganz gutes IPA aber auch keine Besonderheit!

Bewertet am

83% Rezension zum BraufactuM Yakeros

Avatar von Bier-Klaus

Die neue Kreation von Braufactum wurde mit Hallertauer Taurus gebittert und mit Mosaic sowie der neuen Sorte HBC431 aus dem Yakima Valley aromatisiert. Die Farbe ist dunkles, blankes Kupfer, in der Nase habe ich intensive Fruchtaromen, vor allem Mandarine. Dazu kommen cremige Erdbeere und Waldmeister. Die auf dem Etikett gelistete Pinie habe ich nicht erkannt. Der Einstieg beginnt nur mittel vollmundig dafür ist der Geschmack wunderbar fruchtig nach Mandarine une etwas Kiefer aber nur der Duft nicht die Herbe der Nadeln. Dazu etwas karamellige Süße vom Malz. Die Herbe ist zurückhaltend für ein West Coast IPA, hier wurde wohl für den deutschen Markt angepasst und die Fruchtaromen sind wunderbar. Gefällt mir gut.

Bewertet am

90% Wunderbares Westcoast IPA

Avatar von vandango

Es gibt einige Brauereien, amerikanische und andere, die ein Westcoast IPA brauen. Mal schlecht, mal top.
Braufactum schafft es, meiner Meinung nach als einzige deutsche, ein wirklich starkes IPA nazubieten.
Extrem fruchtig in der Nase, starker Antritt mit vollem Körper und eine ordentliche Bitterkeit im Abgang, ganz wie ein Westcoast IPA sein muss.

Bewertet am