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Beer like star Wolfscraft Das Helle!

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 3 Rezensionen

#29214

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
89% Avatar von goldblumpen
83% Avatar von Bier-Klaus
81% Avatar von Schluckspecht
77% Avatar von game*over

81% Helle Freude

Avatar von Schluckspecht

Schade, dass es zum Wolfscraft "Das Helle!" keine Angaben zum Bio-Hopfen gibt, aber immerhin wird ein frischer, balancierter und exotisch-fruchtiger Geschmack versprochen. Mein Exemplar aus der typischen 0,33-Liter-Longneckflasche kommt mit 4,9 % vol. Alkohol.

Das Bio-Helle kleidet sich ein helles, homogen naturtrübes (nur leicht gefiltertes) Strohgelb, darüber steht - weiß und gemischtporig - eine recht stabile Schaumkrone. Der Duft wartet nicht lang, um die fruchtigen Noten zu zeigen: Es kommen sofort exotische Duftnoten zu Tage, wie etwa nach Litschi, Honigmelone, Pomelo und Grapefruit. Kräuterige Noten runden das Bild ab. Das Malz steuert strohige Noten bei, hält sich aber - und das gilt insbesondere für die untergärige Hefe - sonst deutlich zurück, um dem Hopfen genug Freiraum zu schaffen.

Fein prickelnd, rezent und angenehm harmonisch steigt das Helle mit bereits durchaus anregenden Geschmacksnoten ein. Ausbalanciert in Süße und Säure serviert der Antrunk eine feinfühlige Fruchtigkeit und mildes Malz. Für ein Helles ist das ein mehr als nur gelungener Einstieg. Im schlanken und dennoch nicht verwässerten Körper, der mit einem angenehmen Mundgefühl und seiner hohen Frische punkten kann, fächern sich diese Aromen etwas weiter aus und vertiefen sich zunehmend. Gut gefallen mir die schön filigran ausgeführten blumigen Akzente im Zentrum, die eine schöne Ergänzung zur milden und frischen Fruchtigkeit darstellen. Kräuterige Noten schwirren immer mal wieder dazwischen und steigern den Frischeeindruck. Grasig und feinherb - und tendenziell sogar kernig - schließt das Bio-Helle von Wolfscraft mitsamt feiner Grapefruit-Noten ab. Der IBU-Wert dürfte sortentypisch gering ausfallen, aufgrund des recht geringen Restextraktes und des moderaten Alkoholgehaltes reicht die Bitterkeit im Abgang jedoch absolut aus. Ganz so herb wie meine Mitrezensenten empfinde ich ihn aber lange nicht.

Für ein Helles gefällt mir das kleine Bio-Exemplar von Wolfscraft schon mal richtig gut. Wer es mild mag, bekommt ein schön frisches und ausbalanciertes Bier mit feinen Fruchtnoten und vergleichsweise tiefgründigen, abwechslungsreichen Akzenten. Bei so viel Harmonie gerät es fast schon ein wenig langweilig, wobei dies bei einer so hochwertigen Qualität (feines Brauwasser, keine Braumängel festzustellen) wohl kaum gerecht wird. So unangepasst wie der brauereiinterne Proclaimer ("unangepasst wie ein Wolf") ist "Das Helle!" wohl nicht, aber es hebt sich dennoch wohltuend vom Einerlei ab. Wer ab und zu ein paar Cent mehr für sein Bier ausgeben mag, findet im Wolfscraft "Das Helle!" etwas Besonderes.

Bewertet am

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77% Rezension zum Wolfscraft Das Helle!

Avatar von game*over

Getreidig, fruchtig prickelnd (vielleicht ein bißchen viel), interessant
erfrischend.
Nichts für jeden Tag, aber eine durchaus gute Alternative wenn man (Frau auch)
mal was besonderes trinken möchte

Bewertet am

83% Rezension zum Wolfscraft Das Helle!

Avatar von Bier-Klaus

1. Verkostung 2016:
Mit Wolfscraft gibt es eine neue Bio-Brauerei im Großraum München. Wolfscraft kommt aus Freising und recht viel ist über die neue Brauerei nicht zu erfahren. Das erste Bier ist das Helle mit Ausrufezeichen. Die Farbe ist hellgelb und blank. Es breitet sich ein wunderbarer Zitrus- aber auch Kräuter-Duft aus. Das helle hat eine weiche Textur, es ist wenig gespundet. Der Geschmack hat eine ziemlich starke Restsüße, zum Abgang hin kommen vom Hopfen wunderbare Noten nach Clementine und Melone auf. Diese Fruchtaromen haben fast keine Herbe, nur den süßen Fruchtcharakter. Trotzdem wird das Helle im Nachtrunk etwas säuerlich, das kann ich aber nicht dem Hopfen zuordnen. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dennoch. Erstens ist es mir zu wenig gespundet, obwohl ich Biere mit wenig Kohlensäure mag und zweitens könnte es etwas mehr Hopfenbittere vertragen. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau.
80%

2. Verkostung 2017:
Die Farbe ist helles Gold, blank filtriert. Die Blume ist mittelgroß und überwiegend feinporig. In der Nase schöne Fruchtnoten, vor allem Grapefruit. Der Körper ist leichtfüssig, ich schmecke allenfalls leichte Getreidearomen und wenig Restsüße. Der Fruchtgeschmack ist Grapefruit, wie schon gerochen, die Herbe des Hopfens ist sehr zurückhaltend. Hier wäre mehr Dosierung gefragt, um zu den Top kaltgehopften Lagern aufzusteigen.
70%

Bewertet am