Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Wieninger Märzenbock Wuiderer

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze 17.2%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 3 Rezensionen

#37432

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
74%
D
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
87% Avatar von tonne
82% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Bier-Klaus
68% Avatar von goldblumpen
68% Avatar von Stefan1203
65% Avatar von Unklebierben

68% Voller fruchtiger Märzenbock

Avatar von goldblumpen

Kalea Bieradventkalender 17.12.2021 (Hofer-Version).
Ein vollmundiger Märzen-Bock, der seinem Namen alle Ehre macht.
Es hat einen tollen malzig-süßen Körper mit schön fruchtigen bis beerigen Aromen, welche angenehm ausgewogen auf der Zunge prickeln.
Kann man für Weihnachten sehr empfehlen.

Bewertet am

82% Gut, aber gewöhnungsbedürftig

Avatar von Schluckspecht

Ein so genanntes "Märzenbock" (noch dazu offenkundig kaltgehopft) will das Wieninger Wuiderer sein, welches nun mit 7,2 % vol. Alkohol und allerlei Informationen antritt. Geschüttet wurde mit Münchener Gerstenmalz Dunkel und Karamellmalz Palisander. Erwähnt wird auch die brauereieigene Reinzuchthefe namens Frisinga. Spalter Aromahopfen sorgt für 23 IBU. Später wurde noch mit Tettnanger, Hallertauer Blanc und Hallertauer Smaragd kaltgehopft. Eine Kalthopfung bei Bockbieren ist ja doch eher unkonventionell und so kam der Wuiderer auch zu seinem Namen.

Rotbraun und hefeverschleiert zeigt sich ein trübes Untergäriges unter einer grobporigen, beigefarbenen Schaumkrone. Die Kalthopfung wird beim Duft deutlich, denn es kommt - unterstützt von etwas Harzigkeit - direkt eine citrusfruchtige, leicht beerige Fruchtigkeit auf. Die mitschwebenden Alkoholnoten und die Hefe erzeugen gärige Noten, die an Rumtopf erinnern. Auch die Citrusfrucht (Orange, Zitrone) wirkt nicht mehr sonderlich frisch. Im Hintergrund zeigen sich dunklere, kakaoähnliche Malznoten.

Sehr "stoffig" und vor allem interessant steigt das märzige Bockbier ein. Der Begriff der Vollmundigkeit wurde wohl überwiegend für solche Biere erfunden. Auch hier ist es vordergründig die Citrusfrucht nach überreifen Orangen und Zitronen, die das Bild bestimmen. Der Wuiderer tritt bei aller Alkoholwucht - die über 7 % vol. Alkohol werden hier keineswegs verschleiert - dabei mit einer gewissen Traubenzuckersüße auf. Durch den Alkohol kommen wermut- bis kräuterschnapsähnliche Noten auf, die sogleich sonderbar wie faszinierend sind. Gewöhnungsbedürftig. Zum cremig-geschmeidigen Charakter passt die gelassen prickelnde Kohlensäure. Der Abgang erzeugt noch das stimmigste Bild: Die Schnapsigkeit ist verflogen, die Fruchtigkeit wirkt geordnet und das überwiegend dunkle Malz erkämpft sich gemeinsam mit waldhonigartiger Restsüße die Vorherrschaft der Geschmacksknospen. Es wird brotig bis leicht schokoladig. Grasig bis leicht harzig klingt mit moderater Bittere der Hopfen aus.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin, denn von einem kaltgehopften dunklen Bockbier habe ich mir ein etwas cleaneres, frischeres Bild erhofft. Die schnapsigen Noten zusammen mit der recht aufgesetzt wirkenden Kalthopfung vereiteln zunächst ein stimmiges Bild. Faszinierend und märzentypisch süffig ist das Wieninger Wuiderer Märzenbock Kaltgehopft aber durchaus. Und als Freund kräftiger, intensiver Biere kann ich dem Wuiderer wirklich nicht böse sein, zumal man sich auch an seinen ungestümen Charakter gewöhnen kann. Es ist ein interessanter, untergäriger Gegenentwurf zu einem Double IPA.

Bewertet am

73% Rezension zum Wieninger Märzenbock Wuiderer

Avatar von Bier-Klaus

Wieninger Märzenbock Wuiderer. Kupfer Farbe und blank mit viel beigem Schaum. In der Nase malzig und fruchtig nach Orange und Mandarine. Stark gespundet Hop creep. Gut vollmundig aber wenig für 7,2. im Geschmack wenig Karamell und dunkles Malz. Wenig Restsüsse, etwas Karamell, dann fruchtig nach Clementine und im Nachtrunk schön herb vom Hopfen.

Bewertet am