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Beer like star Wolfscraft Super Lager

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 5 Rezensionen

#29216

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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74%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
83% Avatar von Bier-Klaus
82% Avatar von MobyDuck
81% Avatar von goldblumpen
77% Avatar von ElftbesterFreund
76% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von ppjjll
60% Avatar von tonne

81% Feines Lager

Avatar von goldblumpen

Nach dem wunderbaren Hellen, kommt das neue modernisierte Lagerbier der Brauerei.
Das Lager finde ich auch schön, aber neben den anderen Produkten verblasst es ein bisschen.
Was nicht so richtig ist, denn gerade neben den vielen Primitiv-Lagerbieren, finde ich es toll, dass man ein solch fein-frisches Bier im Lager-Stil und nicht irgendwelchen komischen Hipster-Stilen bekommt.
Es ist fein-hopfig, baut aber auf einem kräftgen Körper auf. Es hat grasig-frische Noten und einen passenden Malzaufbau.
Schade, dass es mein Bio-Laden nicht mehr hat.

Bewertet am

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76% Einsamer Wolf

Avatar von Schluckspecht

Nach dem Pils und dem Hellen reiht sich das Super Lager, ein Lager mit 5,3 % vol. Alkohol, in die Verkostungserfahrung der Wolfscraft-Biere ein. Wie auch diese handelt es sich um ein Bio-Bier - abgefüllt in eine braune 0,33-Liter-Longneckflasche -, welches auf regionale Zutaten schwört. Auch wenn Hefe nicht in der Zutatenliste zu finden ist, so wird das Super Lager als naturtrüb bezeichnet - und den Bodensatz kann man unschwer übersehen.

Und da im Bodensatz immer auch Geschmack versteckt ist, landet dieses mit im Verkostungsglas. Dort blicke ich, wie beschrieben, auf ein naturtrübes Gelbgold. Dazu gibt es eine hoch auftürmende weiße Schaumkrone von recht feinporiger, sahniger Struktur und einer guten Stabilität. Fruchtige Noten erreichen die Nase - Mandarine, Clementine und Aprikose zum Beispiel. Ein sehr einladender, frischer Geruch. Das Malz zeigt sich würzig angehaucht.

Mit fruchtiger Süße steigt das Super Lager ein, abgerundet durch kernige Noten (Apfel, Quitte) und leicht würzigem Malz. Das Brauwasser, in diesem Fall Alpenquellwasser, macht einen wirklich weichen, sauberen Eindruck. Darauf haben die subtilen Geschmacksnoten leichtes Spiel. Mandarine und Aprikose prägen den milden, ausgewogenen Körper, der sich insbesondere auf eine hohe Süffigkeit verständigt. Im knapp gehaltenen Abgang weicht diese süße Fruchtigkeit flugs einer ins Herbe tendierenden Trockenheit, während weiterhin ein hohes Maß an Frische suggeriert wird. Richtig bitter wird es im Finale nicht, allerdings bleibt geschmacklich ansonsten nicht mehr viel übrig. Auch wenn es seltsam klingen mag: Mich erinnert der Abgang an Camentbert. Die Bitterkeit, anfangs eher unterdurchschnittlich, setzt sich immer weiter fest. Ein wenig enttäuscht es mich schon, wie simpel das fruchtige Super Lager ausklingt.

Spektakulär ist auch das Super Lager nicht, doch die filigranen Noten und die saubere, mängelfreie Qualität wissen durchaus zu überzeugen. Das beste Bier im alkoholischen Gerstenmalz-Trio sehe ich im Super Lager nicht, 'Das Helle!' und das 'Frisch-Pils' gefielen mir schon eine Idee besser. Die Idee hinter dem Super Lager sitzt aber: Es wirkt schon ein wenig unangepasst und sucht sich seinen eigenen Weg. Die Kohlensäure passt bei meinem (noch vier Monate haltbaren) Exemplar übrigens vollauf, es prickelt im idealen Maße.

Bewertet am

63% Hätte mehr erwartet

Avatar von ppjjll

Die Optik ist überzeugend auch die fruchtige Note nach Mandarine/Orange verleiten zum Trinken.

Der Antrunk, Körper und Abgang sind sehr stimmig, im Abgang wird es süß-fruchtig aber nicht Karamell, sondern es geht Richtung Litschi.

Trotzdem kann ich die tollen Bewertungen nicht nachvollziehen. Was will dieses Bier eigentlich? Mich hats nicht gepackt, genau wie das Weizen viel zu wenig Kohlensäure, daher trotz der Fruchtigkeit irgendwie abgestanden. Für den Preis erwarte ich mehr.

Bewertet am

82% Rezension zum Wolfscraft Super Lager

Avatar von MobyDuck

Habe das Bier bei dem Bio-Laden meines Vertrauens entdeckt. Eher etwas heller als Gold, leicht trüb und mit einer stabilen Schaumkrone macht es schon mal einen sehr guten Eindruck. Der Geruch ist fruchtig-hopfig und erinnert eher an ein Ale als an ein Lager. Der Anrunk ist sehr mild und weich, wie es sich für ein ordentliches Lager gehört. Das setzt sich dann bis zum Schluss fort und endet im Nachtrunk in wunderbaren Fruchtaromen ohne diese knarzigen Karamelltöne, die (leider) viele Lager mitbringen.

Ein sehr gefälliges, ausgewogenes Bier. Weder Fisch (Lager) noch Fleisch (Ale), aber auf hohem Niveau. Unbedingt mal probieren

Bewertet am

83% Rezension zum Wolfscraft Super Lager

Avatar von Bier-Klaus

Mit Wolfscraft gibt es eine neue Bio-Brauerei im Großraum München. Wolfscraft kommt aus Freising und recht viel ist über die neue Brauerei nicht zu erfahren.

Das zweite verkostete Bier ist das Super Lager. Das ist mit 5,3% ABV etwas stärker als das "Das Helle!". Goldgelb und blank mit einer großen, feinporigen und stabilen Blume. Ich rieche minimale zitrale Aromen, der Antrunk ist weich und rund. Die Karamellaromen des Malzkörpers reichen sich die Hand mit den dezenten Fruchtnoten des Hopfens. Das Bier ist extrem harmonisch gebraut, vielleicht sogar zu rund, dazu trägt auch die geringe Spundung bei.

Diese Geschmackskomposition ist wunderbar aber zu wenig knackig. Das Super Lager hat ja gar keine Ecken und Kanten, dafür ist es halt super süffig. Der Nachtrunk endet leicht fruchtig und zart rauchig vom Karamellmalz. Das Bier ist sehr gut komponiert, noch dazu Bio aber für mich persönlich zu weichgespült. Auf jeden Fall ist es einen Test wert.

Bewertet am